Land · Europa

Spanien

Sonnenverwöhnte Küsten, maurische Paläste und Städte, die bis tief in die Nacht pulsieren — Spanien ist Südeuropa in seiner intensivsten Form.

17 Regionen1.116 Sehenswürdigkeiten767 Hotels
Überblick

Dein Spanien-Urlaub auf einen Blick

Beste Reisezeit
Frühling (April–Juni) und Herbst (September–Oktober); Kanaren ganzjährig
Hauptstadt
Madrid
Sprache
Spanisch (Kastilisch); regional Katalanisch, Baskisch, Galicisch
Währung
Euro (EUR)
Anreise (Flug ab DE)
Direktflüge ab vielen deutschen Flughäfen; ca. 2,5 Std. nach Barcelona/Madrid, ca. 4–4,5 Std. auf die Kanaren
Einreise (DE-Staatsbürger)
Schengen-Raum; gültiger Personalausweis genügt, kein Visum
Über Spanien

Urlaub in Spanien

Kaum ein Land verdichtet so viele Reisewelten auf einer Halbinsel wie Spanien. Ein Spanien Urlaub kann an einem Tag durch die schmalen Gassen der Sevillaner Altstadt führen und am nächsten an den Stränden der Costa Brava enden — dazwischen liegen schneebedeckte Pyrenäen, die grünen Hügel Galiciens und die Vulkanlandschaften der Kanaren. Diese Vielfalt ist das eigentliche Versprechen: Wer einmal kommt, entdeckt ein anderes Land, als er erwartet hat. Am schönsten zeigt sich Spanien dort, wo Geschichte und Lebensfreude zusammenfallen — in Andalusien mit der Alhambra über Granada, im katalanischen Barcelona mit Gaudís Sagrada Família, im quirligen Madrid und auf den Balearen. Wer günstig reisen möchte, findet im Landesinneren, in Städten wie Valencia, Málaga oder den Dörfern der Extremadura, authentische Erlebnisse zu fairen Preisen — abseits der teuren Hochsaison-Küste. Tapas, Siesta und das Leben auf der Plaza gehören überall dazu. Geheimtipps gibt es reichlich: die Steilküsten Asturiens, die weißen Dörfer der Sierra de Grazalema, das ursprüngliche Baskenland mit seiner Esskultur. Eine Spanien Rundreise verbindet diese Kontraste am besten — mit dem Mietwagen von Norden nach Süden oder als Inselhopping. So wird aus einem Urlaub eine Reise durch ein ganzes Bündel an Spaniens schönsten Seiten.

Spanien – Karte
Reiseführer

Spanien von A bis Z

Aktualisiert Juli 2026

Wenige Länder wechseln die Kulisse so schnell wie Spanien. Morgens durch die maurischen Gassen Granadas, mittags Tapas an einer Bar in Sevilla, abends der Blick von der Costa Brava aufs Mittelmeer — dazwischen liegen die schneebedeckten Pyrenäen, der grüne Norden am Atlantik und die Vulkaninseln der Kanaren. Dieser Reiseführer sortiert das Land nach dem, was du wirklich planst, von den Regionen über Sehenswürdigkeiten, Strände und Rundreise-Routen bis zum Essen und der besten Reisezeit.

Regionen im Überblick

Wohin in Spanien — von den Küsten bis in die Sierra

Wo dein Urlaub am besten aufgehoben ist, hängt in Spanien vor allem davon ab, ob dich Meer, Metropole, Berge oder das ruhige Landesinnere reizt — jede Himmelsrichtung erzählt eine andere Geschichte.

Wohin in Spanien — von den Küsten bis in die Sierra
Regionen im Überblick

Der Süden und Osten leben vom Mittelmeer. Andalusien verbindet die maurischen Städte Sevilla, Granada und Córdoba mit den langen Stränden der Costa del Sol und den weißen Dörfern der Sierra. Weiter nördlich reihen sich in der Valencianischen Gemeinschaft die Costa Blanca und die Paella-Hauptstadt Valencia aneinander, während Katalonien rund um Barcelona die Costa Brava, die Pyrenäen und die Weinberge des Priorat bündelt. Wer Sonne, Baden und Städte auf kurzem Weg verbinden will, ist an dieser Küste goldrichtig, denn hier spielt sich der Großteil des klassischen Spanien-Urlaubs ab.

Der Norden zeigt ein ganz anderes Spanien. Das Baskenland um Bilbao und San Sebastián lebt von seiner Pintxos-Kultur, dem Guggenheim-Museum und einer grünen Steilküste, an die sich Kantabrien und Asturien mit den Gipfeln der Picos de Europa anschließen. Galicien im äußersten Nordwesten setzt auf die Wallfahrtsstadt Santiago de Compostela, die zerklüfteten Rías und einige der besten Meeresfrüchte des Landes. Dieser grüne Streifen ist kühler und regenreicher als der Süden, dafür im Hochsommer angenehm mild und überraschend leer.

