Region · Italien

Lombardei

Zwischen Mailänder Dom und Comer See verdichtet die Lombardei Italiens Norden auf eine Zugstunde Distanz.

9 Städte60 Sehenswürdigkeiten54 Hotels
Überblick

Deine Lombardei auf einen Blick

Beste Reisezeit
April – Juni & September – Oktober
Anreise
Flughäfen Mailand-Malpensa (MXP), Linate (LIN) & Bergamo (BGY); EC-Züge ab Zürich nach Milano Centrale
Sprache
Italienisch
Vor Ort
Trenord-Regionalzüge ab Mailand; Schiffe der Navigazione Laghi auf Comer See & Gardasee; Mietwagen fürs Gardasee-Westufer
Wichtigster Tipp
Tickets für Leonardos Abendmahl Wochen bis Monate im Voraus buchen
Währung & Sprache
Euro · Italienisch
Die Region

Was Lombardei ausmacht

Die Lombardei packt Italiens Norden in eine einzige Region: Mailand mit Dom, Scala und Leonardos Abendmahl, eine Zugstunde weiter die Zypressengärten des Comer Sees, wo sich Bellagio und Varenna an der Seegabelung gegenüberliegen. Am Ostufer des Lago Maggiore klammert sich die Einsiedelei Santa Caterina del Sasso an die Felswand, im Iseosee liegt das autofreie Monte Isola, und am lombardischen Ufer des Gardasees schiebt Sirmione im Süden seine Scaligerburg ins Wasser, während sich in Limone am Westufer die alten Zitronengewächshäuser den Fels hinaufstaffeln. Dazu Bergamos Città Alta hinter venezianischen Mauern, Brescias römisches Forum, Mantuas Gonzaga-Paläste – und auf den Tellern Risotto alla milanese, Casoncelli, Pizzoccheri und ein Glas Franciacorta.

Reiseführer

Lombardei von A bis Z

Aktualisiert Juli 2026

Der Regionalzug aus Mailand taucht bei Lecco in den ersten Tunnel, und als er wieder ins Licht kommt, steht draußen plötzlich der See – grünblau, von Zweitausendern gerahmt, mit Dörfern, die sich an schmale Uferstreifen klammern. Vierzig Minuten vorher bist du noch unter dem Glasdach der Galleria durch die Modemetropole gelaufen. Kaum eine Region schaltet so schnell zwischen den Welten um wie die Lombardei.

Sehenswürdigkeiten

Die schönsten Sehenswürdigkeiten der Lombardei

Auf den Dachterrassen des Mailänder Doms stehst du zwischen 135 Marmorfialen, und an klaren Tagen zeichnen sich hinter der Skyline die Alpen ab.

Der Mailänder Dom ist die größte Kirche Italiens, und du solltest ihn zweimal ansehen: einmal von der Piazza, wenn die Marmorfassade im Nachmittagslicht steht, und einmal von oben – über Treppe oder Aufzug erreichst du die Dachterrassen und läufst zwischen Fialen und Strebebögen direkt unter der goldenen Madonnina. Kauf das Ticket vorab online mit Zeitfenster, die Schlange am Schalter frisst sonst schnell eine Stunde. Für Leonardos Abendmahl in Santa Maria delle Grazie gilt das doppelt: Eingelassen werden nur Kleingruppen für 15 Minuten, die Kontingente sind in der Saison Wochen im Voraus vergeben – buche, sobald dein Reisetermin steht.

Am Comer See sind die Villen die eigentlichen Hauptdarsteller. Die Villa del Balbianello bei Lenno kennst du vielleicht aus James-Bond- und Star-Wars-Szenen: Sie steht auf einer bewaldeten Landzunge, ihre Gärten fallen in Terrassen zum Wasser ab, und am schönsten kommst du per Boot an. In Tremezzo öffnet die Villa Carlotta ihren botanischen Garten – Ende April, wenn Azaleen und Rhododendren blühen, ist er am eindrucksvollsten. Gegenüber in Varenna gehören die Ufergärten der Villa Monastero zu den besten Spazierwegen des Sees, mit Blick über die ganze Seegabelung.

Bergamos Città Alta ist die kompletteste Altstadt der Region: venezianische Stadtmauern, seit 2017 UNESCO-Welterbe, die Piazza Vecchia mit dem Contarini-Brunnen und der Marmorprunk der Cappella Colleoni gleich dahinter. In Brescia stehen mit dem römischen Capitolium und dem Klosterkomplex Santa Giulia gleich zwei Welterbestätten mitten im Zentrum – und werden von den meisten Reisenden links liegen gelassen. Beide Städte erreichst du mit dem Regionalzug aus Mailand in unter einer Stunde, was sie zu den dankbarsten Tagesausflügen der Region macht.

