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Porta San Niccolò
Mittelalterliches Stadttor von 1324 und einziger Turm der Stadt, der seine volle ursprüngliche Höhe behielt.
◆ STADTVIERTEL · FLORENZ
San Niccolò ist ein kleines, mittelalterlich geprägtes Quartier am östlichen Rand des Oltrarno, eingebettet zwischen dem Arno und dem Hügel hinauf zum Piazzale Michelangelo. Rund um die wuchtige Porta San Niccolò drängen sich Werkstätten, Trattorien und Bars in stillen Gassen – und über allem grünen der Giardino delle Rose und der Giardino Bardini.
San Niccolò ist eines der ältesten Quartiere von Florenz und gehört zum Oltrarno, dem Südufer des Arno. Sein Wahrzeichen ist die Porta San Niccolò, ein um 1324 errichtetes Stadttor und der einzige Turm, der bei der Belagerung von Florenz 1529 nicht gekappt wurde – er hat seine volle ursprüngliche Höhe behalten. Von hier führen die im 19. Jahrhundert von Giuseppe Poggi angelegten Rampen den Hügel hinauf zum berühmten Piazzale Michelangelo.
Trotz der Nähe zu diesem meistfotografierten Aussichtspunkt der Stadt bleibt das Viertel selbst überraschend ruhig und lokal. In den kurzen Gassen, die sich vom Turm aus fächern, sitzen seit jeher Handwerker – Schmuckmacher, Töpfer, Schneider – neben kleinen Trattorien, Pubs und Bars. Eine Institution ist das Lokal Rifrullo, das seit Jahrzehnten vom morgendlichen Cappuccino bis zum abendlichen Aperitivo durchgehend belebt ist.
Den größten Reiz macht die Lage am Hang aus. Direkt oberhalb breitet sich der Giardino delle Rose aus, ein 1865 von Poggi angelegter Rosengarten mit Hunderten Sorten und freiem Eintritt, der ein berühmtes Florenz-Panorama bietet. Gleich daneben liegt der terrassierte Giardino Bardini, besonders schön zur Glyzinienblüte im April, und ganz oben krönt die romanische Abteikirche San Miniato al Monte den Hügel – einer der schönsten Blicke auf die Stadt überhaupt.
01 · Highlights
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Mittelalterliches Stadttor von 1324 und einziger Turm der Stadt, der seine volle ursprüngliche Höhe behielt.
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Kostenloser Rosengarten am Hang unter dem Piazzale Michelangelo mit Hunderten Rosensorten und Panoramablick.
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Terrassengarten mit spektakulärem Blick über Florenz, am schönsten zur Glyzinienblüte im April.
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Romanische Abteikirche auf dem Hügel über dem Viertel – eine der schönsten Kirchen der Toskana mit weitem Stadtblick.
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Über die Poggi-Rampen vom Viertel erreichbar, bietet er das klassische Postkarten-Panorama von Florenz.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Vom Stadttor Porta San Niccolò führen die von Giuseppe Poggi angelegten Rampen und Treppen direkt den Hügel hinauf. Zu Fuß sind es etwa 10 bis 15 Minuten bergauf.
Der Turm hat als einziger seine volle Höhe behalten und lässt sich über rund 160 Stufen besteigen, allerdings nur saisonal und mit Führung – Öffnungszeiten vorab prüfen.
Ja, der Rosengarten am Hang unter dem Piazzale Michelangelo hat freien Eintritt und bietet einen schönen, weniger überlaufenen Stadtblick.
Tagsüber ja – es ist deutlich entspannter als das Zentrum. Abends beleben Bars und Trattorien die Gassen, ohne dass es so laut wird wie auf der Piazza Santo Spirito.
07 · In der Nähe
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