Region · Italien

Toskana

Zwischen Zypressenhügeln, Renaissance-Städten und den Weinbergen des Chianti liegt Italiens goldenes Herz.

10 Städte65 Sehenswürdigkeiten55 Hotels
Überblick

Deine Toskana auf einen Blick

Beste Zeit
April–Juni und September–Oktober; Herbst zur Weinlese besonders schön
Gut für
Kunst & Kultur, Wein & Genuss, Roadtrips durch Hügellandschaften, Paare
Anreise
Flughäfen Florenz (FLR) und Pisa (PSA), Direktflüge ab DE; ab Pisa Regionalzüge nach Lucca, Florenz, Siena
Hauptstadt
Florenz
Sprache
Italienisch
UNESCO-Welterbe
Florenz, Siena, Pisa, San Gimignano, Pienza, Val d'Orcia
Die Region

Was Toskana ausmacht

Die Toskana ist für viele Deutsche der Inbegriff von Italien: sanfte Hügel mit Zypressenreihen, mittelalterliche Türme und die Kunstschätze der Renaissance. Zwischen Florenz mit Duomo und Uffizien, dem muschelförmigen Campo von Siena und den Weinstraßen des Chianti Classico reiht sich ein Sehnsuchtsort an den nächsten. Dazu das weiche Licht über dem Val d'Orcia, Thermalquellen wie Saturnia, der Marmor von Carrara und eine Küche von Bistecca alla Fiorentina bis Trüffel – eine Region, die man am besten langsam bereist.

Reiseführer

Toskana von A bis Z

Aktualisiert Juli 2026

Irgendwo hinter Florenz kippt die Schnellstraße in Hügelland, Zypressen stellen sich in Doppelreihen auf, und gegen 18 Uhr fällt das Licht so schräg über die Weinzeilen, dass jede Kurve wie ein Standbild wirkt. Die Toskana beginnt nicht an einem Ortsschild – sie beginnt in dem Moment, in dem du vom Gas gehst, das Fenster runterkurbelst und der Geruch von warmem Stein und Rosmarin ins Auto zieht.

Sehenswürdigkeiten

Die schönsten Sehenswürdigkeiten der Toskana

Um kurz nach acht, wenn die Uffizien öffnen, liegt die Piazza della Signoria noch im Schatten und du hörst deine eigenen Schritte auf dem Pflaster.

Florenz zuerst, und zwar mit Plan: Die Uffizien verkaufen Zeitfenster-Tickets, und die begehrten Vormittagsslots sind in der Saison oft Tage im Voraus weg – buche vorab und steh um Öffnungszeit vor Botticellis Primavera, bevor sich die Gruppen davor stapeln. Danach zum Dom Santa Maria del Fiore: Der Aufstieg auf Brunelleschis Kuppel führt über 463 Stufen zwischen den beiden Kuppelschalen hindurch, auch hierfür brauchst du ein reserviertes Zeitfenster. Der Ponte Vecchio mit seinen Goldschmiedeläden liegt fünf Gehminuten entfernt – geh früh morgens oder nach 19 Uhr, dann gehört er dir fast allein.

In Siena läuft alles auf die Piazza del Campo zu, den muschelförmigen Platz, der sich zur Mitte hin neigt wie ein Amphitheater aus Backstein. Setz dich nachmittags auf den warmen Ziegelboden, bestell einen Caffè an einem der Ränder und schau zu, wie die Schwalben um die Torre del Mangia kreisen – wer die rund 400 Stufen des Turms steigt, sieht die Dächer der Stadt und dahinter die Crete Senesi. Zweimal im Jahr, am 2. Juli und 16. August, verwandelt der Palio den Platz in eine Rennbahn: 90 Sekunden Pferderennen, auf die die Stadtviertel das ganze Jahr hinfiebern.

Pisa erledigst du nicht im Vorbeifahren, aber in einem halben Tag: Der Schiefe Turm neigt sich um knapp vier Grad, und der Aufstieg über die abgewetzten Marmorstufen – mal bergauf, mal spürbar bergab, obwohl du im Kreis läufst – ist ein körperlich seltsames Erlebnis, das kein Foto ersetzt. Buche das Zeitfenster online, die Kontingente sind klein. San Gimignano wiederum siehst du schon von Weitem: 14 Geschlechtertürme von einst über 70 ragen aus dem Hügelkamm, und von der Torre Grossa überblickst du das Elsa-Tal bis zum Horizont.

Und dann das Val d’Orcia, die Landschaft, die auf der Hälfte aller Toskana-Plakate klebt – seit 2004 UNESCO-Welterbe, und zwar als Kulturlandschaft, nicht wegen eines einzelnen Bauwerks. Fahr die Nebenstraßen zwischen San Quirico d’Orcia und Pienza in der ersten Morgenstunde, wenn Nebel in den Senken hängt und nur die Zypressenkuppen herausragen. Die Cappella della Madonna di Vitaleta steht allein zwischen zwei Zypressengruppen auf einem Feldrücken; plane die Stopps nicht durch, sondern halte an, wo dich eine Kurve dazu zwingt.