Dazu kommen die Ikonen an den Seen: die Einsiedelei Santa Caterina del Sasso, die am Ostufer des Lago Maggiore in der Felswand hängt, die Scaligerburg von Sirmione, die fast vollständig vom Gardasee umspült wird, und die Grotte di Catullo, die Reste einer römischen Villenanlage an der Spitze der Halbinsel. Im Iseosee liegt Monte Isola, die größte bewohnte Seeinsel Italiens – autofrei, von Fischerdörfern und Olivenhainen bedeckt und in zwei bis drei Stunden mit dem Rad umrundet. Jede dieser Stationen liegt maximal anderthalb Autostunden von Mailand entfernt.

Sehenswürdigkeiten in Lombardei

Alle 60 Sehenswürdigkeiten
Mailand

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Mailand

Um acht Uhr morgens gehört die Piazza del Duomo den Taubenschwärmen und ein paar Joggern, und die Marmorfassade wirkt größer als auf jedem Foto.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Mailand
Mailand

Starte am Dom und geh anschließend durch die Galleria Vittorio Emanuele II, Mailands Glasdach-Passage aus dem 19. Jahrhundert, hinüber zur Scala – das Opernhaus wirkt von außen fast unscheinbar, aber das Theatermuseum lässt dich in den Zuschauerraum blicken, und Karten für Aufführungen gibt es oft kurzfristiger als gedacht. Im Castello Sforzesco steht Michelangelos unvollendete Pietà Rondanini, dahinter öffnet sich der Parco Sempione als grüne Lunge der Stadt. Ein stiller Gegenpol zum Trubel ist San Maurizio al Monastero Maggiore: Die komplett ausgemalte Kirche gilt als Sixtinische Kapelle Mailands, kostet keinen Eintritt und ist selten voll.

Brera ist das Viertel für den Nachmittag: die Pinacoteca mit Mantegnas Beweinung Christi und Raffaels Vermählung Mariä, drum herum Gassen mit Galerien, Handwerksläden und Bars. Gegen sechs zieht die Stadt Richtung Navigli um – an den Kanälen im Südwesten, auf denen einst der Marmor für den Dombau transportiert wurde, reiht sich Bar an Bar, und zum Aperitivo gehören kleine Häppchen wie selbstverständlich dazu. Wer Mode sehen will, läuft durchs Quadrilatero della Moda zwischen Via Montenapoleone und Via della Spiga – schauen kostet nichts, und die Schaufenster sind eine eigene Ausstellung.

Für eine Städtereise reichen zwei volle Tage, drei sind entspannter, und die Metro bringt dich in Minuten von einem Viertel ins nächste. Wichtig fürs Auto: Die Innenstadt ist als Area C eine kameraüberwachte Mautzone – lass den Wagen am Stadtrand an einer Metrostation stehen oder komm gleich mit dem Zug. Rechne außerdem die großen Termine ein: Zur Möbelmesse Salone del Mobile im April und zu den Modewochen sind Hotels lange im Voraus ausgebucht und deutlich teurer. Im August dagegen leert sich Mailand spürbar, viele Mailänder sind dann selbst an den Seen – gute Zeit für Museen, weniger gute für Restaurants.

Comer See

Comer See: die schönsten Orte von Bellagio bis Varenna

Wenn die Fähre von Bellagio nach Varenna ablegt, siehst du beide Ufer gleichzeitig – Zypressengärten auf der einen, Steilhänge auf der anderen Seite.

Comer See: die schönsten Orte von Bellagio bis Varenna
Comer See

Der Comer See liegt als umgedrehtes Ypsilon in den Voralpen, und seine ganze Anziehungskraft konzentriert sich an der Gabelung, im sogenannten Centro Lago: Bellagio sitzt auf der Landspitze zwischen den beiden Südarmen, Varenna und Menaggio liegen an den Ufern gegenüber. Zwischen diesen drei Orten pendeln die Fähren in dichtem Takt, und genau dieses Dreieck ist die beste Basis für einen Comer-See-Urlaub – du bist mittendrin und erreichst Villen, Dörfer und Wanderwege per Schiff, ohne dich jeden Tag über die enge Uferstraße zu bewegen.

Bellagio verteilt seine Treppengassen zwischen Promenade und Hügelkamm, mit den Gärten der Villa Melzi am südlichen Ortsrand – tagsüber gut besucht, abends fast still. Varenna ist die ruhigere Schwester: ein altes Fischerdorf mit der Uferpromenade Passeggiata degli Innamorati, den Gärten von Villa Monastero und Villa Cipressi und einem eigenen Bahnhof an der Strecke Mailand–Tirano, was es zum praktischsten Standort ohne Auto macht. Menaggio hat die entspannteste Piazza am Wasser, Lenno die Villa del Balbianello vor der Haustür – und Como selbst ist eine echte Kleinstadt mit Dom, Seidengeschichte und der Standseilbahn nach Brunate.

Gebadet wird im Comer See durchaus: Lidos mit Sonnendecks findest du unter anderem in Bellagio, Menaggio und Lenno, und im Hochsommer erreicht das Wasser angenehme Badetemperaturen. Die Greenway del Lago di Como führt in gut zehn Kilometern von Colonno nach Cadenabbia am Westufer entlang, durch Olivenhaine, Villengärten und alte Dorfkerne – eine halbtägige Wanderung, die du bequem mit einer Schiffsrückfahrt kombinierst. Am Ostufer zieht sich der Sentiero del Viandante oberhalb der Bahnlinie durch die Hänge, sodass du jede Etappe an einem Bahnhof beenden kannst.

