Die schönsten Städte Asiens für einen Städtetrip
Asiens Metropolen liegen weiter auseinander als die europäischen – zwischen Tokio und Bangkok liegt ein halber Kontinent und ein Langstreckenflug. Dafür ist jede einzelne eine eigene Welt, vom durchgetakteten Hochglanz am Golf bis zum Motorroller-Chaos in den Altstädten Südostasiens.
Ganz oben stehen die Namen, die jede Asien-Liste anführt. Bangkok wirft dich mitten hinein, mit goldenen Tempeln, Garküchen am Straßenrand und Rooftop-Bars über dem Verkehr, alles gleichzeitig und rund um die Uhr. Tokio dagegen funktioniert wie ein präzises Uhrwerk aus Neonvierteln, stillen Schreinen und den besten Ramen-Läden der Welt, während Singapur beides verbindet, mit tropischer Ordnung, Wolkenkratzern und einem Hawker-Streetfood, das mit Sterneküche mithält. Für den ersten Städtetrip nach Asien machst du mit diesem Trio wenig falsch, weil die Infrastruktur stimmt und du mit Englisch fast überallhin kommst.
Am Persischen Golf spielt Dubai in einer eigenen Liga der Superlative – das höchste Gebäude der Welt, künstliche Inseln und klimatisierte Malls so groß wie Stadtviertel, dazu ein alter Handelskern am Creek, an dem noch Holzboote festmachen. Das benachbarte Abu Dhabi setzt ruhiger auf die weiße Scheich-Zayid-Moschee und moderne Museumsarchitektur, und Kuala Lumpur mischt die Petronas Towers mit chinesischen Tempeln, indischen Vierteln und Straßenküche zu einem der günstigsten Großstadt-Stopps der Region. Diese drei zeigen die zweite Seite asiatischer Metropolen, geplant und vertikal, oft aber grüner angelegt, als man vom Foto her erwartet. Dubai und Abu Dhabi sind zudem große Drehkreuze, an denen sich ein Zwischenstopp von zwei, drei Tagen elegant in eine längere Fernreise einbauen lässt.
Spannender wird es oft dort, wo die Stadt noch nach ihrer Geschichte aussieht. Hanoi konserviert in seiner Altstadt französische Kolonialfassaden, Garküchen und einen See mitten im Zentrum, an dem morgens Tai-Chi läuft. Kyoto hält Japans alte Kaiserstadt mit über tausend Tempeln, Holzhäusern und Geisha-Vierteln bereit und ist von Tokio in gut zwei Shinkansen-Stunden erreichbar. Als Faustregel für den Städtetrip gilt in Asien dasselbe wie überall: zwei bis drei Nächte pro Stadt, ein zentrales Viertel und genug Puffer für den Jetlag der ersten Tage, damit die Metropole Genuss bleibt statt Abhaken.