Sehenswürdigkeiten in Toskana

Alle 65 Sehenswürdigkeiten
Rundreise

Toskana-Rundreise: die schönste Route in 7–10 Tagen

Die klassische Toskana-Schleife passt auf eine Serviette: ein Bogen von Florenz über Lucca und das Chianti nach Siena und hinunter ins Val d’Orcia.

In 7 bis 10 Tagen fährst du die Route, die sich seit Jahrzehnten bewährt: zwei volle Tage Florenz, dann ein Tag für Lucca und Pisa – in Lucca läufst oder radelst du die komplett erhaltene Stadtmauer ab, eine vier Kilometer lange, baumbestandene Promenade über den Dächern. Weiter durchs Chianti mit Abstechern nach San Gimignano und ins etruskische Volterra, dann Siena, und zum Schluss das Val d’Orcia mit Montalcino, Pienza und Montepulciano. Wer 10 Tage hat, hängt Arezzo oder Cortona im Osten an.

Wechsle nicht jede Nacht das Bett. Zwei, maximal drei Standquartiere reichen für die ganze Schleife: eines im Norden für Florenz, Lucca und Pisa, eines im Raum Siena/Chianti, optional ein drittes im Val d’Orcia. Von dort fährst du sternförmig los – die Etappen bleiben unter anderthalb Stunden, du packst nur zweimal den Koffer, und abends sitzt du wieder auf derselben Terrasse statt im nächsten Check-in. Gerade mit Kindern oder vollem Kofferraum macht das den Unterschied zwischen Reise und Umzugslogistik.

Eine Warnung, die dir Monate später Post erspart: Fast jede toskanische Altstadt ist ZTL – Zona a Traffico Limitato. Kameras registrieren jedes Kennzeichen, das die Zone ohne Berechtigung passiert, und jeder einzelne Durchfahrtsfehler kostet dich einen eigenen Bußgeldbescheid, der gern erst nach Wochen im Briefkasten liegt. Park grundsätzlich außerhalb der Stadtmauern auf den ausgeschilderten Parkplätzen und geh die letzten zehn Minuten zu Fuß; verlass dich dabei nicht blind aufs Navi, das dich gern mitten durch die Zone lotst.

Vom südlichen Standquartier aus liegt ein Tagesausflug über die Regionsgrenze näher, als die Karte vermuten lässt: Assisi in Umbrien erreichst du aus dem Val d’Orcia in gut anderthalb Stunden – die Basilika San Francesco mit den Giotto-Fresken lohnt die Fahrt allein. Alternativ zieht dich der Bolsena-See im nördlichen Latium an heißen Tagen ans Wasser. Beides funktioniert als Kontrastprogramm: morgens Weinberge, mittags eine andere Region, abends zurück am Pool.

zoomen mit KlickSehenswürdigkeitenErlebnisse
Unterkünfte

Ferienhaus, Agriturismo oder Hotel – so wohnst du in der Toskana

Abends um sieben, wenn die Fensterläden des Casale noch die Tageshitze speichern und im Pool das letzte Licht steht, weißt du, warum alle vom Ferienhaus reden.

Das Ferienhaus mit Pool ist die beliebteste Wahl für die Toskana, und die Gründe sind handfest: Platz für alle, eine Küche für Marktbeute aus Greve oder Pienza, keine Frühstückszeiten, keine Nachbarn hinter dünnen Hotelwänden. Der Preis dafür: Du brauchst zwingend ein Auto, die meisten Häuser vermieten in fixen Samstag-bis-Samstag-Wochen, und die guten Objekte für Juli und August sind oft schon im Februar vergeben. Buche früh und lies die Lagebeschreibung genau – 'ruhig gelegen' heißt manchmal drei Kilometer Schotterpiste.

Der Agriturismo ist die toskanischere Variante: Du wohnst auf einem arbeitenden Weingut oder Olivenhof, das Öl auf dem Frühstückstisch stammt von den Bäumen vor dem Fenster, und der Wein zur cena kommt aus dem Keller unter dir. Viele Betriebe kochen abends für ihre Gäste – ein Menü, ein langer Tisch, Gastgeber, die dir erklären, warum dieses Jahr die Ernte früher war. Für Kinder gibt es Traktoren und Katzen statt Animationsprogramm. Frag vorab, ob abends gekocht wird und ob der Pool ganztags offen ist; das variiert stark.

Das Hotel spielt seine Stärke in den Städten aus: In Florenz, Siena oder Lucca wohnst du innerhalb der Mauern, wo dein Auto ohnehin nicht hindarf – du gehst abends zu Fuß zum Essen, ohne ZTL-Sorgen und Parkplatzsuche, und erlebst die Stadt in den Stunden, in denen die Tagesbusse längst weg sind. Siena um 22 Uhr, wenn die Piazza del Campo nur noch den Einheimischen und den Hausgästen gehört, ist ein anderes Siena als das von 14 Uhr.

Die ehrlichste Empfehlung ist deshalb keine Entweder-oder-Entscheidung, sondern die Kombination: zwei, drei Nächte Stadthotel in Florenz oder Siena am Anfang, danach eine Woche Casale oder Agriturismo auf dem Land. So bekommst du die Museen und Abendstunden der Städte ohne Auto-Stress – und danach die Langsamkeit, für die du eigentlich gekommen bist: Pool, Grillen im Olivenhain, und ein Abendessen, für das niemand mehr fahren muss.

