Die Regionen und Städte für deine China-Reise
Zwischen dem kaiserlichen Norden um Peking und den Karstbergen des Südens liegen mehrere Tagesreisen und ein paar sehr unterschiedliche Reiseländer.
Die meisten China-Reisen ordnen sich um drei Pole. Der erste ist Peking im Norden, die Hauptstadt mit der Verbotenen Stadt, dem Himmelstempel und der Chinesischen Mauer vor den Toren der Stadt. Von hier stammt das kaiserliche China schlechthin – Palastdächer, Hutong-Gassen und weite Plätze. Peking ist für fast jede erste Reise der Startpunkt und braucht drei bis vier volle Tage.
Der zweite Pol liegt in der Mitte des Landes: Xi'an, das Ende der alten Seidenstraße, bekannt für die Terrakotta-Armee und eine noch fast vollständig erhaltene Stadtmauer. Von Peking ist Xi'an mit dem Schnellzug in etwa viereinhalb bis fünfeinhalb Stunden erreichbar. Der dritte Pol ist Shanghai an der Ostküste, Chinas größte Stadt und das moderne Schaufenster, mit Wolkenkratzern in Pudong, den Kolonialfassaden am Bund und den Kanalstädten und Gärten von Suzhou und Hangzhou im Umland.
Wer länger bleibt, reist nach Süden. Rund um Guilin und Yangshuo steigen die berühmten Karstkegel aus dem Li-Fluss, in Hunan stehen die Sandsteinsäulen von Zhangjiajie, und in Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan, leben die Großen Pandas in ihrer bekannten Aufzuchtstation. Diese Ziele liegen weit auseinander, hängen aber per Schnellzug oder kurzem Inlandsflug gut an die klassische Runde an.
Für eine zweite oder dritte Reise öffnet sich der Rest des riesigen Landes. Yunnan im Südwesten lockt mit der Altstadt von Lijiang, Reisterrassen und dem Aufstieg in Richtung Himalaya bei Shangri-La. Tibet mit dem Potala-Palast in Lhasa verlangt zusätzliche Genehmigungen und lässt sich nicht spontan bereisen. Im Süden bilden Hongkong und Guangzhou ein eigenes, kantonesisch geprägtes Kapitel. Für die erste Reise gilt die Faustregel, lieber wenige Regionen in Ruhe zu sehen als das halbe Land im Eiltempo.