Plane die Uferstraßen realistisch: Die SS340, die sogenannte Regina am Westufer, ist streckenweise so eng, dass sich Busse in Ausweichbuchten begegnen, und im Juli und August staut es sich zwischen Como und Menaggio regelmäßig. Ohne Auto bist du oft schneller unterwegs – Zug bis Varenna, dann Fähre. Wer die großen Blicke sucht, steigt von Brunate zum Leuchtturm Faro Voltiano hinauf oder nimmt oberhalb von Menaggio die Straße Richtung Plesio, wo sich der See mit beiden Armen ins Panorama legt.

Lago Maggiore

Lago Maggiore Urlaub am lombardischen Ostufer

Am Ostufer des Lago Maggiore hängt die Einsiedelei Santa Caterina del Sasso so knapp über dem Wasser, dass die Ausflugsboote fast unter ihren Mauern vorbeiziehen.

Der Lago Maggiore verteilt sich auf drei Verwaltungen – Piemont im Westen, die Schweiz im Norden, die Lombardei im Osten – und das lombardische Ostufer ist die stillere Seite des Sees: weniger Belle-Époque-Promenade, dafür Dörfer, Kastanienwälder und Aussichtsbalkone über dem Wasser. Genau das macht es als Basis für einen Lago-Maggiore-Urlaub interessant: Du wohnst günstiger als in Stresa, hast die Berge direkt im Rücken und setzt für die Klassiker des Westufers einfach mit der Autofähre von Laveno nach Intra über – die Überfahrt dauert rund zwanzig Minuten.

Zwei Ziele am Ostufer solltest du nicht auslassen: die Einsiedelei Santa Caterina del Sasso, die seit dem Mittelalter an der Felswand bei Leggiuno klebt – hinunter geht es über Treppen oder mit dem Aufzug durch den Fels – und die Rocca di Angera am Südende, eine mächtige Borromäer-Festung mit weitem Seeblick und einem großen Puppen- und Spielzeugmuseum in den historischen Sälen. In Laveno schwebt eine Seilbahn mit offenen Zweier-Gondeln zum Sasso del Ferro hinauf, wo Gleitschirmflieger starten und der See wie eine Landkarte unter dir liegt – an klaren Tagen reicht die Sicht bis zum Monte Rosa.

Die Borromäischen Inseln vor Stresa – Isola Bella mit Barockpalast und Terrassengärten, die Gartenwelt der Isola Madre, das enge Gassengewirr der Isola dei Pescatori – erreichst du auch von der lombardischen Seite aus: per Fähre ab Laveno und Linienschiff weiter, in der Saison teils mit direkten Verbindungen. Und mittwochs verwandelt sich Luino in den größten Wochenmarkt am See, ein Ereignis, zu dem Busse aus der halben Region und Tagesgäste aus der Schweiz anrollen – komm früh, gegen zehn sind die Parkplätze voll und die besten Stände umlagert.

Iseosee & Franciacorta

Iseosee: der stille See zwischen Bergamo und Brescia

Auf Monte Isola surren Mopeds und Fahrräder, Autos gibt es keine – nur die Fähre, die alle Viertelstunde von Sulzano herüberpendelt.

Der Iseosee ist der kleinste der großen lombardischen Seen und der, den viele auslassen – ein Fehler. In seiner Mitte liegt Monte Isola, die größte bewohnte Seeinsel Italiens: autofrei, mit Fischerdörfern, Olivenhainen und einer Uferstraße, die du in zwei bis drei Stunden mit dem Rad umrundest; Leihräder stehen direkt am Anleger in Peschiera Maraglio. 2016 liefen hier anderthalb Millionen Menschen über Christos schwimmende Stege The Floating Piers – seither ist der See kein Geheimtipp mehr, wirkt im Vergleich zu Como und Garda aber immer noch angenehm unaufgeregt.

Südlich des Sees beginnt die Franciacorta, Italiens wichtigstes Gebiet für flaschenvergorenen Schaumwein nach klassischer Methode. Dutzende Kellereien zwischen Erbusco, Adro und Iseo öffnen für Führungen mit Verkostung – melde dich ein, zwei Tage vorher an, spontane Besuche funktionieren nur selten. Die ausgeschilderte Strada del Franciacorta verbindet Weingüter, Klöster und Hügeldörfer zu einer Route, die sich auch mit dem E-Bike gut fahren lässt: sanfte Steigungen, Rebzeilen bis an den Straßenrand und immer wieder der See im Rückspiegel.

Am Nordufer lohnen Lovere mit seiner langen Seepromenade und der Gemäldesammlung der Accademia Tadini sowie Pisogne mit Romaninos Freskenzyklus in Santa Maria della Neve, den Kunsthistoriker gern als Sixtina der Armen bezeichnen. Zwischen Riva di Solto und Castro schneidet die Uferstraße unter überhängenden Felswänden hindurch – der Abschnitt am Bögn gehört zu den eindrucksvollsten Uferkilometern der Lombardei und zeigt sich am besten vom Wasser aus: Kajaks leihst du in Lovere oder Iseo, und am frühen Morgen ist der See oft spiegelglatt.

