Belgiens Regionen von Flandern bis zu den Ardennen
Belgien gliedert sich in das niederländischsprachige Flandern im Norden, das französischsprachige Wallonien im Süden und die zweisprachige Hauptstadt Brüssel, dazu kommen die Nordseeküste und die grünen Ardennen.
Der bekannteste Landesteil ist Flandern im Norden, wo Niederländisch gesprochen wird. Hier liegen die großen Namen dicht beieinander. Brügge bewahrt ein fast vollständiges mittelalterliches Stadtbild, Gent verbindet Grachten mit studentischer Energie, und Antwerpen glänzt mit Kathedrale, Mode und Diamanten. Rundherum breitet sich die flache, von Kanälen durchzogene Ebene aus, in der auch kleinere Städte wie Mecheln und Löwen liegen. Weil die Entfernungen kurz sind, lassen sich mehrere dieser Städte bequem von einer festen Basis aus erkunden, ohne dass du das Quartier ständig wechseln musst.
In der Mitte des Landes regiert Brüssel, die offiziell zweisprachige Hauptstadt und der Sitz der wichtigsten EU-Institutionen. Rund um den prächtigen Grand-Place mischen sich Jugendstil, Museen und eine internationale Restaurantszene zu einer weltoffenen Großstadt. Südlich davon beginnt das französischsprachige Wallonien, das deutlich ruhiger und ländlicher ist. Hier ziehen sich die bewaldeten Ardennen mit tiefen Flusstälern, Burgen und Tropfsteinhöhlen, dazu kommen Städte wie Namur und Lüttich und das an eine Felswand geschmiegte Dinant an der Maas, das mit seiner Zwiebelturmkirche zu den markantesten Orten des Südens zählt.
Im Norden säumt eine rund 67 Kilometer lange Nordseeküste das Land, an der breite Sandstrände, Dünen und Seebäder wie Ostende und Knokke aufgereiht sind. Für eine erste Reise genügt oft die Kombination aus Brügge und Brüssel, ergänzt um Gent oder Antwerpen. Wer mehr Zeit mitbringt, hängt ein paar Strandtage an der Küste oder Naturtage in den Ardennen an. Dank des dichten Zugnetzes und der kurzen Wege kannst du Stadt, Meer und Wald ohne lange Fahrten zu einer Reise verbinden, und selbst gegensätzliche Landschaften liegen nur eine Zugstunde auseinander.













