Ungarns Regionen — wohin die Reise geht
Von der Donaumetropole Budapest über den weiten Plattensee bis in die endlose Puszta gliedert sich Ungarn in wenige, gut unterscheidbare Reiseregionen.
Die meisten Reisen beginnen in Budapest, der Hauptstadt an der Donau. Der Fluss teilt die Stadt in das hügelige Buda mit dem Burgberg und seinen Aussichtsterrassen und das flache, geschäftige Pest mit dem Parlament, den breiten Boulevards und den historischen Kaffeehäusern. Weil Ungarn überschaubar groß und dicht vernetzt ist, erreichst du von hier fast jede Ecke des Landes in zwei bis drei Stunden. Wer zum ersten Mal kommt, bleibt meist einige Tage in der Stadt und plant von dort die weiteren Ziele in Ruhe.
Südwestlich der Hauptstadt liegt der Plattensee, auf Ungarisch Balaton, der größte See Mitteleuropas und das Sommerziel des Landes schlechthin. Das flache Südufer mit Siófok ist auf Familien und Badegäste eingestellt, während das hügelige Nordufer rund um Tihany, Balatonfüred und die Weinberge von Badacsony ruhiger und eleganter ausfällt. Nördlich von Budapest schlägt die Donau im Donauknie einen großen Bogen, an dem Szentendre, Visegrád und die Basilika von Esztergom liegen. Im Westen reicht Transdanubien mit den Barockstädten Győr und Sopron bis an die österreichische Grenze.
Im Norden steigen hinter der Hauptstadt die Mittelgebirge Bükk und Mátra auf, dazwischen liegen die Weinstädte Eger und Tokaj, deren Namen für kräftigen Rotwein und edelsüßen Weißwein stehen. Ganz im Osten und Süden breitet sich die Große Ungarische Tiefebene aus, die Puszta, mit dem Nationalpark Hortobágy, den Reiterhöfen und den Städten Debrecen, Kecskemét und Szeged. So lässt sich eine Reise gut nach Landschaften ordnen, denn Stadt, See, Weinberge und Ebene liegen jeweils nur eine kurze Fahrt auseinander und lassen sich je nach Zeit gut miteinander verbinden.