Das Landesinnere und die Inseln runden das Bild ab. In der Mitte bündelt Madrid Weltklasse-Museen und ein Nachtleben bis in die Morgenstunden, umgeben von den historischen Städten Kastiliens wie Toledo, Segovia und Salamanca. Vor der Küste locken die Balearen mit Mallorca, Menorca und Ibiza, während die Kanaren im Atlantik mit Vulkanlandschaften und mildem Winterklima ein eigenes Reiseziel für sich sind. So viele eigenständige Welten liegen selten so nah beieinander, und genau deshalb ist die Wahl der Region die wichtigste Entscheidung jeder Spanien-Reise.

Für die Planung heißt das grob: Andalusien und Katalonien eignen sich für die erste Reise mit viel Programm, der grüne Norden für Genuss und Natur abseits der Massen, die Inseln für einen reinen Strand- oder Aktivurlaub. Zwei Regionen lassen sich in zwei Wochen gut verbinden, für eine einzelne reichen fünf bis sieben Tage. Welche Gegend welche Stärken hat und wie lange du dort bleiben solltest, zeigt das Raster weiter unten mit allen aktiven Regionen im Überblick.

Die großen Klassiker

Spaniens Sehenswürdigkeiten, die man einplant

Kurz nach der Öffnung stehst du fast allein vor der Alhambra, während sich das Morgenlicht über die Sierra Nevada legt und die ersten Reisegruppen noch weit unten in Granada warten.

Die meisten Reisen beginnen in Barcelona, und das aus gutem Grund. Gaudís unvollendete Basílica de la Sagrada Família wächst seit über einem Jahrhundert in den Himmel, der Park Güell setzt seine Mosaikwelt über die Stadt, und in der Altstadt verbinden die Catedral de Barcelona und die Gassen des Barri Gòtic mittelalterliches Erbe mit dem Trubel der Rambla. Für die großen Wahrzeichen buchst du in der Saison ein Zeitfenster vorab, sonst kostet dich der Einlass schnell einen halben Tag. Wer früh startet, hat die berühmtesten Bauten für die ruhigsten Stunden fast für sich.

Im Süden strukturieren die maurischen Bauten fast jede Route. Die Alhambra über Granada gilt als Meisterwerk islamischer Baukunst in Europa, ergänzt vom Aussichtspunkt Mirador de San Nicolás und den weißen Gassen des Albaicín gegenüber. In Sevilla reihen sich die gewaltige Kathedrale mit dem Turm Giralda, die halbkreisförmige Plaza de España und der hölzerne Metropol Parasol aneinander, den alle nur Las Setas nennen. Córdoba steuert mit der Mezquita eine der eindrucksvollsten Moschee-Kathedralen der Welt bei, sodass die drei Städte zusammen den Kern jeder Andalusien-Reise ergeben.

Auch abseits der beiden Zentren lohnen die großen Namen. Madrid bündelt mit dem Prado, dem Reina Sofía und dem Thyssen-Bornemisza eines der dichtesten Museumsviertel Europas, dazu den Königspalast und den Retiro-Park. Im Norden zog das Guggenheim-Museum Bilbao eine ganze Stadt aus dem industriellen Schatten, in Valencia setzt die Ciudad de las Artes y las Ciencias auf futuristische Architektur. Historische Kleinstädte wie Toledo, Segovia mit seinem römischen Aquädukt und Salamanca zeigen das steinerne, oft unterschätzte Landesinnere.

Nicht jede Sehenswürdigkeit ist ein Bauwerk. Der Vulkan Teide auf Teneriffa, die Steilküsten Asturiens, der Jakobsweg quer durch den Norden und die Weinlandschaften der Rioja zählen ebenso zu den großen Zielen. Welche Orte in welcher Region liegen und wie sie sich zu einer Route verbinden lassen, zeigen die Karten direkt unter diesem Abschnitt.

Sehenswürdigkeiten in Spanien

Alle 1.116 Sehenswürdigkeiten
Küsten und Inseln

Spaniens Strände am Mittelmeer und im Atlantik

Spanien hat gleich mehrere Küsten mit ganz eigenem Charakter, und je nachdem, ob du baden, surfen oder an grünen Steilküsten wandern willst, führt die Wahl an einen völlig anderen Strandabschnitt.

Am Mittelmeer ist das Wasser von Juni bis in den Oktober angenehm warm. Die Costa Brava nördlich von Barcelona wechselt zwischen Felsbuchten und Pinienstränden, die Costa Blanca rund um Alicante und Benidorm setzt auf breite Sandstrände und flach abfallendes Wasser, während die Costa del Sol bei Málaga die längste Badesaison des Festlands bietet. Wer feinen Sand und ruhigere Buchten sucht, findet sie an der Costa de la Luz an der Atlantikseite Andalusiens, wo Tarifa zugleich das Wind- und Kitesurf-Zentrum Europas ist.

