Land · Europa

Schweden

Schweden spannt sich von den Schären und Wasserwegen Stockholms über die Seenwälder Smålands bis zu Mitternachtssonne und Polarlichtern in Lappland.

Über Schweden

Urlaub in Schweden

Kein anderes Land in Europa ist so lang und so dünn besiedelt wie Schweden: Vom Öresund bei Malmö bis zur Grenze am Polarkreis sind es fast 1.600 Kilometer, und dazwischen liegen mehr Seen und Wälder als Menschen. Im Süden mischt sich urbanes Leben mit Ostseeküste, Stockholm auf seinen vierzehn Inseln, das maritime Göteborg, die junge Universitätsstadt Lund. Der Sommer ist kurz und hell, mit langen Abenden und dem Mittsommerfest als Höhepunkt des Jahres, der Winter ist lang und dunkel, im Norden aber die beste Zeit für Schnee und Polarlichter. Was Schweden ausmacht, beginnt oft erst hinter der letzten Stadt. Das Jedermannsrecht (Allemansrätten) erlaubt es dir, fast überall zu zelten, zu wandern und Beeren zu pflücken, und die rot gestrichenen Holzhäuser am Seeufer sind das Sinnbild des schwedischen Sommers. Wer will, verbindet ein paar Tage Stadt und Schären mit einer Kanutour in Småland oder der langen Fahrt hinauf nach Lappland, wo im Hochsommer die Sonne nicht untergeht und im Winter das Nordlicht über dem verschneiten Fjäll steht.

Schweden – Karte
Reiseführer

Schweden von A bis Z

Aktualisiert Juli 2026

Schweden lässt sich in drei Bildern erzählen, in Stockholm auf seinen Inseln, den roten Holzhäusern an den Seen Smålands und dem Nordlicht über dem Fjäll in Lappland. Dieser Reiseführer nimmt dich vom Schärengarten vor der Hauptstadt über die Wälder des Südens bis hinauf zur Mitternachtssonne mit, mit ehrlichen Einschätzungen dazu, welche Ecke zu welcher Reise passt, wann die hellen Nächte beginnen und wie du die langen Distanzen am besten überbrückst.

Städte und Regionen

Die schönsten Orte und Regionen in Schweden

Zwischen dem quirligen Stockholm im Osten und dem sonnigen Süden um Malmö liegen nur wenige Zugstunden und ganz verschiedene Reiseländer.

Fast jede Schweden-Reise beginnt in Stockholm. Die Hauptstadt verteilt sich auf vierzehn Inseln, wo der Mälarsee auf die Ostsee trifft, und lässt sich gut zu Fuß und per Fähre erkunden. In der Altstadt Gamla Stan drängen sich Giebelhäuser um kopfsteingepflasterte Gassen, auf der grünen Museumsinsel Djurgården liegen das Vasa- und das ABBA-Museum, und direkt vor der Stadt beginnt der Schärengarten. Für Stockholm und ein, zwei Bootsausflüge solltest du drei bis vier Tage einplanen.

An der Westküste liegt Göteborg, die zweitgrößte Stadt des Landes, entspannter und maritimer als die Hauptstadt. Rund um den Fischmarkt Feskekôrka und die Kanäle sitzt man bei frischen Krabben, und die Straßenbahn bringt dich zum Vergnügungspark Liseberg. Nördlich der Stadt zieht sich die Bohuslän-Küste mit ihren glatt geschliffenen Granitfelsen und roten Fischerdörfern wie Smögen und Fjällbacka. Von Göteborg aus startet außerdem der historische Götakanal quer durchs Land bis zur Ostsee.

Der Süden um Malmö und die Universitätsstadt Lund gehört zur Region Schonen, dem mildesten Teil Schwedens, mit Rapsfeldern, Schlössern und langen Sandstränden bei Ystad. Über die Öresundbrücke bist du in gut einer halben Stunde in Kopenhagen. Weiter östlich liegt vor der Küste die Insel Gotland, deren Hauptstadt Visby eine komplett erhaltene mittelalterliche Ringmauer umschließt, im Sommer eines der beliebtesten Ziele der Schweden selbst.