Aktivitäten & Touren in Lombardei

Alle 28 Aktivitäten
Städte

Bergamo, Brescia und Mantua: drei Städte jenseits von Mailand

Die Standseilbahn ruckt an, die Unterstadt sinkt weg, und dann stehst du in Bergamos Città Alta zwischen Mauern, die Venedig hier vor mehr als 400 Jahren aufschichten ließ.

Bergamo ist die Stadt der zwei Ebenen: unten die großzügige Città Bassa mit ihren Alleen, oben die Città Alta, ein geschlossen erhaltener Renaissance-Organismus hinter venezianischen Mauern, die seit 2017 zum UNESCO-Welterbe gehören. An der Piazza Vecchia stehen Rathaus, Stadtturm und Bibliothek so ausgewogen beieinander, dass der Platz als einer der schönsten Italiens gilt – gleich dahinter überrascht die Basilica di Santa Maria Maggiore mit ihrer Fresken- und Intarsienfülle, flankiert von der Marmorfassade der Cappella Colleoni, dem Grabmal des Condottiere Bartolomeo Colleoni.

Nimm die zweite Standseilbahn weiter hinauf nach San Vigilio, wo der Blick über Kuppeln, Gärten und die Poebene reicht, und iss danach Casoncelli alla bergamasca – gefüllte Nudeln in Salbeibutter mit Speck. Praktisch zu wissen: Der Flughafen Bergamo-Orio al Serio ist einer der größten Billigflug-Hubs Italiens und liegt nur wenige Kilometer vor der Stadt. Wer hier landet oder abfliegt, plant die Città Alta am besten als ersten oder letzten Abend der Reise ein – nach 18 Uhr, wenn die Tagesgäste abgereist sind, gehören die Gassen wieder den Bergamasken.

Brescia, eine knappe Zugstunde von Bergamo (und mit dem Schnellzug gut eine halbe Stunde von Mailand), trägt sein Welterbe mitten im Zentrum: das römische Capitolium mit Forum und Theater sowie den Klosterkomplex Santa Giulia, dessen Museum die langobardische Geschichte der Stadt ausbreitet – beide Teil der UNESCO-Serie zu den Langobarden in Italien. Dazu kommen der doppelte Dom, bei dem der runde Duomo Vecchio aus dem 11. Jahrhundert neben dem barocken Neubau steht, und die Piazza della Loggia mit venezianischem Flair. Im Juni startet und endet in Brescia die Oldtimer-Rallye Mille Miglia; das zugehörige Museum ist das ganze Jahr geöffnet.

Mantua schließlich, ganz im Süden von drei Seen des Mincio umschlossen, war fast 400 Jahre Residenz der Gonzaga: Der Palazzo Ducale ist eine Stadt in der Stadt mit rund 500 Räumen, und für Mantegnas Camera degli Sposi gelten Tageskontingente – buche das Zeitfenster vorab. Am Stadtrand steht der Palazzo Te, Giulio Romanos manieristisches Lustschloss mit dem Saal der stürzenden Giganten, in dem die Architektur selbst einzustürzen scheint. Danach Tortelli di zucca, die süß-würzigen Kürbisnudeln der Stadt, und ein Stück Sbrisolona – Mantua ist auch kulinarisch eine eigene Reise.

Rundreise

Lombardei-Rundreise: Seen und Städte in 7–10 Tagen

Die Route liegt fast von selbst auf der Karte – ein Bogen von Mailand über die Seen nach Bergamo und Brescia, weiter an den Gardasee und zum Schluss nach Mantua.

In 7 bis 10 Tagen sieht die bewährte Schleife so aus: zwei Tage Mailand, dann drei Nächte am Comer See mit Standort im Dreieck BellagioVarenna–Menaggio, weiter über Bergamo – eine Nacht in der Città Alta, wenn die Tagesgäste weg sind – an den Iseosee mit einem Nachmittag in der Franciacorta, dann zwei Nächte am lombardischen Gardasee-Ufer zwischen Sirmione und Limone. Wer zehn Tage hat, hängt Mantua als ruhigen Schlusspunkt an. Der Lago Maggiore passt alternativ an den Anfang der Reise, vor allem wenn du über die Schweiz anreist und ohnehin an Malpensa vorbeikommst.

Wechsle nicht jede Nacht das Quartier: Drei Standorte reichen für die ganze Runde – einer für Mailand (oder du machst die Stadt als Tagesausflug vom See aus), einer an Comer See oder Iseosee, einer am Gardasee. Vieles funktioniert sogar komplett ohne Auto: Mailand–Varenna, Mailand–Bergamo, Bergamo–Brescia und Brescia–Desenzano liegen alle an Bahnstrecken, und auf den Seen übernehmen die Fähren der Navigazione Laghi den Rest. Nur die Franciacorta, das Veltlin und die kleineren Uferdörfer sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln mühsam zu erreichen – dafür lohnt sich ein Mietwagen für zwei, drei Tage.

