Polens Regionen von der Ostsee bis zur Tatra
Polen lässt sich gut nach Landschaften ordnen, vom flachen Ostseestrand im Norden über die Seen Masurens und die großen Städte der Mitte bis zu den Bergen im Süden.
Im Norden bestimmt die Ostsee das Bild. Rund um die Hansestadt Danzig bildet die Dreistadt mit dem Seebad Sopot und der Hafenstadt Gdynia das Zentrum der Küste, dazu ziehen sich lange Sandstrände von der Halbinsel Hel über Łeba mit seinen Wanderdünen bis nach Kołobrzeg und zur Insel Wolin bei Świnoujście. Etwas landeinwärts steht mit der Marienburg die größte Backsteinburg der Welt. Wer Meer, Hansestädte und Dünen verbinden will, ist im Norden Polens richtig aufgehoben.
Östlich davon beginnt Masuren, das Land der tausend Seen, ein weites Revier aus Wasser, Wäldern und kleinen Orten wie Nikolaiken, das vor allem Segler und Paddler anzieht. In der Mitte des Landes liegt die Hauptstadt Warschau mit ihrer wieder aufgebauten Altstadt, dem Königsschloss und dem markanten Kulturpalast. Von hier aus erreichst du mit schnellen Zügen bequem die anderen Landesteile, denn Warschau ist der wichtigste Verkehrsknoten des Landes und ein guter Ausgangspunkt für eine Rundreise.
Der Süden ist die kulturelle Herzkammer Polens. Krakau mit dem Wawel und dem großen Ring war jahrhundertelang Königsstadt, und von dort ist es nicht weit nach Zakopane, dem Wintersportort am Fuß der Hohen Tatra. Im Westen runden Breslau mit seinen bunten Bürgerhäusern und die Messestadt Posen das Bild ab, während Thorn an der Weichsel mit gotischer Altstadt und dem Erbe von Kopernikus lockt. So kannst du eine Reise je nach Zeit auf eine Region konzentrieren oder Norden und Süden über die schnellen Bahnlinien miteinander verbinden. Zwischen den großen Landesteilen liegen ruhige Regionen wie Kaschubien mit seinen Seen im Norden oder die Waldkarpaten der Bieszczady ganz im Südosten, die sich für eine zweite Reise anbieten.