Hotels in Toskana

Alle 55 Hotels

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

Partnerangebote in Kürze

Agriturismi & Weingüter

Urlaub auf dem Land: übernachten auf einem Weingut oder Bauernhof, mit Wein und Öl aus eigener Ernte.

Partnerangebote in Kürze
Essen & Trinken

Essen & Trinken in der Toskana

In der Trattoria legt der Wirt das rohe Stück Fleisch erst auf die Waage und dann neben deinen Teller – bezahlt wird die Bistecca nach Gewicht, nicht nach Portion.

Die Bistecca alla Fiorentina ist das Ritual der Region: ein T-Bone vom Chianina-Rind, mindestens ein Kilo schwer, für zwei oder drei Leute gedacht, auf der Karte pro Etto oder Kilo ausgepreist. Sie kommt außen dunkel gekrustet und innen blutrot – bestell sie nicht durchgebraten, viele Küchen weigern sich schlicht, und sie hätten recht: Bei 'ben cotto' verliert das Fleisch genau das, wofür du es bestellt hast. Dazu gehören weiße Bohnen mit Olivenöl und sonst wenig.

Daneben lebt die Toskana von ihrer cucina povera, der Küche aus Resten und Notwendigkeit: Pici, die dicken, von Hand gerollten Nudeln aus dem Süden der Region, kommen klassisch mit aglione-Tomatensauce oder nur mit Käse und Pfeffer; die Ribollita – 'nochmal aufgekocht' – ist ein dicker Eintopf aus Schwarzkohl, Bohnen und altem Brot. Das Brot selbst irritiert beim ersten Bissen: pane sciocco, komplett ohne Salz gebacken, ein Erbe der Zeit, als Salz hoch besteuert war und die Florentiner lieber fad backten als zahlten. In der salzigen Küche der Region ergibt es plötzlich Sinn.

Komm im Herbst, wenn du kannst: Rund um San Miniato, auf halbem Weg zwischen Florenz und Pisa, graben die Trüffelsucher ab Oktober weiße Trüffel aus den Hängen, und an den letzten drei November-Wochenenden füllt der Trüffelmarkt die Altstadt mit einem Geruch, den du danach überall wiedererkennst. Fast zeitgleich kommt das olio nuovo in die Frantoi: frisch gepresstes Öl, grasgrün und so pfeffrig, dass es im Hals kratzt – probier es pur auf gerösteter fettunta, mehr braucht es nicht.

Zum Abschluss stellt dir die Wirtin Cantuccini hin, die harten Mandelkekse aus Prato, und ein Gläschen bernsteinfarbenen Vin Santo zum Eintunken – das ist der offizielle Schlusspunkt eines toskanischen Essens, kein Dessert, eher ein Verabschiedungsritual. Und zum Wein im Glas davor, vom Gallo Nero bis zum Brunello, kommen wir gleich ausführlich – er hat hier eine eigene Sektion verdient.

Restaurants in Toskana

Alle 52 Restaurants
Chianti & Wein

Chianti, Brunello und die Weinstraßen der Toskana

Auf der SR222 hinter Greve riecht es im September durchs offene Fenster nach gärendem Most, und an jeder zweiten Einfahrt hängt ein Schild: vendita diretta.

Chianti, Brunello und die Weinstraßen der Toskana
Chianti & Wein

Drei große Rote musst du auseinanderhalten. Der Chianti Classico trägt den schwarzen Hahn – Gallo Nero – auf der Banderole und muss zu mindestens 80 Prozent aus Sangiovese bestehen; sein Kerngebiet spannt sich zwischen Florenz und Siena um Dörfer wie Greve, Panzano, Radda und Castellina. Der Brunello di Montalcino ist die strengste Interpretation derselben Traube: 100 Prozent Sangiovese, jahrelang gereift und erst fünf Jahre nach der Ernte im Verkauf – entsprechend kostet er. Der Vino Nobile di Montepulciano komplettiert das Trio, oft zum halben Brunello-Preis.

Montepulciano selbst ist dabei mehr als ein Etikett: Die Renaissance-Stadt thront auf einem Tuffrücken am Rand des Val d’Orcia, und unter ihren Palazzi liegen historische Kellergewölbe, in die du direkt von der Hauptgasse hinabsteigst – zwischen Fässern, die dort seit Generationen lagern. Verwechsle die Stadt nicht mit der gleichnamigen Rebsorte aus den Abruzzen: Der Vino Nobile ist Sangiovese, der hier traditionell Prugnolo Gentile heißt. Ein Nachmittag reicht für Stadt, Keller und ein Glas auf der Piazza Grande.

Die klassische Weinstraße ist die SR222, die Chiantigiana: rund 70 Kilometer Kurven von Florenz nach Siena, über Greve mit seinem arkadengesäumten Marktplatz und Panzano hinauf nach Castellina. Fahr sie nicht als Transitstrecke, sondern als Tagesprogramm – mit Halt an einem Aussichtspunkt bei Panzano, einem Mittagessen im Dorf und höchstens zwei Weingut-Terminen. Wer nüchtern bleiben muss, spuckt bei der Probe aus wie die Profis oder tauscht sich am Steuer ab; die Carabinieri kontrollieren auf dieser Strecke nicht zufällig gern.