Die Inseln legen noch einmal nach. Auf Mallorca reicht die Spanne von den Familienstränden der Bucht von Alcúdia bis zu versteckten Calas im Osten, Menorca gilt mit seinen türkisen Buchten als die ruhigere Schwester. Formentera vor Ibiza hat karibisch anmutende Sandbänke, und die Kanaren bieten mit dem hellen Sand von Fuerteventura und den schwarzen Vulkanstränden Teneriffas ganzjährig Badewetter. Weil die Inseln weiter südlich liegen, bleibt das Meer dort auch in den Übergangszeiten länger mild als am Festland.

Der grüne Norden ist zum Baden kühler, dafür die Kulisse eindrucksvoll. Im Baskenland liegt die Muschelbucht La Concha mitten in San Sebastián, in Kantabrien und Asturien wechseln sich Surfstrände und einsame Buchten unter grünen Klippen ab. Zum reinen Sonnenbaden reist kaum jemand hierher, doch für Wellen, lange Spaziergänge und ein Meeresfrüchte-Essen mit Blick auf den Atlantik hat die Nordküste ihren eigenen, ruhigeren Reiz. Wer Ruhe und Wellen kombinieren will, findet an der Küste zwischen Santander und Llanes lange Sandstrände, die selbst im Hochsommer nie überfüllt wirken.

Für die Wahl heißt das grob: sichere Wärme und lange Saison im Süden und auf den Inseln, Wellen und Weite am Atlantik, Landschaft und Ruhe im Norden. Familien mit kleinen Kindern sind an den flach abfallenden Stränden der Costa Blanca und den geschützten Buchten Mallorcas am besten aufgehoben. Passende Unterkünfte direkt an der Küste, von der Strandpension bis zum Resort, findest du in der Auswahl unter diesem Abschnitt.

Hotels in Spanien

Alle 767 Hotels

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

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Agriturismi & Weingüter

Urlaub auf dem Land: übernachten auf einem Weingut oder Bauernhof, mit Wein und Öl aus eigener Ernte.

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Routen und Etappen

Die schönste Spanien Rundreise planen

Spanien belohnt das Reisen in Etappen, weil der Reiz oft erst im Kontrast entsteht — vom maurischen Palast am Vormittag über das weiße Bergdorf am Nachmittag bis zum Strand am nächsten Tag.

Die schönste Spanien Rundreise planen
Routen und Etappen

Die beliebteste Einsteigerroute ist die Runde durch Andalusien. Sie verbindet Sevilla, Córdoba und Granada zu einem Dreieck der maurischen Baukunst, das sich über eine knappe Woche gut mit dem Mietwagen abfahren lässt. Wer mehr Zeit hat, hängt die weißen Dörfer der Sierra de Grazalema, die Hafenstadt Cádiz und einen Badetag an der Costa del Sol an. Für diese Runde reichen sieben bis zehn Tage, und weil die Wege kurz und die Höhepunkte dicht gesät sind, eignet sie sich gut als erste Spanien-Rundreise.

Eine zweite Klassiker-Route zieht durch den grünen Norden. Sie beginnt oft im katalanischen Barcelona, führt über San Sebastián und Bilbao mit ihrer Pintxos- und Museumskultur entlang der Atlantikküste und endet in Santiago de Compostela am Ende des Jakobswegs. Dazwischen liegen die Picos de Europa für einen Wandertag und die Weinberge der Rioja für eine Verkostung. Zehn bis vierzehn Tage geben genug Raum, um Küste, Berge und Städte ohne Hetze zu verbinden.

Für eine große Runde durch mehrere Landesteile sind zwei bis drei Wochen realistisch. Eine mögliche Linie führt von Barcelona über Valencia und die Küste nach Andalusien, dann über die kastilischen Städte Toledo und Segovia zurück nach Madrid, oder in umgekehrter Richtung. Wichtig ist, nicht zu viele Etappen zu stapeln; zwei bis drei Nächte pro Station halten das Tempo entspannt und lassen Zeit für die Strecke selbst, die in Spanien oft so lohnend ist wie das Ziel.

Praktisch reist es sich auf gut ausgebauten Autobahnen, von denen viele mautfrei sind, während die schnellen AVE-Hochgeschwindigkeitszüge Madrid, Barcelona, Sevilla und Valencia in wenigen Stunden verbinden. Für Andalusien, den Norden und das Landesinnere ist der Mietwagen die richtige Wahl, weil Dörfer und Naturregionen abseits der Bahn liegen. Wer reine Städteketten plant, kommt mit dem Zug oft schneller und entspannter ans Ziel als über die Straße.

Küche und Tapas

Was man in Spanien essen sollte

Essen ist in Spanien kein Nebenschauplatz, sondern der eigentliche Rhythmus des Tages, und oft erschließt sich der Charakter einer Region am schnellsten an der Theke einer Tapas-Bar.

