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Dom Santa Maria del Fiore & Brunelleschi-Kuppel
Wer die 463 Stufen bis zur Kuppellaterne erklimmt, blickt aus nächster Nähe auf Vasaris "Jüngstes Gericht" und über ganz Florenz.
◆ STADTVIERTEL · FLORENZ
Das Centro Storico ist das pochende Herz von Florenz und seit 1982 UNESCO-Weltkulturerbe: Hier ballen sich auf engstem Raum Brunelleschis Domkuppel, die Uffizien und der Palazzo Vecchio. Wer durch die Via dei Calzaiuoli von der Piazza del Duomo zur Piazza della Signoria läuft, durchquert in zehn Minuten 700 Jahre Renaissance.
Das Centro Storico ist die Florenz, die jeder im Kopf hat: Über allem thront die rotziegelgedeckte Kuppel, die Filippo Brunelleschi ab 1420 ohne Lehrgerüst über Santa Maria del Fiore wölbte – bis heute die größte gemauerte Kuppel der Welt. Gegenüber steht das achteckige Baptisterium San Giovanni mit Lorenzo Ghibertis vergoldeter "Paradiespforte", daneben Giottos schlanker Campanile. Die Piazza del Duomo bildet das eine Zentrum des Viertels, die Piazza della Signoria das andere – ein politisches Forum unter freiem Himmel, beherrscht vom wehrhaften Palazzo Vecchio mit seinem 94 Meter hohen Turm.
Vor dem Palazzo Vecchio steht eine Kopie von Michelangelos David an jener Stelle, wo bis 1873 das Original stand; in der offenen Loggia dei Lanzi gleich nebenan reihen sich echte Meisterwerke wie Cellinis bronzener "Perseus" und Giambolognas "Raub der Sabinerin". Nur wenige Schritte weiter beginnen die Uffizien, deren U-förmiger Korridor zwischen Signoria und Arno eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt birgt – Botticellis "Geburt der Venus" und "Primavera" gehören zu den meistbesuchten Bildern Europas.
Die Hauptachse des Viertels ist die Fußgängerstraße Via dei Calzaiuoli, an der die Kirche Orsanmichele mit ihren Heiligenfiguren der Zünfte liegt. Im Westen mündet alles in die weite Piazza della Repubblica, die erst 1895 an der Stelle des einstigen römischen Forums und des abgerissenen Judenghettos angelegt wurde – ihr Triumphbogen und die historischen Cafés wie das Gilli markieren den Übergang von mittelalterlichem zu bürgerlichem Florenz.
01 · Highlights
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Wer die 463 Stufen bis zur Kuppellaterne erklimmt, blickt aus nächster Nähe auf Vasaris "Jüngstes Gericht" und über ganz Florenz.
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Die Sammlung der Medici reicht von Giotto über Botticelli bis Caravaggio – Tickets unbedingt vorab buchen.
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Das politische Herz der Stadt mit Neptunbrunnen, Reiterstandbild Cosimos I. und dem Freilicht-Skulpturensaal der Loggia dei Lanzi.
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Berühmt für Ghibertis vergoldete "Paradiespforte" und die byzantinisch anmutenden Goldmosaiken im Inneren.
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Der lebhafte Bürgerplatz mit Triumphbogen, Karussell und Traditionscafés wie Gilli und Paszkowski.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Für Erstbesucher ja – man läuft zu allen großen Sehenswürdigkeiten in Minuten. Dafür ist es das teuerste und abends teils auch lauteste Viertel; wer Ruhe sucht, weicht besser auf Sant'Ambrogio oder den Oltrarno aus.
Für die Uffizien und die Kuppelbesteigung unbedingt – beide sind oft tagelang im Voraus ausgebucht. Die Kathedrale selbst ist kostenlos zugänglich, hat aber ebenfalls oft eine Schlange.
Die wichtigsten Plätze und Außenansichten ja, aber für Uffizien plus Dom-Komplex sollte man eher zwei Tage einplanen, sonst wird es zur Hetzjagd.
Nein, dort steht seit 1910 eine Kopie. Das Original von Michelangelo steht seit 1873 in der Galleria dell'Accademia im Viertel San Marco.
07 · In der Nähe
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