Und das Wichtigste zur Praxis: Degustazioni auf den Gütern sind fast nie Laufkundschaft-Geschäft. Ruf ein, zwei Tage vorher an oder buche online – dann nimmt sich jemand eine Stunde Zeit, führt dich durch Keller und Jahrgänge und erzählt, warum die Lage hinterm Haus anders schmeckt als die am Hang gegenüber. Kauf direkt ab Hof: Du zahlst weniger als im deutschen Handel, und die Flasche erinnert dich zu Hause an einen Ort, nicht an ein Regal.

Val d'Orcia & Dörfer

Val d'Orcia, Pienza, Montalcino: die schönsten Dörfer der Toskana

Hinter Pienza öffnet sich die Straße ins weite Land, und eine einzelne Zypressenreihe zieht sich wie ein Pinselstrich über den nächsten Hügelkamm.

Val d'Orcia, Pienza, Montalcino: die schönsten Dörfer der Toskana
Val d'Orcia & Dörfer

Das Val d’Orcia südlich von Siena steht als komplette Kulturlandschaft auf der UNESCO-Liste – nicht ein einzelnes Bauwerk, sondern das Zusammenspiel aus Weizenfeldern, Schotterwegen und Zypressenalleen, das schon die Maler der Renaissance als Idealbild komponierten. Fahr die SR2 zwischen San Quirico d’Orcia und Montalcino, bevor die ersten Mietwagen-Kolonnen unterwegs sind: Das Licht steht flach über den Weizenfeldern, und an den Cipressini von San Quirico – der berühmten Zypressengruppe mitten im Feld – parkst du noch problemlos am Straßenrand.

Pienza ist ein Gedankenexperiment aus Stein: Papst Pius II. ließ sein Geburtsdorf ab 1459 von Bernardo Rossellino zur Renaissance-Idealstadt umbauen – Dom, Palazzo Piccolomini und Rathaus gruppieren sich um einen einzigen, präzise proportionierten Platz. Kauf danach ein Stück Pecorino di Pienza in einer der Käsehandlungen am Corso Rossellino; der Schafskäse reift hier von frisch bis monatelang gelagert, und vom Mauerweg hinter dem Dom blickst du über das ganze Tal.

Montalcino thront über dem Brunello-Weinland, mit einer Fortezza aus dem 14. Jahrhundert und Enotheken, in denen du den Wein glasweise probierst, statt gleich eine Kiste zu kaufen. Eine halbe Stunde östlich lagert in Montepulciano der Vino Nobile in Kellern unter den Renaissancepalästen. In Bagno Vignoni ersetzt ein dampfendes Thermalbecken aus dem Mittelalter den Dorfplatz – schwimmen darfst du dort nicht, aber talwärts fließt das warme Wasser frei über Kalkterrassen. Monteriggioni spannt seinen Mauerring mit 14 Türmen über einen Hügel, und Pitigliano wächst im Süden direkt aus dem Tufffelsen.

San Gimignano mit seinen Geschlechtertürmen kennst du von Postkarten – entsprechend voll ist es zwischen 11 und 17 Uhr. Volterra, eine halbe Stunde westlich, ist die etruskische Alternative: römisches Theater, Alabasterwerkstätten, kaum Reisebusse. Grundregel für alle Dörfer: Komm vor 9 Uhr oder nach 17 Uhr, wenn die Tagesausflügler abgereist sind. Dann gehören dir die Gassen, das Licht wird warm, und die Bar an der Piazza serviert den Aperitivo an Einheimische statt an Gruppen.

Strände & Küste

Die schönsten Strände der Toskana – von der Versilia bis Elba

In Forte dei Marmi stehen die Sonnenschirme in exakten Reihen am Wasser, und im Rücken schieben sich die weißen Marmorwände der Apuanischen Alpen in den Himmel.

Die Versilia im Nordwesten ist die klassische Badeküste der Toskana: rund zwanzig Kilometer feiner Sand von Viareggio bis Forte dei Marmi, fast lückenlos in Bagni organisiert – private Strandbäder mit Liegen, Kabinen, Bar und Kinderbetreuung. Das ist nicht wild, aber bequem: Du mietest einen Schirm für den Tag, das Wasser fällt flach ab, und abends rollst du mit dem Rad über die Promenade. Forte dei Marmi ist die eleganteste Adresse, mit großem Mittwochsmarkt und Blick auf die Marmorbrüche über Carrara.

Ganz anders die Maremma im Süden: Im Naturpark der Monti dell’Uccellina führen Wanderwege durch Pinienwald und Macchia zu Stränden ohne einen einzigen Schirm – etwa zum langen Strand von Marina di Alberese, wo Treibholz liegt und dahinter Maremma-Rinder weiden. Der Zugang zum Park ist reguliert, im Sommer fährt ein Shuttlebus ab Alberese. Wer Dünen und Weite sucht, findet sie hier; wer eine Strandbar braucht, wird nördlich bei Castiglione della Pescaia glücklicher.

