Dänemarks Regionen — von Seeland bis Jütland
Dänemark besteht aus der Halbinsel Jütland und mehreren großen Inseln, und jeder Landesteil hat sein eigenes Tempo zwischen Großstadt, Küste und stiller Natur.
Das Herz des Landes schlägt auf Seeland, der größten Insel im Osten. Hier liegt die Hauptstadt Kopenhagen mit ihren Kanälen, Museen und der berühmten Fahrradkultur, dazu die Domstadt Roskilde mit dem Wikingerschiffmuseum und im Norden das Schloss Kronborg bei Helsingør direkt am Öresund. Weiter südlich steigen auf der Insel Møn die weißen Kreidefelsen von Møns Klint steil aus der Ostsee. Wer zum ersten Mal nach Dänemark reist, schlägt sein Quartier meist in Kopenhagen auf und unternimmt von dort bequeme Tagesausflüge in die Umgebung.
Über die Brücke am Großen Belt erreichst du Fünen, die grüne Garteninsel mit der H.-C.-Andersen-Stadt Odense und dem Wasserschloss Egeskov. Dahinter beginnt Jütland, die Halbinsel, die als einziger Landesteil an Deutschland grenzt. Im Osten liegen die lebendigen Städte Aarhus und Aalborg, im Westen die lange Nordseeküste mit ihren Dünen und Ferienhäusern, und ganz im Norden bei Skagen treffen an der Landspitze zwei Meere aufeinander. In Ribe, der ältesten Stadt des Landes, klappern im Sommer die Störche auf den Dächern.
Ganz für sich liegt Bornholm weit draußen in der Ostsee, näher an Schweden als am Festland und nur per Fähre oder Flug erreichbar. Die Sonneninsel lohnt einen eigenen Aufenthalt von mehreren Tagen. Dazu kommen kleinere Inseln wie Falster und Lolland mit dem breiten Strand von Marielyst, das gemütliche Ærø im Süden Fünens und das nachhaltige Samsø. So kannst du eine Reise gut nach Landschaften ordnen und Stadt, Nordsee und Ostsee je nach Zeit miteinander kombinieren. Für einen ersten Besuch genügt oft die Verbindung aus Kopenhagen und einem zweiten Landesteil, während sich Jütland und Bornholm für einen weiteren Urlaub anbieten, wenn du das Land schon ein wenig kennst.