Zwischen Süden und hohem Norden liegt Dalarna, das folkloristische Herz mit dem Siljansee, roten Holzpferdchen und Mittsommerstangen. Ganz im Norden beginnt schließlich Schwedisch-Lappland mit Kiruna, Abisko und einer Weite aus Fjäll und Rentierland. Der Weg dorthin ist lang, von Stockholm bis Kiruna sind es rund 1.300 Kilometer oder eine Nacht im Zug, weshalb der Norden sich eher als eigene Reise lohnt als angehängt an ein paar Tage im Süden.

Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Schweden

Stockholm und sein Schärengarten führen jede Liste an, doch dahinter warten ein geborgenes Kriegsschiff, mittelalterliche Inselstädte und das Nordlicht über Lappland.

Ganz oben auf jeder Liste steht Stockholm mit seinem Schärengarten. Vom Stadtkai starten Ausflugsboote in ein Labyrinth aus rund 30.000 Inseln und Schären, hinaus zu Zielen wie dem Festungsstädtchen Vaxholm oder dem Badeort Sandhamn. In der Stadt selbst führt die mittelalterliche Altstadt Gamla Stan mit dem Königsschloss und dem Stortorget-Platz die Sehenswürdigkeiten an. Plane für die Schären einen ganzen Tag ein, denn allein die Bootsfahrt hinaus dauert je nach Ziel ein bis zwei Stunden.

Auf der Museumsinsel Djurgården liegt Schwedens meistbesuchte Attraktion, das Vasa-Museum. Es zeigt ein fast vollständig erhaltenes Kriegsschiff, das 1628 auf seiner Jungfernfahrt im Stockholmer Hafen sank und über drei Jahrhunderte später geborgen wurde. Gleich nebenan lassen das ABBA-Museum und das Freilichtmuseum Skansen den Tag auf der Insel füllen. Für das Vasa-Museum kommst du am besten früh, bevor die Reisegruppen und die Kreuzfahrtgäste eintreffen.

Im Süden gehört die Öresundbrücke selbst zu den Wahrzeichen, knapp acht Kilometer Brücke, die auf einer künstlichen Insel in einen Tunnel nach Kopenhagen abtaucht. In Malmö dreht sich der wolkenkratzerhohe Turning Torso in die Höhe. Vor der Ostküste bewahrt die Hansestadt Visby auf Gotland ihre mittelalterliche Stadtmauer und die Ruinen alter Kirchen, ein UNESCO-Welterbe, das im Hochsommer zur Freilichtbühne wird.

Der Norden setzt auf Naturschauspiele statt auf Bauwerke. In Jukkasjärvi bei Kiruna wird jeden Winter das Icehotel neu aus Eis und Schnee errichtet, mit Zimmern und einer Bar aus Eisblöcken. Im nahen Abisko-Nationalpark gilt der Himmel als einer der zuverlässigsten Orte Europas für Polarlichter, erreichbar per Sessellift zur Aurora Sky Station. Und über allem ragt der Kebnekaise auf, mit rund 2.100 Metern der höchste Berg Schwedens.

Natur und Allemansrätten

Schwedens Natur von den Seen bis zum hohen Norden

Das Jedermannsrecht macht Schweden zu einem einzigen großen Naturreich, in dem du fast überall wandern, zelten und Beeren pflücken darfst.

Was Schweden für Naturliebhaber so besonders macht, ist das Jedermannsrecht, auf Schwedisch Allemansrätten. Es erlaubt dir, dich frei in der Natur zu bewegen, für eine Nacht fast überall zu zelten, zu wandern und Beeren oder Pilze zu sammeln, solange du Rücksicht nimmst und Abstand zu Häusern hältst. Kein anderes Land macht seine Wälder und Seen so selbstverständlich zugänglich. Genau darauf baut der klassische schwedische Sommerurlaub auf.

Das Sinnbild dieses Sommers ist die rote Holzhütte am Wasser, das Ferienhaus oder die Stuga. Viele Familien mieten sich für ein, zwei Wochen ein solches Häuschen an einem der Tausenden Seen und pendeln zwischen Steg, Ruderboot und Waldspaziergang. Besonders dicht liegen die Seen in Småland und rund um die großen Binnenmeere Vänern und Vättern. Von hier aus lässt sich baden, angeln und in aller Ruhe der lange, helle Abend genießen.