Für Elba setzt du in Piombino auf die Fähre über – rund eine Stunde, das Auto kannst du mitnehmen. Die Insel packt Bergdörfer, Weinberge und weit über hundert Strände auf 224 Quadratkilometer: Cavoli im Süden mit hellem Sand und türkisem Wasser, Sansone bei Portoferraio mit weißem Kies, der das Meer glasklar färbt. Im Juli und August sind Fähren und Buchten voll – reservier die Überfahrt vorab. Im Juni und September badest du bei 22 bis 24 Grad Wassertemperatur deutlich entspannter.

Zwischen Livorno und Cecina liegt Castiglioncello auf einem Felsvorsprung: kleine Buchten unter Pinien, ein Hauch von Sechziger-Jahre-Badeort, ohne den Rummel der Versilia. Und wenn du schon im Norden der Toskana bist, lohnt der Abstecher ins benachbarte Ligurien: Nach La Spezia, dem Tor zu den Cinque Terre, fährst du von Forte dei Marmi aus keine Stunde – die fünf Dörfer an der Steilküste erkundest du dann am besten mit dem Zug, nicht mit dem Auto.

Camping & Glamping

Camping in der Toskana: Plätze am Meer und unter Pinien

Abends fällt das Licht schräg durch die Pinienkronen, es riecht nach Harz und Salz, und vom Nachbarplatz zischt das erste Abendessen auf dem Gasgrill.

Die besten Campingplätze der Toskana liegen an der Etruskischen Küste zwischen Marina di Bibbona und San Vincenzo: große Anlagen direkt im Pinienwald, oft mit eigenem Strandzugang, Pool und Restaurant. Der Sand ist hier dunkler als in der Versilia, dafür stehen die Zelte im Schatten – bei 35 Grad im Juli ein spürbarer Unterschied. Auch in der Maremma, etwa rund um Castiglione della Pescaia und Marina di Grosseto, reihen sich Plätze unter Schirmpinien am Meer.

Wer ohne eigenes Zelt anreist, mietet ein Safarizelt oder Mobilheim – der Glamping-Trend hat die Toskana längst erreicht. Viele Weingüter und Agriturismi im Chianti und im Hinterland von Volterra stellen inzwischen möblierte Zelte mit richtigen Betten zwischen ihre Rebzeilen; du frühstückst mit Blick auf die Hügel und sitzt abends bei der Weinprobe des Hauses. Preislich liegt das zwischen Campingplatz und Ferienwohnung, dafür brauchst du nur eine Reisetasche.

Fürs Wohnmobil gibt es neben den Campingplätzen kommunale Stellplätze (Aree di Sosta) am Rand vieler Städte – oft schlicht, aber günstig und nah an der Altstadt. Wildes Campen ist in Italien verboten und wird an der Küste kontrolliert. Sei ehrlich bei der Terminwahl: Im Juli und August sind die Küstenplätze ausgebucht, laut und heiß – reservier Monate im Voraus oder verschieb die Reise. Mai, Juni und September sind die idealen Camping-Monate: warm genug zum Baden, mit freien Plätzen und deutlich niedrigeren Preisen.

Anreise & Mobilität

Anreise in die Toskana – und warum sich der Mietwagen lohnt

Kurz hinter dem Brenner wechselt das Autoradio ins Italienische, und nach Bologna schraubt sich die A1 durch Tunnel und über Viadukte den Apennin hinab nach Florenz.

Am schnellsten geht es mit dem Flugzeug: Pisa (PSA) ist der wichtigste Flughafen der Toskana mit Direktflügen aus vielen deutschen Städten, oft zu Budget-Preisen. Vom Terminal bringt dich der Pisamover in wenigen Minuten zum Bahnhof Pisa Centrale, von dort fährst du in rund einer Stunde nach Florenz. Der kleinere Stadtflughafen Florenz (FLR) liegt näher am Zentrum – die Tram fährt direkt hinein –, wird aber aus Deutschland seltener direkt angeflogen.

Mit der Bahn reist du ab München über den Brenner: Eurocity nach Bologna, der Hauptstadt der Emilia-Romagna, dort umsteigen in den Hochgeschwindigkeitszug – nach gut 35 Minuten stehst du in Florenz, Gesamtfahrzeit rund sieben bis acht Stunden. Mit dem Auto rechnest du ab München etwa acht Stunden über Brenner, Verona, Modena und die A1; österreichische und italienische Maut kommen dazu. Der Vorteil: Du hast den Wagen für die Landstraßen gleich dabei und sparst dir die Mietwagenstation.

Für die Landschafts-Toskana führt am eigenen Auto kaum ein Weg vorbei: Das Val d’Orcia, das Chianti zwischen Florenz und Siena und die Thermen von Saturnia liegen abseits der Bahnlinien, Busse fahren selten und nach Schulzeiten getaktet. Ein Mietwagen ab Flughafen Pisa oder Florenz kostet außerhalb der Ferien oft 30 bis 40 Euro pro Tag; buch früh und nimm die kleinste Klasse, die dein Gepäck fasst – auf Serpentinen und in engen Ortsdurchfahrten ist klein ein Vorteil.

