Der Aufstieg zum Santuario di San Luca über den Portico di San Luca ist der Klassiker unter Bolognas Spaziergängen – und zugleich ein Stück Welterbe. Ab der Porta Saragozza am Rand der Altstadt folgst du dem überdachten Arkadengang mit seinen 666 Bögen, knapp vier Kilometer den Colle della Guardia hinauf. Mit dieser Länge ist es der längste durchgehende Portikus der Welt; seit 2021 gehört er, gemeinsam mit den übrigen Arkaden Bolognas, zum UNESCO-Welterbe. Der überdachte Weg hatte einen praktischen Sinn: Pilger gelangten trockenen Fußes zur Madonna hinauf, geschützt vor Sonne und Regen. Bis zum barocken Arco del Meloncello führt die Strecke noch sanft bergauf; dahinter wird sie deutlich steiler, dafür öffnen sich zwischen den Bögen immer weitere Ausblicke über die rote Stadt und die umliegenden Hügel. Oben warten die barocke Basilika und ihre Panoramaterrasse mit weitem Blick bis zum Apennin. Geführte Spaziergänge erzählen unterwegs die Geschichten der Stifterfamilien, die einzelne Bögen finanzierten, und der jährlichen Madonnen-Prozession, bei der die verehrte Ikone in die Stadt hinabgetragen wird. Für den Weg sollte man bequeme Schuhe und Wasser einpacken, besonders im Sommer. Zurück geht es zu Fuß denselben Weg, mit dem touristischen San-Luca-Express oder mit dem Bus. Die Aktivität verbindet sportliche Bewegung, religiöse Tradition und den schönsten Panoramablick Bolognas – ein Erlebnis, das den Charakter der Stadt auf besondere Weise greifbar macht.
Du startest an der Porta Saragozza und folgst dem überdachten Arkadengang den Colle della Guardia hinauf. Bis zum barocken Arco del Meloncello geht es sanft bergauf, danach steiler, wobei sich zwischen den Bögen immer weitere Ausblicke über die rote Stadt öffnen. Oben erreichst du das Santuario di San Luca mit seiner Panoramaterrasse. Geführte Varianten erzählen unterwegs von den Stifterfamilien der Bögen und der jährlichen Madonnen-Prozession. Der Rückweg führt zu Fuß zurück oder bequem mit dem San-Luca-Express.