Wer es wilder mag, findet im Norden einige der letzten großen Wildnisse Europas. Der Sarek-Nationalpark hat keine Wege und keine Hütten und bleibt geübten Trekkern vorbehalten, während der Kungsleden als markierter Fernwanderweg über rund 440 Kilometer durch das Fjäll führt. Am Fulufjället stürzt mit dem Njupeskär der höchste Wasserfall des Landes in die Tiefe. Für alle diese Touren ist der kurze Sommer zwischen Juni und September das Zeitfenster.

Auch die Tierwelt gehört zum Naturerlebnis. In der Dämmerung ziehen Elche durch die Wälder, im Norden weiden die halbwilden Rentierherden der Samen, und in speziellen Parks lassen sich Elche und Braunbären aus der Nähe beobachten. Im Spätsommer färben sich die Wälder von Blau- und Preiselbeeren, im Norden reift die begehrte Moltebeere im Moor. Eine Kanutour über einen stillen See, mit Übernachtung am Ufer, bleibt für viele der schönste Teil der Reise.

Rundreise und Routen

Die klassische Schweden-Rundreise planen

Die meisten Rundreisen bleiben im Süden und verbinden Stockholm, die Seen Smålands und die Westküste zu einer entspannten Schleife.

Die klassische Schweden-Rundreise bleibt im Süden und lässt den langen Norden bewusst weg. Eine entspannte Schleife verbindet Stockholm, die Seen Smålands, Göteborg an der Westküste und Malmö im Süden, wahlweise ergänzt um einen Abstecher auf die Insel Öland oder nach Gotland. Für diese Runde solltest du eine bis anderthalb Wochen einplanen. Die Etappen sind kurz genug, dass zwischen den Städten noch Zeit für einen Badesee oder ein Schloss am Weg bleibt, und über die Öresundbrücke hängst du bei Bedarf Kopenhagen an.

Am freiesten reist du mit dem Mietwagen. Die Straßen sind gut ausgebaut und wenig befahren, gefahren wird rechts, und außerhalb der Städte kommst du zügig voran. Zwei Dinge solltest du dabei bedenken, die großen Distanzen zwischen den Zielen und die Dämmerung, in der Elche und Rehe die Straße queren. Wer lieber nicht selbst fährt, verbindet die großen Städte bequem mit den schnellen Zügen der SJ.

Eine schöne Alternative zur Autoroute ist der Götakanal, auf dem historische Kanalschiffe in mehreren Tagen von Göteborg quer durch die Seenlandschaft bis nach Stockholm fahren. Für längere Strecken sind die Züge komfortabel und schnell, Stockholm nach Göteborg dauert gut drei Stunden, nach Malmö gut viereinhalb Stunden. So lässt sich eine Runde auch ganz ohne eigenes Auto zusammenstellen, wenn man die Etappen an das Schienennetz anlehnt.

Der Norden ist ein eigenes Kapitel und sprengt jede Südschleife. Von Stockholm bis Kiruna sind es rund 1.300 Kilometer, die du am angenehmsten über Nacht im Liegewagenzug oder mit einem kurzen Inlandsflug zurücklegst. Wer Lappland erleben will, sollte es deshalb nicht anhängen, sondern als eigene Reise planen, im Sommer für Mitternachtssonne und Wandern, im Winter für Schnee und Nordlichter.

Essen und Küche

Typisches Essen in Schweden

Die schwedische Küche dreht sich um Fika, Fisch und die berühmten Köttbullar, mit einem Hang zu Süßem am Nachmittag und Herzhaftem am kalten Abend.

Das bekannteste schwedische Gericht sind die Köttbullar, kleine Fleischbällchen, die klassisch mit Kartoffelpüree, brauner Soße, eingelegten Gurken und Preiselbeeren serviert werden. Überhaupt spielt die Preiselbeere, auf Schwedisch Lingon, zu vielen herzhaften Gerichten eine Hauptrolle. Dazu kommen deftige Klassiker wie die Erbsensuppe am Donnerstag und im Herbst die Elch- und Rentiergerichte des Nordens. Gegessen wird eher früh, das Abendessen oft schon gegen sechs.

Fast wichtiger als jede Mahlzeit ist die Fika, die schwedische Kaffeepause mit etwas Süßem. Zur Fika gehört die Zimtschnecke Kanelbulle ebenso wie ein Stück Kuchen und vor allem Zeit, sie ist eine kleine tägliche Institution und kein schnelles To-go. In fast jedem Ort gibt es ein Café oder ein traditionelles Konditori, das genau darauf ausgelegt ist. Wer Schweden verstehen will, sollte sich mindestens einmal am Tag Zeit für eine richtige Fika nehmen.