Zwischen den Städten funktioniert die Bahn dagegen gut: FlorenzPisa, Florenz–Lucca und Florenz–Siena sind direkte Regionalverbindungen für wenige Euro, auch Arezzo liegt an der Schnellstrecke. Fürs Auto in den Städten gilt die ZTL-Regel, die dir oben schon begegnet ist – und sie gilt ausnahmslos: Die kameraüberwachten Zonen der Altstädte lesen jedes Kennzeichen, jede unerlaubte Durchfahrt wird einzeln abgerechnet. Steuere deshalb von vornherein die ausgeschilderten Parkplätze vor den Stadtmauern an, statt dem Navi ins Zentrum zu folgen.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

Partnerangebote in Kürze
Mit Kindern

Toskana mit Kindern

Gegen fünf am Nachmittag springen die Kinder zum dritten Mal in den Pool, während über dem Olivenhain die Zikaden sägen und im Stall nebenan die Esel warten.

Die beste Basis mit Kindern ist ein Ferienhaus oder Agriturismo mit Pool – nicht als Luxus, sondern als Taktik: Vormittags besichtigt ihr, nachmittags wird gebadet, und niemand quengelt durch die dritte Kirche. Viele Agriturismi halten Tiere, von Eseln über Hühner bis zu Kaninchen, backen Pizza im Holzofen und liegen so, dass ihr abends nicht mehr fahren müsst. Such einen Standort zwischen Siena und dem Chianti oder im Hinterland der Küste – von dort erreicht ihr vieles in unter einer Stunde.

Ein paar Programmpunkte ziehen bei Kindern zuverlässig: Den Schiefen Turm von Pisa dürfen sie ab 8 Jahren besteigen – die spiralig schiefen Stufen fühlen sich an wie ein Schiffsdeck bei Seegang. In San Gimignano kraxelt ihr auf den Torre Grossa mit Blick über alle Geschlechtertürme. Und die Kaskaden von Saturnia kosten keinen Eintritt: warmes, milchig-blaues Thermalwasser, das über natürliche Kalksinterbecken fließt – geh früh am Morgen hin, dann gehören euch die Becken.

Zum Baden passt die Versilia zu Familien: flach abfallendes Wasser, Bagni mit Spielplätzen und Bademeistern, dazu Radwege auf der Promenade. Auf Elba schnorcheln größere Kinder am Kiesstrand von Sansone zwischen Fischschwärmen. Und plane das wichtigste Ritual fest ein: den täglichen Gelato-Stopp – in fast jedem Ort gibt es eine Gelateria, die ihr Eis selbst herstellt; zwei Kugeln kosten meist 2,50 bis 3,50 Euro.

Unterschätz die Fahrzeiten nicht: Auf den Serpentinen des Chianti oder rund ums Val d’Orcia brauchen 40 Kilometer schnell eine Stunde, und auf der Rückbank wird manchem Kind flau. Plane pro Tag nur ein Ziel und halte die Etappen unter 45 Minuten. Für ruhige Nachmittage lohnen Arezzo und Cortona: In Arezzo toben Kinder auf den Wiesen des Prato-Parks an der Fortezza Medicea, während du ein paar Schritte weiter in San Francesco die Fresken von Piero della Francesca ansiehst; Cortona belohnt den steilen Aufstieg mit Eisdielen an der Piazza della Repubblica und weitem Blick über den Trasimenischen See.