Was man in Spanien essen sollte
Küche und Tapas

Der spanische Tag tickt anders. Gefrühstückt wird klein, dafür schiebt sich das Mittagessen auf zwei oder drei Uhr und das Abendessen weit in den Abend. Dazwischen liegen die Tapas, kleine Portionen, die man an der Bar zu einem Glas Wein oder Bier isst und die im Baskenland als Pintxos auf Brot gespießt daherkommen. Wer sich durch mehrere Bars probiert, statt in einem Lokal zu sitzen, isst so, wie die Spanier es am liebsten tun, denn der sogenannte Tapeo ist ein Abend für sich.

Regional wird es dann sehr konkret. Valencia gilt als Heimat der echten Paella, ursprünglich mit Huhn, Kaninchen und Bohnen statt der Touristenvariante mit Meeresfrüchten. Andalusien kühlt sich im Sommer mit den kalten Suppen Gazpacho und Salmorejo, der Norden setzt auf gegrillten Fisch, Meeresfrüchte und den asturischen Bohneneintopf Fabada. Aus der Extremadura und Kastilien kommt der luftgetrocknete Jamón Ibérico vom eichelgefütterten Schwein, den viele für den besten Schinken der Welt halten.

Untrennbar dazu gehören die Getränke. Die Rioja und der Ribera del Duero stehen für große Rotweine, aus Andalusien kommt der Sherry aus Jerez, aus Katalonien der Schaumwein Cava. Im Sommer trinkt das ganze Land Tinto de Verano, die unkomplizierte Schwester der Sangría. Süßes kommt oft in Form von Churros mit heißer Schokolade auf den Tisch, die in Madrid traditionell sogar früh am Morgen nach einer langen Nacht gegessen werden.

Am unkompliziertesten erlebst du all das in den Markthallen, die in fast jeder größeren Stadt zum Ess- und Treffpunkt geworden sind. Vom Mercat de la Boqueria in Barcelona bis zum Mercado de San Miguel in Madrid stehen Stände mit Schinken, Käse, Oliven und frischem Fisch dicht an dicht. Ein Bummel mit ein paar Tapas zwischendurch sagt oft mehr über eine Region als jeder Restaurantbesuch mit Speisekarte. Wer tiefer eintauchen will, bucht in Städten wie San Sebastián oder Sevilla eine geführte Tapas-Tour, die Bars und Gerichte verbindet, die man allein selten findet.

Restaurants in Spanien

Alle 895 Restaurants
Reisen mit Kindern

Spanien mit Kindern entdecken

Spanien macht es Familien leicht, denn kurze Wege, kinderfreundliche Essenszeiten am frühen Abend und die Mischung aus Strand, Natur und Stadt sorgen dafür, dass auch die Kleinen viel geboten bekommen.

Am einfachsten sind die Küsten. Die flach abfallenden Strände der Costa Blanca, die geschützten Buchten Mallorcas und der helle Sand Fuerteventuras eignen sich gut zum Baden und Buddeln, während sich an vielen Orten Tretboote, Strandpromenaden und Eisdielen anschließen. Eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus nah am Wasser gibt Familien mehr Spielraum als ein Hotelzimmer und ist entlang der gesamten Mittelmeerküste weit verbreitet. Viele Hotels an der Küste richten sich mit Pool, Miniclub und Animation gezielt an Familien mit Kindern.

Auch abseits des Strands gibt es reichlich zu erleben. Der Freizeitpark PortAventura südlich von Barcelona zählt zu den größten Europas, das Oceanogràfic in Valencia ist eines der größten Aquarien des Kontinents, und die Seilbahnen von Barcelona oder Madrid begeistern Kinder ganz ohne Achterbahn. Gaudís bunte Formen im Park Güell, die Ritterburgen Kastiliens und die Vulkanhöhlen Lanzarotes lassen sich gut als kleine Abenteuer erzählen, die auch bei wechselhaftem Wetter funktionieren. Auch Tierparks wie der Bioparc Valencia oder eine Bootstour zur Delfinbeobachtung an der Costa del Sol lassen sich gut in einen Badetag einbauen.

Praktisch reist es sich entspannt. Spanier nehmen Kinder abends selbstverständlich mit ins Restaurant, sodass niemand schräg angeschaut wird, wenn der Nachwuchs um zehn noch am Tisch sitzt. Die Wege zwischen den Küstenorten sind überschaubar, und Tapas lösen unterwegs schnell die Frage nach dem Essen, weil sich aus kleinen Portionen für jeden etwas zusammenstellen lässt. Wer mit kleineren Kindern reist, hält die Etappen kurz und plant genug Zeit am Wasser ein.

Als Reisezeit bieten sich für Familien die milderen Monate von Mai bis Juni und der September an, wenn es warm, aber nicht zu heiß ist und die Preise unter dem Hochsommer liegen. Im Juli und August ist an der Küste am meisten los, dafür läuft dann das komplette Strand- und Ferienprogramm. Für den ersten Familienurlaub sind die Costa Blanca, Mallorca und die Kanaren ein dankbarer Einstieg.

