Die schönsten Regionen für eine Reise durch Indien
Zwischen dem Trubel von Delhi und den Teehügeln von Munnar liegen über 2.000 Kilometer und ein halbes Dutzend sehr verschiedener Indien-Reisen.
Die meisten ersten Indien-Reisen beginnen im Norden mit dem Goldenen Dreieck. Delhi ist das laute, dichte Eingangstor mit dem Roten Fort, dem Basarviertel Chandni Chowk in der Altstadt und den ruhigen Mogulgärten des Humayun-Mausoleums im Süden der Stadt. Von hier sind es rund 200 Kilometer nach Agra zum Taj Mahal und weiter nach Jaipur, der rosa getünchten Hauptstadt Rajasthans. Die drei Städte liegen so nah beieinander, dass du sie in einer Woche per Zug oder Wagen mit Fahrer verbindest.
Wer mehr Zeit hat, hängt an Jaipur den Rest von Rajasthan an. Udaipur liegt an einer Kette künstlicher Seen mit Palästen auf dem Wasser, Jodhpur klebt als blaue Häuserflut unter dem wuchtigen Fort Mehrangarh am Rand der Wüste, und Jaisalmer ragt als goldene Festungsstadt aus der Thar-Wüste, von wo Kamelsafaris in die Dünen starten. Rajasthan ist das Indien der Maharadschas, voller Forts, Paläste und Märkte, und trägt die klassische Rundreise durch den Nordwesten.
Der tropische Süden fühlt sich an wie ein eigenes Land. In Kerala gleiten Hausboote durch die Backwaters bei Alleppey, oben in den Westghats stehen die Teeterrassen von Munnar, und in Fort Kochi hängen alte chinesische Fischernetze über dem Wasser. An Keralas Küste liegen die Strände von Varkala und Kovalam; das bekanntere Goa liegt gut 600 Kilometer weiter nördlich. In den Süden fliegst du besser, statt zu fahren, denn zwischen Delhi und Kochi liegen mehr als 2.500 Kilometer und ein Kurzstreckenflug von rund drei Stunden.
Dazwischen und darüber hinaus liegt noch viel mehr. Varanasi am Ganges ist die spirituelle Mitte des Landes, in Rishikesh und den Vorbergen des Himalaya wird es kühler und ruhiger, Amritsar im Norden umschließt den Goldenen Tempel der Sikhs, und Mumbai ist die pulsierende Wirtschaftsmetropole am Arabischen Meer. Für eine erste Reise von zwei Wochen wählst du am besten eine Achse – Norden mit Rajasthan oder Süden mit Kerala – statt beides in eine Route zu quetschen.