Aktivitäten & Touren in Toskana

Alle 31 Aktivitäten
Städte & Basisorte

Die schönsten Städte in Toskana – und welche Basis zu dir passt

FlorenzFlorenzUffizien, Dom, Ponte Vecchio – Florenz drängt die halbe Kunstgeschichte auf einen Quadratkilometer. Buch Tickets vorab und geh abends ins Oltrarno, wo Handwerksläden und Weinbars die Stadt wieder alltäglich machen.Ideal für: Kunst & Stadtleben2–3 TageSienaSienaDer muschelförmige Campo fällt zur Mitte hin ab wie ein Amphitheater – zweimal im Jahr rasen hier beim Palio die Pferde. Gotisches Rathaus, gestreifter Dom, schattige Gassen: Siena ist der mittelalterliche Gegenpol zu Florenz.Ideal für: Mittelalter pur1–2 TagePisaPisaDer Schiefe Turm ist nur ein Teil der Piazza dei Miracoli – Dom und Baptisterium stehen gleich daneben auf dem Rasen. Danach lohnt der Weg an den Arno und zur Piazza dei Cavalieri, wo kaum noch Gruppen unterwegs sind.Ideal für: Kurzstopp mit Ikone½ TagLuccaLuccaLucca versteckt sich hinter einer komplett erhaltenen Stadtmauer, auf deren breiter Krone du mit dem Rad einmal um die Altstadt fährst. Die Piazza dell’Anfiteatro folgt bis heute dem Oval des römischen Amphitheaters.Ideal für: Radeln & Flanieren1 TagSan GimignanoSan GimignanoVierzehn Geschlechtertürme ragen über die Hügel – im Mittelalter waren es über siebzig. Komm früh oder bleib über Nacht: Nach 17 Uhr, wenn die Busse abgefahren sind, gehört dir die Via San Giovanni fast allein.Ideal für: Türme & Fernsicht½–1 TagVolterraVolterraEtruskische Stadttore, ein römisches Theater und Werkstätten, in denen Alabaster geschliffen wird – Volterra hat die Substanz von San Gimignano ohne dessen Menschenmassen. Abends weht Wind über die Hochfläche.Ideal für: Etrusker ohne Trubel1 TagMontepulcianoMontepulcianoMontepulciano zieht sich als Renaissance-Straßenzug einen Bergrücken hinauf, unter den Palästen lagern die Fässer des Vino Nobile. Von der Piazza Grande blickst du über das Val di Chiana bis hinüber zum Val d’Orcia.Ideal für: Wein & Aussicht½–1 TagArezzoArezzoArezzo bleibt vom Tagestourismus weitgehend verschont, obwohl Piero della Francescas Freskenzyklus in San Francesco zu den großen Werken der Frührenaissance zählt. Am ersten Wochenende im Monat füllt der Antiquitätenmarkt die Piazza Grande.Ideal für: Fresken & Märkte1 TagCortonaCortonaCortona klebt hoch am Hang über dem Val di Chiana, mit etruskischen Mauern im Fundament und Blick bis zum Trasimenischen See. Steile Gassen, gute Trattorien, abends still – ein Ort zum Bleiben statt zum Abhaken.Ideal für: Hügelstadt zum Bleiben½–1 TagForte dei MarmiForte dei MarmiDer eleganteste Badeort der Versilia: Bagni in Reih und Glied, Radwege, Designerläden und der große Mittwochsmarkt. Im Rücken stehen die Apuanischen Alpen, aus deren Marmor schon Michelangelo seine Blöcke brechen ließ.Ideal für: Strand mit Stil2–3 Tage
Beste Reisezeit & Wetter

Beste Reisezeit für die Toskana: Wetter & Klima im Jahreslauf

Zwischen Aprilgrün und Oktobergold liegt in der Toskana ein halbes Jahr, in dem fast jede Woche eine gute Reisewoche ist – nur der Hochsommer verlangt einen Plan.

Das Toskana-Wetter ist mediterran mit kontinentalem Einschlag im Landesinneren: milde, wechselhafte Winter, ein grünes, schnell wärmer werdendes Frühjahr, heiße und trockene Sommer mit über 30 Grad in Florenz und ein langer, goldener Herbst. Die beste Reisezeit hängt vom Plan ab – Städte und Wanderungen vertragen Frühling und Herbst am besten, fürs Baden brauchst du Juni bis September. Die Werte unten gelten für Florenz; an der Küste ist es im Sommer zwei, drei Grad kühler und im Winter milder.

Jan10°2°Nebensaison, ruhig
Feb12°3°kühl, leere Museen
Mär16°6°launisch, erstes Grün
Apr19°8°grüne Hügel
Mai24°12°Mohnblüte, ideal
Jun28°16°warm, lange Tage
Jul31°18°Hochsaison, heiß
Aug31°18°sehr heiß, voll
Sep27°15°Weinlese
Okt21°11°goldenes Licht
Nov15°6°regenreich, Trüffelzeit
Dez11°3°still, festlich

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Die beste Reisezeit für die Toskana sind Mai, Juni und September bis Mitte Oktober: warm genug zum Baden, kühl genug für Städte und Hügelwanderungen, dazu Mohnblüte im Mai und Weinlese im September. Den August überlässt du besser den Strandurlaubern – Florenz und Siena sind dann heiß und voll, und um Ferragosto schließen viele Restaurants, weil auch die Italiener Ferien machen.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Toskana