An festlichen Tagen tischt Schweden das Smörgåsbord auf, ein Büfett aus vielen kleinen kalten und warmen Gerichten. Der eingelegte Hering, auf Schwedisch Sill, darf dabei nie fehlen, ebenso wenig wie Lachs, oft als Graved Lachs oder geräuchert. An der Westküste um Göteborg kommen frische Krabben, Langusten und Austern auf den Tisch, und ein Klassiker für zwischendurch ist die Räkmacka, ein üppig mit Nordseekrabben belegtes Brot.

Viele schwedische Spezialitäten haben ihre Saison. Im August feiert man die Kräftskiva, ein Krebsessen unter Papierlampions, und im Norden wird der berüchtigte Surströmming, ein stark fermentierter Hering, geöffnet. Süß wird es zu Mittsommer mit Erdbeeren und im Advent mit Lussekatter, den safrangelben Hefegebäcken. Alkohol über 3,5 Prozent gibt es nur im staatlichen Systembolaget, und bezahlt wird fast überall mit Karte, denn Bargeld ist in Schweden selten geworden.

Mit Kindern

Schweden mit Kindern entdecken

Zwischen Astrid Lindgrens Welt, den großen Freizeitparks und den flachen Badeseen ist Schweden für Familien wie gemacht.

Kaum ein Land ist so von seinen Kinderbüchern geprägt wie Schweden. In Stockholm erweckt das Junibacken die Welt von Astrid Lindgren zum Leben, und im südschwedischen Vimmerby wandern Familien im Themenpark Astrid Lindgrens Värld durch Pippi Langstrumpfs Villa Kunterbunt und das Dorf aus Bullerbü. Wer die Bücher kennt, findet die roten Holzhäuser und Kuhweiden aus den Geschichten überall im echten Småland wieder.

Für einen Tag voller Fahrgeschäfte gibt es gleich mehrere große Parks. In Göteborg lockt der Vergnügungspark Liseberg mit Achterbahnen mitten in der Stadt, in Stockholm das ältere Gröna Lund auf der Museumsinsel. Der Tierpark Kolmården südlich von Stockholm ist einer der größten Zoos Skandinaviens und lässt sich per Seilbahn überblicken. Alle drei sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und füllen mühelos einen ganzen Tag.

Am meisten Eindruck macht auf Kinder aber oft die Natur direkt vor der Ferienhaustür. In den flachen Seen lässt sich gefahrlos baden, ein Kanu oder Ruderboot wird schnell zum Abenteuer, und in einem der Elchparks kommen die Tiere ganz nah. Weil das Jedermannsrecht das Zelten und Streifen durch den Wald erlaubt, ist Schweden für Familien mit Entdeckerdrang wie geschaffen, und nach dem Baden bleibt noch Zeit für ein Lagerfeuer am Abend.

Im Winter verwandelt sich der Norden in ein Abenteuer für etwas größere Kinder, mit Huskyschlitten, Rentieren und Schnee bis zum Horizont, allerdings bei Kälte und wenig Tageslicht, was kürzere Ausflüge nötig macht. Praktisch ist Schweden ansonsten sehr familienfreundlich, die gemieteten Ferienhäuser bieten viel Platz, die langen hellen Sommerabende dehnen den Tag, und Restaurants wie Unterkünfte sind auf Kinder eingestellt.

Anreise und Planung

Die Schweden-Reise planen von Anreise bis Reisezeit

Zwischen kurzem Flug, den Ostseefähren und der Öresundbrücke ist die Anreise einfach, vor Ort entscheiden dann Zug, Mietwagen und die Reisezeit über den Verlauf.

Die Anreise nach Schweden ist unkompliziert. Nach Stockholm, Göteborg oder Malmö fliegst du ab vielen deutschen Flughäfen in nur rund anderthalb bis zwei Stunden. Wer das Auto mitnehmen möchte, nutzt die Ostseefähren von Rostock, Kiel oder Travemünde nach Trelleborg oder Ystad in Südschweden. Und über die Öresundbrücke bei Malmö erreichst du das Land per Zug oder Auto direkt aus Kopenhagen.