Aktivitäten & Touren in Spanien

Alle 707 Aktivitäten
Anreise und Planung

Spanien Reise planen und unterwegs sein

Spanien ist von Deutschland aus schnell erreicht und im Inland dicht vernetzt, und ob sich Auto, Zug oder Flug lohnt, hängt vor allem davon ab, wie viele Regionen du verbinden willst.

Die Anreise führt fast immer durch die Luft. Von den meisten deutschen Flughäfen erreichst du Barcelona, Madrid, Málaga, Palma de Mallorca oder Teneriffa in zwei bis fünf Stunden, oft mehrmals täglich und günstig. Wer die Balearen ansteuert, kombiniert den Flug manchmal mit einer Fähre zwischen den Inseln, für die Kanaren ist das Flugzeug wegen der Entfernung praktisch alternativlos. Mit dem eigenen Auto ist Spanien vor allem für die katalanische Küste eine lange, aber machbare Fahrt über Südfrankreich. Innerhalb des Landes gibt es zudem ein dichtes Netz an Inlandsflügen, das vor allem die weit entfernten Kanaren mit dem Festland verbindet.

Im Land selbst hast du die Wahl. Die schnellen AVE-Züge verbinden Madrid mit Barcelona, Sevilla, Valencia und Málaga in wenigen Stunden und machen das Auto für reine Städtereisen überflüssig. Für Andalusien, den grünen Norden, die Inseln und das Landesinnere lohnt dagegen der Mietwagen, weil viele Dörfer, Strände und Naturregionen abseits der Bahnlinien liegen. Anders als in manchen Nachbarländern sind viele spanische Autobahnen mautfrei, was die Fahrt ins Landesinnere zusätzlich erleichtert.

Ein paar Dinge erleichtern die Planung. In vielen Innenstädten gelten Umweltzonen, in die du ohne Registrierung nicht einfahren darfst, weshalb du das Auto besser am Rand abstellst. Gegessen wird spät, viele Läden und Sehenswürdigkeiten schließen über die heißen Mittagsstunden, und im August machen ganze Viertel Betriebsferien. Die Hauptsaison im Juli und August ist an der Küste voll und teuer, weshalb die Schultermonate Mai, Juni, September und Oktober oft die klügere Wahl sind.

Ob du am Ende auf die Bahn oder das eigene Tempo im Mietwagen setzt, entscheidet sich meist an der Route: Städtekette oder Landregion. Die Übersicht direkt unter diesem Abschnitt fasst die wichtigsten Wege im Land zusammen und hilft, Anreise und Fortbewegung vor Ort aufeinander abzustimmen.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

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Pauschal und All-inclusive

Pauschalreise und All-inclusive in Spanien

Für viele beginnt der Spanien-Urlaub nicht mit der Regionenwahl, sondern mit der Frage nach dem Rundum-sorglos-Paket, und gerade an den großen Küsten und auf den Inseln ist das Angebot riesig.

Die Hochburgen der Pauschalreise liegen dort, wo Flughafen, Strand und Hotelzonen dicht beieinanderliegen. Mallorca mit der Bucht von Palma, die Costa del Sol rund um Torremolinos und Fuengirola, die Costa Blanca bei Benidorm und die Kanaren mit Playa de las Américas und Maspalomas bündeln Hunderte Anlagen vom Familienhotel bis zum reinen Erwachsenen-Resort. Weil die Anlagen groß und die Flüge häufig sind, zählt Spanien zu den günstigsten Zielen für ein komplettes Paket aus Flug, Transfer und Verpflegung.

Ob sich all inclusive lohnt, hängt vom Reisestil ab. Wer mit Kindern reist, das Hotel als eigenes Ziel mit Pool und Programm versteht und nicht ständig ein Restaurant suchen will, fährt mit dem Rundum-Paket entspannt. Wer dagegen abends gern in wechselnden Tapas-Bars isst und die Umgebung erkunden möchte, ist mit Halbpension oder einem Stadthotel oft besser und flexibler unterwegs. Auf den Kanaren mit ihrem milden Winter funktioniert das Resort-Modell ganzjährig, am Festland vor allem von Mai bis Oktober.

Für die Wahl der Insel oder Küste gilt eine grobe Faustregel. Mallorca und die Costa Blanca sind gut für einen kurzen, unkomplizierten Sommerurlaub aus Deutschland, die Kanaren für Sonne außerhalb der Saison von Oktober bis April. Die Costa del Sol verbindet den Badeurlaub mit Ausflügen nach Granada, Sevilla oder in das Bergstädtchen Ronda, sodass sich ein Resort-Aufenthalt gut mit ein, zwei Kulturtagen mischen lässt. So wird aus einer reinen Strandwoche schnell ein kleiner Querschnitt durch Andalusien.

