Die kurze Antwort
Das mittelalterliche Altstadtviertel Barcelonas mit verwinkelten Gassen und römischen Spuren.
Das Barri Gòtic ist der älteste Teil Barcelonas, gewachsen aus der römischen Siedlung Barcino. In den engen, weitgehend autofreien Gassen reihen sich gotische Bauten, versteckte Plätze und Reste der römischen Stadtmauer – ein Bummel durch zwei Jahrtausende.
Feste Punkte auf dem Weg sind die Plaça Reial mit ihren Laternen von Gaudí, der Pont del Bisbe und die Kathedrale am Pla de la Seu. Das Schlendern kostet nichts und verbindet viele Sehenswürdigkeiten der Altstadt.
Verlass ruhig die Hauptachsen: Die kleinen Gassen rund um die Plaça Sant Felip Neri gehören zu den stimmungsvollsten Ecken des Viertels.
Rund um die mittelalterliche Plaça del Rei stehen Königspalast, Wachturm und Königskapelle Santa Àgata
Unter der Plaça del Rei zeigt das Stadtgeschichtsmuseum MUHBA einen ausgegrabenen römischen Stadtteil
In der Carrer del Paradís stehen Säulen des römischen Augustustempels, einst Mittelpunkt von Barcino
Vieles, was mittelalterlich wirkt, entstand erst bei einer großen Restaurierung zur Weltausstellung
Umgebung · Barri Gòtic
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Fragen
Nein. Viele der heute gotisch wirkenden Bauten entstanden bei einer großen Restaurierung im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, die rechtzeitig zur Weltausstellung in Barcelona fertig sein sollte. Neugotische Neu- und Umbauten kamen noch bis in die Sechzigerjahre hinzu.
Neben Resten der römischen Stadtmauer stehen in der Carrer del Paradís Säulen des Augustustempels, der das Zentrum von Barcino bildete. Unter der Plaça del Rei zeigt das Stadtgeschichtsmuseum MUHBA einen ganzen ausgegrabenen römischen Stadtteil.
Der Platz stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist vom Königspalast Palau Reial Major mit dem Saló del Tinell, dem Wachturm Mirador del Rei Martí und der Königskapelle Santa Àgata umgeben. Dazu kommt die Casa Padellàs, ein spätgotischer Palast, der Stein für Stein hierher versetzt wurde.
Der größte Teil des Viertels ist für den normalen Autoverkehr gesperrt. Lieferfahrzeuge und Taxis dürfen allerdings hinein, rechne in den Gassen also trotzdem gelegentlich mit einem Fahrzeug.
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