Mit dem Auto gilt: Altstädte meiden, Parkplätze am Rand nutzen. Mailands Innenstadt ist als Area C eine kameraüberwachte Mautzone, Bergamos Città Alta ist für auswärtige Autos weitgehend gesperrt, und an den Seen sind die Uferstraßen eng und im Sommer zäh – die SS340 am Comer See und die tunnelreiche Gardesana am Westufer des Gardasees fordern Konzentration. Blaue Markierungen heißen bezahlt parken, weiße frei, gelbe Anwohner; Bußgeldbescheide aus Italien kommen zuverlässig auch nach Deutschland, oft erst Wochen später.

Die schönste Verlängerung führt in die Berge: Von Tirano, dem Endpunkt der Bahnlinie durchs Veltlin, startet der Bernina Express der Rhätischen Bahn über den Berninapass nach St. Moritz – die Strecke gehört zum UNESCO-Welterbe und funktioniert als Tagesausflug ab Comer See, wenn du früh in Varenna in den Zug steigst. Das Veltlin selbst liefert Terrassenweinberge, Pizzoccheri und Bresaola; und wer im Winter kommt, findet mit Bormio und Livigno große Skigebiete auf lombardischem Boden, inklusive zollfreiem Einkauf in Livigno.

zoomen mit KlickSehenswürdigkeitenErlebnisse
Unterkünfte

Hotels am Comer See – und wo du sonst gut übernachtest

Abends, wenn die letzte Fähre abgelegt hat, bekommen Bellagio und Varenna ihre Gassen zurück – der beste Grund, am See zu übernachten statt nur vorbeizuschauen.

Comer-See-Hotels buchst du früher als fast alles andere in Italien: Die Häuser direkt am Wasser im Dreieck BellagioVarenna–Menaggio sind für Mai bis September oft Monate im Voraus ausgebucht, und Seeblick kostet spürbar Aufpreis. Überleg dir die Seeseite: Am Westufer um Tremezzo und Lenno hast du die Abendsonne auf der Terrasse, am Ostufer um Varenna dafür den Blick auf die beleuchteten Dörfer gegenüber – und mit dem Bahnhof von Varenna die beste Anbindung ohne Auto. Ruhiger und günstiger wohnst du in den Dörfern oberhalb der Ufer, etwa in Perledo oder Griante, wenn dich ein paar Treppen zum Wasser nicht stören.

In Mailand entscheidet der Kalender mit: Zur Möbelmesse im April, zu den Modewochen und zu großen Kongressen vervielfachen sich die Zimmerpreise, im August dagegen leert sich die Stadt und die Raten sinken. Fürs Sightseeing wohnst du gut in Brera, rund um die Porta Romana oder an den Navigli; wichtiger als das Viertel ist die Nähe zu einer Metrostation, denn die Wege sind länger, als der Stadtplan suggeriert. Wer die Region per Bahn bereist, nimmt ein Hotel in Laufweite von Milano Centrale und nutzt die Stadt als Drehkreuz für Tagesausflüge nach Como, Bergamo oder Brescia.

Abseits davon lohnen die Alternativen: Agriturismi und Weingut-Zimmer in der Franciacorta verbinden Übernachtung, Abendessen und Verkostung an einem Ort, in Bergamos Città Alta schläfst du in historischen Palazzi und hast die Gassen nach 18 Uhr fast für dich, und am lombardischen Gardasee-Ufer reihen sich Familienhotels mit Pool und Seeterrasse von Sirmione bis Limone. Mantua schließlich ist als Übernachtungsstopp unterschätzt: Abends, wenn die Tagesbesucher weg sind, gehören dir die Renaissanceplätze, und das Abendessen auf der Piazza delle Erbe kostet weniger als jedes vergleichbare am Seeufer.

Hotels in Lombardei

Alle 54 Hotels

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

Partnerangebote in Kürze

Agriturismi & Weingüter

Urlaub auf dem Land: übernachten auf einem Weingut oder Bauernhof, mit Wein und Öl aus eigener Ernte.

Partnerangebote in Kürze
Essen & Trinken

Essen und Trinken in der Lombardei

Das Risotto kommt safrangelb an den Tisch, daneben der Ossobuco mit Markknochen – und der Wirt fragt, ob du die Gremolata dazu willst.

Mailands Küche ist reicher, als der Ruf der Business-Stadt vermuten lässt: Risotto alla milanese mit Safran, Ossobuco mit Gremolata aus Zitronenschale und Petersilie, die dick panierte Cotoletta alla milanese und im Winter Cassoeula, ein deftiger Eintopf aus Wirsing und Schweinefleisch. Aus Mailand stammt auch der Panettone – die guten Pasticcerie der Stadt backen ihn längst ganzjährig, nicht nur zu Weihnachten. Und der Aperitivo ist hier keine Erfindung für Touristen, sondern Alltagsritual: Zwischen 18 und 20 Uhr gehören zum Glas kleine Häppchen, in manchen Bars ganze Buffets.

