Im Herzen des Quadrilatero, des alten Marktviertels Bolognas, wurde die historische Markthalle 2014 als Food Hall wiedereröffnet. Der Mercato di Mezzo verteilt sich auf drei Ebenen und bietet die unkomplizierteste Art, sich quer durch die emilianische Küche zu probieren – ein lebendiger Ort mitten im Gassengewirr, an dem Reisende und Einheimische zusammentreffen. Im Erdgeschoss locken frische Pasta, Frittura von Meeresfrüchten, Salumi-Teller und Käse; in den oberen Etagen gibt es Pizza und Craft-Bier. Zwischen den Ständen isst man im Stehen oder an einfachen gemeinsamen Tischen, bestellt ein Glas Pignoletto oder Lambrusco dazu und kostet sich von Stand zu Stand. Es ist keine gehobene Gastronomie, sondern Streetfood-Kultur im besten Sinn: schnell, regional und ohne Schwellenangst – ideal für einen ersten Geschmack der Stadt oder eine kurze Mittagspause zwischen zwei Sehenswürdigkeiten. Der Mercato di Mezzo liegt eingebettet in das jahrhundertealte Treiben des Quadrilatero. Ringsum setzen die Händler der Via Pescherie Vecchie und der Via Drapperie das Markttreiben fort, wie sie es seit dem Mittelalter tun: Fischhändler, Obstauslagen, Salumerie und Weinhandlungen reihen sich in den engen Gassen. Wer das kulinarische Bologna nicht nur in Restaurants, sondern in seiner alltäglichen, marktnahen Form erleben will, beginnt hier – ein Besuch, der sich gut mit einem Bummel durch das umliegende Quadrilatero verbinden lässt.
Du betrittst eine lebhafte Markthalle auf drei Ebenen, voller Stände mit frischer Pasta, Salumi, Frittura, Pizza und Craft-Bier. Gegessen wird im Stehen oder an gemeinsamen Tischen, ein Glas Wein in der Hand. Es ist laut, eng und unkompliziert – Streetfood-Kultur mitten im historischen Marktviertel.
Das Quadrilatero ist seit dem Mittelalter Bolognas Marktviertel, in dem sich die Zünfte nach Gewerben in eigenen Gassen ansiedelten. Die alte Markthalle wurde 2014 saniert und als Food Hall wiedereröffnet, womit die jahrhundertealte Markttradition des Viertels eine zeitgemäße Form fand.