Wer ganz ohne Paket bucht, findet an denselben Küsten trotzdem reichlich Auswahl. Viele Häuser bieten flexibel zwischen Übernachtung mit Frühstück, Halbpension und vollem all inclusive, sodass sich das Modell an die eigene Reise anpassen lässt. In der Nebensaison von Oktober bis Mai sinken die Preise am Festland deutlich, während die Kanaren dann ihre stärkste Zeit haben und die Resorts entsprechend gut gebucht sind. So findet vom einfachen Apartment bis zum großen Familienclub fast jedes Budget die passende Form des Strandurlaubs, ohne auf die Nähe zu Meer und Flughafen zu verzichten.

Regionen

Die schönsten Regionen in Spanien – und welche zu dir passt

KanarenKanarenVier Hauptinseln mit ganz eigenem Charakter, vom Vulkan Teide auf Teneriffa über die Dünen Gran Canarias bis zu den Lavafeldern Lanzarotes. Der Atlantik hält die Temperaturen das ganze Jahr mild, was die Inseln zum klassischen Winterziel macht.Ideal für: Sonne, Vulkane & Winter7–10 TageKatalonienKatalonienBarcelona mit Gaudís Bauten, die Felsbuchten der Costa Brava, die Weinberge des Priorat und die Pyrenäen im Rücken machen Katalonien zur vielseitigsten Ecke im Nordosten. Dazu kommen eine eigene Sprache, kräftige Küche und das Kloster Montserrat über dem Tal.Ideal für: Stadt, Strand & Architektur5–7 TageAndalusienAndalusienSevilla, Granada und Córdoba bündeln das maurische Erbe Spaniens, dazu kommen die weißen Dörfer der Sierra, der Flamenco und die lange Costa del Sol. Andalusien verbindet Kulturstädte und Strand auf kurzen Wegen und ist der Klassiker für die erste Reise.Ideal für: Kultur, Flamenco & Strand7–10 TageBalearenBalearenMallorca, Menorca, Ibiza und Formentera reihen im Mittelmeer Buchten, Bergdörfer und Nachtleben aneinander. Von den Wanderwegen der Serra de Tramuntana bis zu den Sandbänken Formenteras deckt die Inselgruppe fast jeden Urlaubswunsch ab.Ideal für: Buchten, Baden & Nachtleben5–7 TageBaskenlandBaskenlandSan Sebastián mit der Bucht La Concha, das Guggenheim in Bilbao und eine grüne Steilküste prägen das Baskenland im Norden. Die Region gilt als kulinarisches Zentrum des Landes, wo Pintxos-Bars und Sterneküche dicht beieinanderliegen.Ideal für: Genuss, Küste & Kultur3–5 TageMadridMadridSpaniens Hauptstadt bündelt mit Prado, Reina Sofía und Thyssen eines der dichtesten Museumsviertel Europas, dazu den Retiro-Park, den Königspalast und ein Nachtleben bis in die Morgenstunden. Ein idealer Ausgangspunkt für Toledo und Segovia.Ideal für: Museen, Städtereise & Ausgehen3–4 TageGalicienGalicienIm grünen Nordwesten endet in Santiago de Compostela der Jakobsweg, während sich an der Küste die fjordartigen Rías mit einigen der besten Meeresfrüchte des Landes reihen. Galicien ist keltisch geprägt, regenreich und im Hochsommer angenehm kühl.Ideal für: Pilgern, Küste & Meeresfrüchte4–6 TageValencianische GemeinschaftValencianische GemeinschaftValencia verbindet die futuristische Ciudad de las Artes mit der Altstadt und gilt als Heimat der echten Paella. Südlich davon reihen sich an der Costa Blanca die breiten Sandstrände von Alicante bis Benidorm mit langer Badesaison aneinander.Ideal für: Strand, Stadt & Paella4–6 TageAsturienAsturienZwischen der grünen Atlantikküste und den Gipfeln der Picos de Europa liegt Asturien, ein Land aus Steilküsten, Bergdörfern und Wanderwegen. Statt Wein trinkt man hier Sidra, den herben Apfelwein, der aus der Höhe ins Glas gegossen wird.Ideal für: Berge, Wandern & Küste4–6 TageLa RiojaLa RiojaDas bekannteste Weinland Spaniens zieht sich als Hügellandschaft am Ebro entlang, mit Weingütern zwischen historischen Kellern und moderner Star-Architektur. Logroño lockt zusätzlich mit einer der dichtesten Pintxos-Gassen des Landes.Ideal für: Wein, Genuss & Ruhe2–4 TageKastilien-LeónKastilien-LeónDie weite Hochebene im Nordwesten trägt einige der schönsten historischen Städte Spaniens, die Universitätsstadt Salamanca, das römische Aquädukt von Segovia, die Stadtmauern von Ávila und die gotische Kathedrale von Burgos. Dazu kommt Wein aus dem Ribera del Duero.Ideal für: Geschichte, Städte & Wein4–6 TageKastilien-La ManchaKastilien-La ManchaDas Land des Don Quijote reiht Windmühlen auf Hügeln, die Klippenstadt Cuenca mit ihren hängenden Häusern und das historische Toledo mit seinem Erbe aus drei Kulturen aneinander. Weite Ebenen und Safrananbau prägen das Landesinnere südlich von Madrid.Ideal für: Geschichte, Windmühlen & Weite3–5 TageMurciaMurciaDie Costa Cálida macht ihrem Namen als warme Küste alle Ehre, denn an der flachen Lagune Mar Menor lässt sich besonders lange baden. Dazu kommen die Hafenstadt Cartagena mit ihren römischen Ruinen und ein fruchtbares Hinterland voller Gemüseanbau.Ideal für: Baden, Lagune & Ruhe3–5 TageExtremaduraExtremaduraAbseits der Touristenrouten bewahrt die Extremadura die Altstädte von Cáceres und Trujillo sowie das größte römische Erbe Spaniens in Mérida. Aus der Dehesa, den weiten Eichenwäldern, kommt der beste Jamón Ibérico des Landes.Ideal für: Geschichte, Ruhe & Kulinarik3–4 TageAragonienAragonienVon der Basílica del Pilar in Zaragoza über die Mudéjar-Bauten Teruels bis zu den Gipfeln und Wasserfällen des Nationalparks Ordesa spannt sich Aragonien zwischen Ebro-Ebene und Pyrenäen. Ein Land für Kultur in den Städten und Wandern im Hochgebirge.Ideal für: Pyrenäen, Wandern & Kultur3–5 TageNavarraNavarraPamplona ist durch die Stierrennen des San-Fermín-Festes weltbekannt, doch Navarra hat mehr zu bieten, grüne Täler an den Pyrenäen, den Jakobsweg und die karge Halbwüste der Bardenas Reales. Dazu kommen kräftige Rotweine und eine bodenständige Küche.Ideal für: Natur, Wein & Feste2–4 TageKantabrienKantabrienZwischen der grünen Atlantikküste und den Picos de Europa liegt Kantabrien mit der Hafenstadt Santander, den Höhlenmalereien von Altamira und dem mittelalterlichen Santillana del Mar. Surfstrände und Bergdörfer liegen hier nur eine kurze Fahrt auseinander.Ideal für: Küste, Höhlen & Berge3–5 Tage
Wetter & Reisezeit

