Die schönsten Orte in Slowenien – von Ljubljana bis Piran
Die meisten Reisen beginnen in Ljubljana, doch die Höhepunkte liegen ein, zwei Fahrstunden weiter, oben am Bleder See, drüben im Soča-Tal und unten an der venezianisch geprägten Küste.
Die meisten Reisen beginnen in Ljubljana, und die kleine Hauptstadt lohnt mehr als nur den ersten Abend. Rund um den Prešeren-Platz und die smaragdgrüne Ljubljanica reihen sich Cafés unter Weiden, die weißen Brücken des Architekten Jože Plečnik spannen sich über den Fluss, und eine Standseilbahn bringt dich hinauf zur Burg über den roten Dächern. Abends füllt sich das autofreie Zentrum, und in der ehemaligen Kaserne Metelkova beginnt das alternative Nachtleben.
Nach Nordwesten führt der Weg in die Julischen Alpen. Bled mit seiner Kircheninsel und der Felsenburg ist der bekannteste Ort des Landes, nur eine halbe Stunde weiter liegt der stillere, größere Bohinjer See mitten im Triglav-Nationalpark. Wer höher hinaus will, fährt weiter nach Kranjska Gora am Fuß des Vršič-Passes oder ins Soča-Tal nach Bovec und Kobarid, wo Rafting und Klettersteige den Ton angeben.
Ganz im Südwesten drängt sich Sloweniens kurze Adriaküste zwischen Italien und Kroatien. Piran ist das Schmuckstück, ein venezianisches Städtchen aus roten Dächern und engen Gassen rund um den Tartini-Platz, benannt nach dem hier geborenen Komponisten Giuseppe Tartini. Nebenan liegen der Badeort Portorož mit dem einzigen Sandstrand des Landes, das quirlige Izola und die Hafenstadt Koper mit ihrem venezianischen Kern.
Wer mehr Zeit hat, fährt in den ruhigeren Osten. Maribor an der Drau, die zweite Stadt des Landes, rühmt sich der ältesten Weinrebe der Welt und liegt am Fuß des Skibergs Pohorje, das nahe Ptuj gilt als älteste Stadt Sloweniens mit einer Burg über dem Fluss. Im Karst zwischen Ljubljana und der Küste ziehen die Postojna-Höhle und die Höhlenburg Predjama die meisten Tagesausflügler an.