Wie viele Tage braucht man für die Toskana?
Für einen ersten Überblick plane eine Woche: zwei bis drei Tage Florenz, ein Tag Siena, dazu Val d’Orcia oder Chianti und ein Küstentag. Mit zehn bis vierzehn Tagen kombinierst du Städte, Hügelland und einen echten Strandanteil, ohne täglich umziehen zu müssen.
Braucht man in der Toskana ein Auto?
Für die Städte nicht – Florenz, Pisa, Lucca und Siena verbindet die Bahn günstig und dicht. Für das Val d’Orcia, das Chianti, Saturnia und die kleinen Dörfer schon: Dort fahren Busse selten, und die schönsten Strecken sind Landstraßen ohne öffentlichen Verkehr.
Was kostet ein Ferienhaus mit Pool in der Toskana?
In der Hochsaison rechne grob mit 1.200 bis 2.500 Euro pro Woche, je nach Größe, Lage und Ausstattung – ein kleines Haus im Hinterland liegt am unteren Ende, eine Villa mit Panoramablick im Chianti deutlich darüber. Im Mai, Juni und September zahlst du oft 30 bis 40 Prozent weniger.
Welche Stadt eignet sich am besten als Standquartier?
Für Städtefans Florenz oder Lucca, beide gut ans Bahnnetz angebunden. Für die Hügellandschaft wählst du einen Ort zwischen Siena und dem Val d’Orcia, etwa Buonconvento oder Pienza. Wer Küste und Hinterland mischen will, sitzt rund um Volterra oder an der Etruskischen Küste zentral.
Kann man in der Toskana baden – welche Strände lohnen sich?
Ja – die Versilia um Forte dei Marmi bietet flachen Sand und Bagni-Komfort, die Maremma im Naturpark der Monti dell’Uccellina wilde, leere Strände, und auf Elba warten Buchten wie Cavoli und Sansone mit glasklarem Wasser. Badesaison ist von Juni bis Ende September.
Muss man die Uffizien vorab buchen?
Unbedingt, zumindest von Ostern bis Oktober: Ohne Zeitfensterticket stehst du schnell zwei Stunden an oder kommst gar nicht hinein. Buch über die offizielle Website der Uffizien und wähle den frühen Morgen oder späten Nachmittag – dann sind auch die Säle spürbar leerer.
Wo ist es in der Toskana am schönsten?
Kommt auf dich an: Das Val d’Orcia südlich von Siena liefert die ikonischen Zypressenhügel, das Chianti Weinberge und Burgen, die Maremma wilde Küste, und Volterra oder Cortona das Hügelstadt-Gefühl abseits der Massen. Die meisten verlieben sich ins Val d’Orcia – am besten früh morgens, im flachen ersten Licht.
Kann man mit Hund in die Toskana reisen?
Gut machbar: Viele Agriturismi und Campingplätze nehmen Hunde, im Zug fährt er mit (Maulkorb griffbereit), und es gibt ausgewiesene Hundestrände, etwa in der Versilia und bei Marina di Grosseto. An normale Badestrände dürfen Hunde in der Saison meist nicht; EU-Heimtierausweis und gültige Tollwutimpfung sind Pflicht.
Wo gibt es in der Toskana Thermen?
Die bekanntesten sind die frei zugänglichen Kalksinterkaskaden von Saturnia (Cascate del Mulino, gratis, rund 37 Grad warm), dazu Bagno Vignoni und Bagni San Filippo im Val d’Orcia sowie die klassischen Kurbäder von Montecatini Terme und Chianciano Terme mit Spa-Anlagen und Tageseintritten.
Ist die Toskana im August zu heiß?
Für Städtebesichtigungen ja: In Florenz und Siena stehen oft 35 Grad und mehr, um Ferragosto schließen viele Restaurants, und die Museen sind trotzdem voll. Am Strand und im Pool funktioniert der August dagegen gut – leg Ausflüge auf den frühen Morgen und halte mittags Siesta wie die Einheimischen.
Kommt man ohne Auto durch die Toskana?
Für eine Städtereise ja: Florenz, Pisa, Lucca, Arezzo und Siena erreichst du bequem mit Regionalzügen, nach San Gimignano fährst du per Bus ab Poggibonsi. Das Val d’Orcia und die Thermen bleiben ohne Auto aber weitgehend außer Reichweite – dafür buchst du sonst Tagestouren ab Florenz oder Siena.
Wann ist die beste Reisezeit für die Toskana?
Mai, Juni und September bis Mitte Oktober: 22 bis 28 Grad, blühende oder erntereife Landschaft und weniger Andrang als im Hochsommer. Für reinen Badeurlaub sind Juli und August am verlässlichsten; für Städte sind auch März, April und der milde November mit 15 bis 19 Grad angenehm.
Ist die Toskana teuer?
Mittelfeld mit Ausreißern: Übernachten und Essen kosten im Hinterland oft weniger als in deutschen Großstädten – ein Abendessen im Landgasthaus liegt bei 25 bis 40 Euro pro Person. Teuer sind Florenz im Sommer, Forte dei Marmi und alles mit Pool in der Hochsaison; Nebensaison und Agriturismi drücken das Budget deutlich.
Was ist der Unterschied zwischen Chianti und Brunello?
Beides sind Sangiovese-Weine, aber aus verschiedenen Gebieten und mit anderen Regeln: Chianti (Classico) wächst zwischen Florenz und Siena und darf weitere Rebsorten enthalten, Brunello di Montalcino besteht zu 100 Prozent aus Sangiovese, reift mindestens fünf Jahre bis zum Verkauf und kostet entsprechend mehr.
ToskanaZwischen Zypressenhügeln, Renaissance-Städten und den Weinbergen des Chianti liegt Italiens goldenes Herz.
Reise buchen

Deine Toskana-Reise buchen

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

Partnerangebote in Kürze

Hotels

Vom Boutique-Hotel in der Altstadt bis zum Landhaus im Grünen.

Hotels ansehen55 in Toskana

Touren & Tickets

Museen, Wahrzeichen und Weinproben — Tickets und geführte Touren, oft ohne Anstehen.

Anzeige · Buchung über Partner. Preise & Verfügbarkeit beim Anbieter.

Reiseplaner · bald

Deine perfekte Reise – in Minuten geplant.

Sag uns, wohin und wie lange – der travelperfect Reiseplaner stellt dir Route, Highlights und Programm passend zusammen.

Reise planen
  • KI-Copilot
  • Route
  • Highlights
  • Crew
  • Budget
Reise buchen