Beste Reisezeit für Spanien im Jahresverlauf

Spanien kennt kein einheitliches Wetter — während an der Costa del Sol schon im Mai die Strandbars öffnen, liegt in den Pyrenäen und der Sierra Nevada dann noch Schnee.

Die folgenden Klimawerte gelten für die Mittelmeerküste im Süden rund um die Costa del Sol und die Costa Blanca, Spaniens wichtigste Sonnen- und Badegegend. Der grüne Norden am Atlantik von Galicien über Asturien bis ins Baskenland liegt einige Grad darunter und ist deutlich wechselhafter, während das Landesinnere um Madrid und Kastilien im Sommer glühend heiß und im Winter empfindlich kalt wird. Die Kanaren wiederum bleiben durch ihre Lage weit im Süden das ganze Jahr über mild. Für Küste und Inseln ist die Spanne von Mai bis Oktober die verlässlichste Wahl.

Jan17°8°Mild für europäische Verhältnisse, die Küste ruht, gut für Städte und Wandern ohne Hitze.
Feb18°8°Mandelblüte im Hinterland, angenehm für Sightseeing, zum Baden aber noch zu frisch.
Mär19°10°Das Frühjahr beginnt, die Semana Santa füllt Sevilla und Málaga, das Meer bleibt kühl.
Apr21°11°Warme Tage, blühende Landschaft, gute Zeit für Andalusien-Rundreisen vor dem Andrang.
Mai24°14°Warm, grün und noch ruhig, sehr gut für Küste, Städte und Wandern.
Jun28°18°Lange Tage, das Meer wird badetauglich, die Strandsaison startet richtig.
Jul30°21°Hochsommer mit sicherem Badewetter, dafür voll und teuer, das Inland glüht.
Aug31°21°Wärmster Monat, ganz Spanien im Urlaub, früh buchen ist Pflicht.
Sep28°19°Warmes Meer, mildere Luft, deutlich weniger Trubel als im Hochsommer.
Okt24°16°Goldener Herbst, angenehm für Städte, an der Costa del Sol oft noch Badetage.
Nov20°12°Kühler und feuchter, die Küstensaison klingt aus, Städte bleiben lohnend.
Dez17°9°Weihnachtsstimmung in den Städten, an der Südküste und auf den Kanaren vergleichsweise mild.

