Klassiker
Renaissance-Spaziergang
Vom Dom über das Baptisterium zur Piazza della Signoria, weiter zu den Uffizien und über die Ponte Vecchio ins Oltrarno – die großen Wahrzeichen in einer logischen Schleife.
◆ STADT · TOSKANA
Florenz ist ein Freilichtmuseum aus Stein und Licht: Brunelleschis ziegelrote Domkuppel überragt die Altstadt, auf der Ponte Vecchio reihen sich seit Jahrhunderten die Goldschmiede, und in den Uffizien hängen Botticellis "Geburt der Venus" und Werke von Leonardo. Über dem Arno breitet sich vom Piazzale Michelangelo der berühmteste Postkartenblick der Toskana aus.
Kaum eine Stadt verdichtet Kunstgeschichte so dicht wie Florenz. Im historischen Zentrum, das zum UNESCO-Welterbe zählt, liegen die Wahrzeichen nur Gehminuten auseinander: vom Dom Santa Maria del Fiore mit Giottos Campanile über das Baptisterium mit seinen vergoldeten Bronzetüren bis zur Piazza della Signoria, wo eine Kopie von Michelangelos David vor dem trutzigen Palazzo Vecchio steht. Das Original steht in der Galleria dell'Accademia.
Florenz war die Stadt der Medici, deren Mäzenatentum die Renaissance befeuerte. Heute spaziert man durch ihre Welt: durch den Palazzo Pitti und die Boboli-Gärten am Südufer des Arno, durch das oltrarno-Viertel mit seinen Kunsthandwerkern und durch die Markthallen, in denen Lampredotto und Bistecca alla Fiorentina die Florentiner Küche prägen.
Trotz des Touristenstroms hat Florenz seine Sinnlichkeit bewahrt. In den ruhigeren Gassen von Santo Spirito, bei einem Glas Chianti in einer Vinothek oder beim Sonnenuntergang über den Hügeln spürt man, warum Generationen von Reisenden – von Goethe bis zu den Romantikern – diese Stadt ins Herz geschlossen haben.
01 · Auf einen Blick
02 · Was tun
Klassiker
Vom Dom über das Baptisterium zur Piazza della Signoria, weiter zu den Uffizien und über die Ponte Vecchio ins Oltrarno – die großen Wahrzeichen in einer logischen Schleife.
Aussicht & Genuss
Das südliche Arno-Ufer mit Palazzo Pitti, Boboli-Gärten und den Werkstätten von Santo Spirito, abgeschlossen mit Sonnenuntergang am Piazzale Michelangelo.
Kunst pur
Der David in der Galleria dell'Accademia, die Medici-Kapellen und der Bargello mit Skulpturen der Frührenaissance – für Kunstliebhaber ein voller Tag.
03 · Wann
Florenz liegt in einem Talkessel und kann im Hochsommer drückend heiß werden. Frühling und Herbst sind ideal für Stadterkundungen.
04 · Häufige Fragen
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen zwei bis drei Tage. Wer die Uffizien und die Galleria dell'Accademia in Ruhe erleben und Ausflüge ins Chianti machen möchte, plant besser drei bis vier Tage ein.
Ja, unbedingt. Für die Uffizien und die Galleria dell'Accademia (David) sind Zeitfenster-Tickets dringend zu empfehlen, da die Schlangen vor Ort sehr lang werden können.
Das historische Zentrum ist sehr kompakt; nahezu alle Hauptsehenswürdigkeiten erreicht man bequem zu Fuß. Festes, bequemes Schuhwerk für das Kopfsteinpflaster ist empfehlenswert.
Beliebt sind Tagesausflüge nach Siena, San Gimignano, Pisa und ins Chianti-Weingebiet. Viele Ziele sind per Zug oder Bus erreichbar.
Typisch sind die Bistecca alla Fiorentina, Lampredotto-Sandwiches an den Marktständen, Ribollita-Suppe und ein Glas Chianti aus der Region.
05 · In der Nähe
Sagen Sie uns, worauf Sie Lust haben — wir planen Ihre Tage in Florenz.
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