Jede Ecke der Region hat ihre eigene Spezialität: In Bergamo und Brescia füllen Casoncelli die Teller – Teigtaschen mit Fleisch, Amaretti und Rosinen, serviert in Salbeibutter mit Speck –, dazu Polenta in allen Varianten. Das Veltlin steuert Pizzoccheri bei, Buchweizennudeln mit Wirsing, Kartoffeln und Käse, außerdem die luftgetrocknete Bresaola. Mantua isst noch immer höfisch: Tortelli di zucca mit Kürbis, Amaretti und Mostarda, danach die krümelige Mandeltorte Sbrisolona. Und von den Seen kommen Missoltini, luftgetrocknete und gepresste Agonen, sowie Risotto mit Flussbarsch – am Comer See steht er fast auf jeder Karte.

Beim Käse spielt die Lombardei ganz vorn mit: Gorgonzola, Taleggio aus dem gleichnamigen Tal bei Bergamo und Grana Padano haben hier ihre Wurzeln, dazu kommen Dutzende Alpkäse aus den Bergtälern. Im Glas stehen sich zwei Welten gegenüber – die Franciacorta mit ihren flaschenvergorenen Schaumweinen und das Veltlin mit Nebbiolo-Rotweinen von steilen Terrassenlagen, von der Sassella bis zum konzentrierten Sforzato aus angetrockneten Trauben. Probier beides dort, wo es herkommt: Kellereibesuche mit Anmeldung sind in beiden Gebieten üblich, und ab Hof zahlst du weniger als im Handel.

Restaurants in Lombardei

Alle 48 Restaurants
Anreise & Mobilität

Anreise in die Lombardei und Mobilität vor Ort

Hinter dem Gotthard-Basistunnel wird das Licht weicher, und keine Stunde später rollt der Eurocity durch die Voralpen auf Mailand zu.

Die Lombardei hat drei Flughäfen, und alle drei werden aus Deutschland direkt angeflogen: Malpensa (MXP) im Nordwesten – praktisch, wenn es an den Lago Maggiore gehen soll – ist per Malpensa Express mit Milano Centrale und Cadorna verbunden; das kleine Linate (LIN) liegt fast in der Stadt und ist inzwischen an die Metro angeschlossen; Bergamo-Orio al Serio (BGY) ist der große Billigflug-Hub mit Stadtbus nach Bergamo und Shuttlebussen nach Mailand. Für eine Seen-Reise lohnt der Vergleich: Wer am Comer See startet, ist ab Malpensa oder Linate ähnlich schnell, für Iseosee und Gardasee liegt Bergamo deutlich günstiger.

Mit der Bahn ist Mailand aus der Schweiz erstaunlich nah: Ab Zürich fahren Eurocitys durch den Gotthard-Basistunnel in rund dreieinhalb Stunden nach Milano Centrale. Aus München reist du über den Brenner nach Verona und weiter nach Mailand – oder steigst schon in Brescia oder Desenzano am Gardasee aus, wenn dein Quartier im Osten der Region liegt. Mit dem Auto rechnest du ab München je nach Ziel sechs bis acht Stunden über Brenner oder San Bernardino; Schweizer Vignette beziehungsweise österreichische und italienische Maut kommen dazu, und der Gotthard-Straßentunnel staut an Ferienwochenenden zuverlässig.

Vor Ort ist die Bahn dein bester Verbündeter: nach Como brauchst du ab Milano Centrale rund 40 Minuten (ab Cadorna in einer knappen Stunde bis Como Nord Lago, dafür direkt am See), MailandVarenna am Comer See etwa eine Stunde, Mailand–Bergamo knapp 50 Minuten, und nach Brescia bringt dich der Schnellzug in gut einer halben Stunde. Für Sirmione steigst du in Desenzano oder Peschiera del Garda in den Bus um. Auf den Seen ergänzen die Schiffe der Navigazione Laghi das Netz – Tageskarten für einzelne Seebecken lohnen sich, sobald du mehr als zwei Strecken fährst, und die Autofähren zwischen Bellagio, Varenna und Menaggio ersparen dir lange Umwege über die Uferstraßen.

Ein eigenes Auto brauchst du vor allem für Franciacorta, Veltlin und die kleineren Uferdörfer. Dann gilt: Area C in Mailand meiden, in jeder Altstadt auf ZTL-Schilder achten und an den Seen Geduld mitbringen – die Uferstraßen sind eng, und Parkplätze in Bellagio, Sirmione oder Limone sind im Hochsommer ab Vormittag knapp. Oft ist die entspannteste Kombination: mit dem Zug bis an den See, dort Fähre und Bus, und den Mietwagen nur für die Tage nehmen, an denen du ihn wirklich brauchst – das spart Nerven, Parkgebühren und die Sorge um enge Hotelgaragen.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