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Für Sonne und Meer an der Küste sind Mai, Juni, September und Oktober die beste Wahl, warm genug zum Baden, aber ohne die Preise und das Gedränge des Hochsommers. Juli und August bringen das sicherste Badewetter, dafür volle Strände und ein glühend heißes Landesinneres. Wer Andalusien und die Städte im Landesinneren bereist, liegt im Frühjahr und Herbst richtig, während die Kanaren mit ihrem milden Klima das ganze Jahr über funktionieren.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Spanien

Wann ist die beste Reisezeit für Spanien?
Für Sonne und Meer an der Küste sind Mai, Juni, September und Oktober ideal: warm, aber weniger voll und teuer als im Hochsommer. Sicheres Badewetter bringen Juli und August, dann glüht allerdings das Landesinnere. Die Kanaren funktionieren dank mildem Klima das ganze Jahr.
Wo ist es in Spanien am schönsten?
Das hängt vom Reisetyp ab: für maurische Städte und weiße Dörfer Andalusien, für Architektur und Strand Barcelona und Katalonien, für Genuss und grüne Küste der Norden um San Sebastián und Bilbao. Wer nur Strand will, ist auf Mallorca, an der Costa Blanca oder auf den Kanaren richtig.
Wie viele Tage sollte man für Spanien einplanen?
Für eine einzelne Region reichen fünf bis sieben Tage. Zwei Regionen zu verbinden füllt zehn bis vierzehn Tage, und eine große Rundreise durch mehrere Landesteile nimmt bequem zwei bis drei Wochen in Anspruch. Für einen Städtetrip nach Barcelona oder Madrid genügen drei bis vier Tage.
Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Spanien?
Ganz oben stehen die Sagrada Família und der Park Güell in Barcelona, die Alhambra in Granada, die Mezquita in Córdoba sowie die Kathedrale und die Plaza de España in Sevilla. Dazu kommen der Prado in Madrid, das Guggenheim in Bilbao und der Vulkan Teide auf Teneriffa.
Welche Region eignet sich für die erste Spanien-Reise?
Andalusien mit Sevilla, Granada und Córdoba ist ein leichter Einstieg mit viel Programm auf kurzen Wegen. Wer Stadt und Strand verbinden will, startet in Barcelona, für einen reinen Sonnenurlaub sind Mallorca und die Costa Blanca ideal, beide von Deutschland aus schnell erreichbar.
Ist Spanien für einen Strandurlaub geeignet?
Ja, in ganz unterschiedlichen Varianten: die Costa del Sol und die Costa Blanca für eine lange Badesaison am Festland, Mallorca und die Balearen für Buchten, die Kanaren für Sonne auch im Winter. Am Mittelmeer ist das Wasser von Juni bis Oktober am wärmsten.
Wie reist man in Spanien am besten herum?
Zwischen den Großstädten ist der Hochgeschwindigkeitszug AVE am schnellsten und verbindet Madrid mit Barcelona, Sevilla, Valencia und Málaga in wenigen Stunden. Für Andalusien, den Norden und die Inseln lohnt der Mietwagen, weil viele Dörfer und Strände abseits der Bahn liegen.
Braucht man in Spanien ein Auto?
In den Städten eher nicht, dort sind Metro und Zug bequemer und Parken teuer. Auf dem Land, für eine Andalusien-Rundreise, die grüne Nordküste oder das Inselinnere von Mallorca ist ein Mietwagen dagegen die flexibelste Lösung, weil viele Ziele nicht an der Bahnlinie liegen.
Was sollte man in Spanien unbedingt essen?
Tapas oder im Baskenland Pintxos gehören überall dazu, dazu die echte Paella aus Valencia, im Sommer die kalten Suppen Gazpacho und Salmorejo sowie der luftgetrocknete Jamón Ibérico. Als Getränk passen Rioja-Wein, Sherry aus Jerez oder katalanischer Cava.
Wohin in Spanien mit Kindern?
Familienfreundlich sind die flachen Strände der Costa Blanca, Mallorca und Fuerteventura, dazu Freizeitparks wie PortAventura bei Barcelona und das Oceanogràfic in Valencia. Eine Ferienwohnung nah am Wasser gibt Familien mehr Spielraum, viele Küstenhotels bieten Pool und Miniclub.
Lohnt sich all inclusive in Spanien?
Wer mit Kindern reist und das Hotel als eigenes Ziel mit Pool und Programm versteht, fährt mit dem Rundum-Paket entspannt und günstig. Wer abends lieber in wechselnden Tapas-Bars isst und die Region erkundet, ist mit Halbpension oder einem Stadthotel oft flexibler unterwegs.
Kann man Spanien auch im Winter bereisen?
Ja. Die Kanaren bleiben mit Temperaturen um zwanzig Grad das ganze Jahr mild und sind das klassische Winterziel. Die Städte Andalusiens und die Costa del Sol sind im Winter angenehm für Sightseeing, und in der Sierra Nevada sowie den Pyrenäen lässt sich sogar Ski fahren.
SpanienSonnenverwöhnte Küsten, maurische Paläste und Städte, die bis tief in die Nacht pulsieren — Spanien ist Südeuropa in seiner intensivsten Form.
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Ferienhäuser & Villen mit Pool

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