Für die Einreise als deutscher Staatsbürger genügt der Personalausweis, denn Schweden gehört zur EU und zum Schengen-Raum. Bezahlt wird allerdings nicht mit Euro, sondern mit der Schwedischen Krone, denn das Land ist kein Mitglied der Eurozone. In der Praxis brauchst du kaum Bargeld. Schweden ist eines der Länder mit der höchsten Kartendichte weltweit, und selbst kleine Cafés und Marktstände akzeptieren oft nur noch Karte oder Handy.

Vor Ort bilden die Züge der SJ das Rückgrat. Die schnellen Verbindungen bringen dich von Stockholm in gut drei Stunden nach Göteborg und in gut viereinhalb Stunden nach Malmö, und ein Nachtzug fährt bis hinauf nach Kiruna und Abisko in Lappland. Für die Seen, Küsten und Dörfer abseits der Bahn lohnt sich ein Mietwagen, gefahren wird rechts, die Straßen sind gut, und nur in der Dämmerung ist wegen Elchwild Vorsicht geboten.

Bei der Planung entscheidet vor allem die Reisezeit. Für Städte, Schären und den Süden ist der helle Sommer von Juni bis August ideal, für Lappland mit Nordlichtern und Schnee dagegen der Winter. Rechne damit, dass Schweden wie ganz Skandinavien nicht billig ist, bei Restaurants, Alkohol und Hotels liegen die Preise über dem deutschen Niveau. Ein gemietetes Ferienhaus mit eigener Küche hält die Kosten spürbar niedriger.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

Partnerangebote in Kürze
Klima und beste Reisezeit

Beste Reisezeit für Schweden im Überblick

Schwedens Sommer ist kurz und hell, der Winter lang und dunkel, und im Norden verschiebt sich beides ins Extrem.

Schwedens Klima reicht vom gemäßigten Süden bis zum subarktischen Norden, deshalb hängt die beste Reisezeit stark vom Ziel ab. Die Werte unten gelten für Stockholm. Der Sommer ist kurz, aber hell und mild, mit den längsten Tagen rund um das Mittsommerfest Ende Juni; im Norden geht die Sonne dann wochenlang gar nicht unter. Der Winter ist lang, dunkel und im ganzen Land kalt, in Lappland bringt der dunkle Polarwinter dafür die beste Zeit für Schnee und Nordlichter. Frühjahr und Herbst sind nur kurze Übergänge.

Jan0°-4°kalt, oft Schnee
Feb0°-5°tiefster Winter, dunkel
Mär4°-2°erstes Licht kehrt zurück
Apr9°1°Frühling, noch frisch
Mai16°6°mild, lange Abende
Jun20°11°hell, Mittsommer
Jul23°14°wärmster Monat
Aug21°13°warm, Badeseen
Sep16°9°kühler, erste Nordlichter
Okt9°5°Herbst, kürzere Tage
Nov4°1°grau und dunkel
Dez1°-2°dunkel, Advent und Schnee

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Die beste Reisezeit für Schweden ist der helle Sommer von Juni bis August, wenn die Tage lang sind, die Seen zum Baden warm werden und rund um das Mittsommerfest das ganze Land feiert. Wer Andrang und Preise scheut, reist im Mai oder September, wenn es ruhiger und oft noch mild ist. Für Lappland gilt ein eigener Kalender, denn die Chancen auf Nordlichter, Schnee und Hundeschlitten stehen zwischen Dezember und März am besten.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Schweden