Partnerangebote in Kürze
Städte & Basisorte

Die schönsten Städte in Lombardei – und welche Basis zu dir passt

MailandMailandDom, Abendmahl, Scala und das Glasdach der Galleria – dazu Aperitivo an den Navigli und Mode im Quadrilatero. Mailand belohnt alle, die länger bleiben als für das eine Foto von der Domterrasse.Ideal für: Kunst, Mode & Aperitivo2–3 TageComoComoSeidenstadt am Südwestarm des Sees mit gotischem Dom, Uferpromenade und der Standseilbahn nach Brunate, von wo der ganze See ins Bild rückt. Per Zug nur rund 40 Minuten von Mailand entfernt.Ideal für: Stadt & See1–2 TageBellagioBellagioTreppengassen auf der Landspitze zwischen den beiden Seearmen, die Gärten der Villa Melzi und Fähren in alle Richtungen – tagsüber gut besucht, abends überraschend still.Ideal für: Promenade & Gärten1–2 TageVarennaVarennaFischerdorf mit der Uferpromenade Passeggiata degli Innamorati, den Gärten der Villa Monastero und eigenem Bahnhof an der Strecke Mailand–Tirano – der praktischste Comer-See-Ort für alle ohne Auto.Ideal für: See ohne Auto1–2 TageBergamoBergamoDie Città Alta hinter venezianischen Welterbe-Mauern zählt zu den geschlossensten Altstädten Norditaliens: Piazza Vecchia, Cappella Colleoni, dazu Casoncelli und der Blick von San Vigilio über die Poebene.Ideal für: Altstadt & Aussicht1–2 TageBresciaBresciaRömisches Capitolium, das langobardische Kloster Santa Giulia, zwei Dome nebeneinander und im Juni der Start der Mille Miglia – Brescia ist das unterschätzte Schwergewicht der Region.Ideal für: Antike ohne Andrang1 TagMantuaMantuaGonzaga-Residenz an drei Seen des Mincio: der Palazzo Ducale mit Mantegnas Camera degli Sposi, der Palazzo Te am Stadtrand, dazu Tortelli di zucca auf der Piazza delle Erbe.Ideal für: Renaissance & Kulinarik1–2 TageSirmioneSirmioneAuf einer schmalen Halbinsel schiebt sich Sirmione mit Scaligerburg und den römischen Grotte di Catullo in den Gardasee; schon die römische Villenanlage hatte Thermalbäder – heute speisen die schwefelhaltigen Quellen die Terme di Sirmione.Ideal für: Burg & Thermen1 TagLimone sul GardaLimone sul GardaDie alten Zitronengewächshäuser staffeln sich die Felswand hinauf, und der Radweg hängt spektakulär direkt über dem Wasser – Limone ist der markanteste Ort am lombardischen Gardasee-Ufer.Ideal für: Zitronen & Radweg1 Tag
Beste Reisezeit & Wetter

Beste Reisezeit für die Lombardei: Wetter in Mailand und an den Seen

Zwischen Aprilblüte an den Seen und Novembernebel in der Poebene liegen Welten – die Lombardei bündelt mehrere Klimazonen in einer Region.

Die Poebene um Mailand ist kontinental geprägt: schwülheiße Sommer mit über 30 Grad, dazu neblige, feuchtkalte Winter. Die großen Seen mildern das spürbar ab – an Comer See, Gardasee und Lago Maggiore wachsen Palmen und Oliven, im Sommer weht am Wasser meist eine Brise, im Winter bleibt es milder als in der Ebene. Die Werte unten gelten für Mailand; an den Seeufern liegen sie im Winter zwei bis drei Grad darüber.

Jan7°-1°Nebel, leere Museen
Feb10°0°kalt, oft klar
Mär15°4°Frühlingsstart
Apr18°8°Blüte an den Seen
Mai23°12°warm, alles grün
Jun28°16°Badestart an den Seen
Jul30°19°schwül in der Ebene
Aug29°18°heiß, Mailand leer
Sep25°15°mild, klare Sicht
Okt18°10°goldener Herbst
Nov12°5°Nebelzeit
Dez7°1°still, festlich

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Die beste Reisezeit für die Lombardei sind Mai, Juni und September: warm genug zum Baden an den Seen, aber ohne die schwüle Hitze, die im Juli und August über der Poebene steht. Für reine Städtetage funktionieren auch März, April und Oktober gut – nur der neblige November und der Hochsommer in Mailand verlangen Kompromisse.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Lombardei

Welche Seen gehören zur Lombardei?
Der Comer See und der Iseosee liegen komplett in der Lombardei, dazu kommen das Ostufer des Lago Maggiore, das Westufer des Gardasees mit Sirmione und Limone sowie kleinere Seen wie der Idrosee und der Luganer See bei Porlezza.
Wie viele Tage braucht man für die Lombardei?
Für einen ersten Überblick reicht eine Woche: zwei Tage Mailand, drei am Comer See, dazu Bergamo und ein Seetag am Iseo- oder Gardasee. Mit zehn Tagen kommen Mantua, die Franciacorta oder ein Ausflug ins Veltlin dazu, ohne dass du täglich umziehen musst.
Welche Orte am Comer See sind die schönsten?
Die Klassiker liegen an der Seegabelung: Bellagio auf der Landspitze, Varenna mit Uferpromenade und Bahnhof, Menaggio mit entspannter Piazza. Dazu Lenno mit der Villa del Balbianello und Como selbst mit Dom und Standseilbahn nach Brunate.
Wo übernachtet man am besten am Comer See?
Im Dreieck BellagioVarenna–Menaggio, wo die Fähren im dichten Takt verkehren. Ohne Auto ist Varenna dank Bahnhof an der Strecke Mailand–Tirano die praktischste Wahl; günstiger wohnst du in Dörfern oberhalb der Ufer wie Perledo oder Griante. Früh buchen – die Seehäuser sind Monate im Voraus voll.
Wie kommt man von Mailand an den Comer See?
Mit dem Zug: nach Como ab Milano Centrale in rund 40 Minuten (ab Cadorna in einer knappen Stunde bis Como Nord Lago, dafür direkt am See), nach Varenna mit der Regionalbahn Richtung Tirano in etwa einer Stunde. In Varenna liegt der Anleger wenige Gehminuten vom Bahnhof, sodass du direkt auf die Fähre nach Bellagio oder Menaggio umsteigst.
Kann man im Comer See baden?
Ja – im Hochsommer erreicht das Wasser angenehme Badetemperaturen, und Lidos mit Sonnendecks gibt es unter anderem in Bellagio, Menaggio und Lenno. Das Wasser ist tief und auch im August erfrischend; die wärmsten Badeseen der Region sind allerdings Gardasee und Iseosee.
Was muss man in Mailand gesehen haben?
Den Dom samt Dachterrassen, die Galleria Vittorio Emanuele II, die Scala und das Castello Sforzesco mit Michelangelos Pietà Rondanini. Dazu Leonardos Abendmahl – nur mit vorab gebuchtem Zeitfenster – und abends den Aperitivo an den Navigli-Kanälen.
Wie bekommt man Tickets für das Abendmahl in Mailand?
Nur über den offiziellen Vorverkauf mit festem Zeitfenster: Eingelassen werden Kleingruppen für 15 Minuten, und die Kontingente sind in der Saison Wochen im Voraus vergeben. Buche direkt bei Terminfestlegung oder prüfe kurzfristig stornierte Slots; alternativ enthalten manche Stadtführungen ein Ticket.
Comer See oder Lago Maggiore – welcher See passt besser?
Der Comer See ist dramatischer: steile Ufer, Villen, das Fährendreieck um Bellagio. Der Lago Maggiore ist weitläufiger und ruhiger, mit den Borromäischen Inseln als Hauptattraktion und dem stillen lombardischen Ostufer. Für den ersten Besuch nimmt die Mehrheit den Comer See – zu Recht, auch wenn es knapp ausgeht.
Lohnt sich der Iseosee?
Ja, gerade als ruhige Alternative: Monte Isola ist die größte bewohnte Seeinsel Italiens und autofrei, am Südufer beginnt das Schaumweingebiet Franciacorta mit Kellereien, die für Verkostungen öffnen. Ein bis zwei Tage passen gut zwischen Bergamo und Gardasee.
Braucht man in der Lombardei ein Auto?
Für Mailand, Como, Varenna, Bergamo und Brescia nicht – die Bahn verbindet alles in unter einer Stunde, auf den Seen fahren Fähren. Ein Auto lohnt sich für Franciacorta, Veltlin und die kleinen Uferdörfer; in Mailands Area C und den ZTL-Zonen der Altstädte ist es eher Last als Hilfe.
Wann ist die beste Reisezeit für die Lombardei?
Mai, Juni und September: warm genug für die Seen, ohne die schwüle Hitze der Poebene im Hochsommer. April und Oktober eignen sich gut für Städte und Gärten – die Kamelien- und Azaleenblüte an den Seen beginnt schon im Frühjahr. Der November ist Nebelzeit.
Ist die Lombardei teuer?
Mailand und die Ufer-Hotspots am Comer See liegen deutlich über dem italienischen Schnitt, vor allem zu Messen und im Hochsommer. Bergamo, Brescia, Mantua und das Iseosee-Ufer sind spürbar günstiger – wer dort übernachtet und die Hotspots als Tagesausflug besucht, drückt das Budget erheblich.
LombardeiZwischen Mailänder Dom und Comer See verdichtet die Lombardei Italiens Norden auf eine Zugstunde Distanz.
Reise buchen

Deine Lombardei-Reise buchen

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

Partnerangebote in Kürze

Hotels

Vom Boutique-Hotel in der Altstadt bis zum Landhaus im Grünen.

Hotels ansehen54 in Lombardei

Touren & Tickets

Museen, Wahrzeichen und Weinproben — Tickets und geführte Touren, oft ohne Anstehen.

Touren & Tickets28 in Lombardei

Anzeige · Buchung über Partner. Preise & Verfügbarkeit beim Anbieter.

Reiseplaner · bald

Deine perfekte Reise – in Minuten geplant.

Sag uns, wohin und wie lange – der travelperfect Reiseplaner stellt dir Route, Highlights und Programm passend zusammen.

Reise planen
  • KI-Copilot
  • Route
  • Highlights
  • Crew
  • Budget
Reise buchen