Wann ist die beste Reisezeit für Schweden?
Für Städte, Schären und den Süden ist der helle Sommer von Juni bis August die beste Zeit, mit langen Tagen rund um das Mittsommerfest. Für Lappland mit Nordlichtern, Schnee und Hundeschlitten reist du dagegen zwischen Dezember und März in den Norden. Mai und September sind ruhigere, oft noch milde Übergangsmonate.
Zahlt man in Schweden mit Euro?
Nein. Schweden ist zwar EU-Mitglied, gehört aber nicht zur Eurozone und zahlt mit der Schwedischen Krone (SEK). In der Praxis brauchst du kaum Bargeld, denn das Land ist fast durchgängig auf Kartenzahlung und Handy-Apps umgestellt, selbst kleine Cafés und Marktstände nehmen oft nur noch Karte.
Was braucht man zur Einreise nach Schweden?
Als deutscher Staatsbürger genügt der Personalausweis oder Reisepass. Schweden gehört zur EU und zum Schengen-Raum, sodass an den Grenzen normalerweise keine regulären Passkontrollen stattfinden. Ein Visum ist für touristische Aufenthalte nicht erforderlich.
Wie reist man am besten nach Schweden an?
Nach Stockholm, Göteborg oder Malmö fliegst du ab Deutschland in rund anderthalb bis zwei Stunden. Alternativ verbinden Fähren die deutsche Ostseeküste von Rostock, Kiel oder Travemünde mit Südschweden, und über die Öresundbrücke bei Malmö bist du mit Auto oder Zug direkt aus Kopenhagen im Land.
Wo und wann sieht man in Schweden Polarlichter?
Die besten Chancen auf Nordlichter hast du im Norden, in Schwedisch-Lappland rund um Abisko, Kiruna und Jukkasjärvi. Die Saison reicht etwa von Ende September bis Ende März, wenn die Nächte lang und dunkel sind. Du brauchst dazu einen klaren Himmel und etwas Geduld, denn garantieren lässt sich das Schauspiel nie.
Wann scheint in Schweden die Mitternachtssonne?
Nördlich des Polarkreises geht die Sonne im Hochsommer wochenlang nicht unter. Rund um Kiruna und Abisko dauert diese Mitternachtssonne etwa von Ende Mai bis Mitte Juli. Aber auch weiter südlich bleibt es im Juni kaum richtig dunkel, mit langen, hellen Abenden bis weit nach Mitternacht.
Wie viele Tage sollte man für Schweden einplanen?
Für Stockholm mit den Schären reichen drei bis vier Tage. Nimmst du Göteborg, Småland und den Süden dazu, plane eine bis anderthalb Wochen ein. Die lange Reise nach Lappland lohnt sich vor allem als eigene Tour, weil allein die Anreise in den Norden fast einen ganzen Tag kostet.
Braucht man in Schweden einen Mietwagen?
Für Stockholm und die großen Städte nicht, dort kommst du gut zu Fuß, per Fähre und mit den schnellen Zügen der SJ voran. Für die Seen, die Küsten und die Ferienhausregionen abseits der Bahn ist ein Mietwagen aber sehr praktisch. Gefahren wird rechts, und in der Dämmerung ist wegen Elchwild Vorsicht geboten.
Ist ein Urlaub in Schweden teuer?
Schweden gehört wie ganz Skandinavien zu den teureren Reisezielen, vor allem bei Restaurants, Alkohol und Hotels liegen die Preise über dem deutschen Niveau. Sparen lässt sich mit einem gemieteten Ferienhaus samt Küche, mit Selbstverpflegung vom Supermarkt und indem du in der Nebensaison im Mai oder September reist.
Was isst man typischerweise in Schweden?
Klassiker sind die Köttbullar mit Kartoffelpüree und Preiselbeeren, eingelegter Hering und Lachs, dazu die Zimtschnecke Kanelbulle zur Kaffeepause Fika. An der Westküste kommen frische Krabben und die Räkmacka auf den Tisch, im Norden Rentier- und Elchgerichte sowie die Moltebeere.
Ist Schweden ein gutes Reiseziel für Familien?
Ja, sehr. Zwischen Astrid Lindgrens Welt in Vimmerby, den Freizeitparks Liseberg und Gröna Lund und den flachen Badeseen ist für Kinder viel geboten. Die gemieteten Ferienhäuser bieten Platz, das Jedermannsrecht lädt zum Entdecken ein, und die langen hellen Sommerabende dehnen den Tag.
SchwedenSchweden spannt sich von den Schären und Wasserwegen Stockholms über die Seenwälder Smålands bis zu Mitternachtssonne und Polarlichtern in Lappland.
Reise buchen

Deine Schweden-Reise buchen

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

Partnerangebote in Kürze

Hotels

Vom Boutique-Hotel in der Altstadt bis zum Landhaus im Grünen.

Touren & Tickets

Museen, Wahrzeichen und Weinproben — Tickets und geführte Touren, oft ohne Anstehen.

Anzeige · Buchung über Partner. Preise & Verfügbarkeit beim Anbieter.

Reiseplaner · bald

Deine perfekte Reise – in Minuten geplant.

Sag uns, wohin und wie lange – der travelperfect Reiseplaner stellt dir Route, Highlights und Programm passend zusammen.

Reise planen
  • KI-Copilot
  • Route
  • Highlights
  • Crew
  • Budget
Reise buchen