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Mercato di Sant'Ambrogio
Der älteste Markt von Florenz (seit 1873), wo Einheimische täglich frische Produkte kaufen – ehrlicher und lokaler als das Mercato Centrale.
◆ STADTVIERTEL · FLORENZ
Sant'Ambrogio ist das vielleicht authentischste Wohn- und Marktviertel im Osten der Altstadt – nur zehn Gehminuten vom Dom und doch fast ohne Massentourismus. Hier kaufen Florentiner auf dem ältesten Markt der Stadt ein, essen in legendären Lokalen wie dem Cibrèo und stöbern auf dem Antikmarkt der Piazza dei Ciompi.
Sant'Ambrogio gehört zu den ältesten Quartieren von Florenz und ist heute zugleich eines der angesagtesten – und doch ist es vor allem ein echtes Wohnviertel geblieben. Herzstück ist der 1873 gegründete Mercato di Sant'Ambrogio an der Piazza Lorenzo Ghiberti, der älteste Markt der Stadt, auf dem die Florentiner noch immer täglich ihre frischen Lebensmittel kaufen. Anders als das polierte Mercato Centrale ist er roher, ehrlicher und voller lokaler Atmosphäre, mit Ständen drinnen unter dem gusseisernen Dach und draußen auf dem Platz.
Das Viertel ist berühmt für seine Küche. Rund um den Markt liegen Institutionen wie der Cibrèo des verstorbenen Fabio Picchi und klassische Adressen wie die Trattoria da Rocco mitten in der Markthalle, dazu Pizzerien und trendige Bars. Die Fußgängerzonen Borgo la Croce und Via dell'Ortone sind abends belebte Treffpunkte. Geschichte ist überall greifbar: An der nahen Piazza Sant'Ambrogio steht die gleichnamige alte Kirche, und die Casa Buonarroti, das Haus, das Michelangelo erwarb, bewahrt frühe Werke und das Familienarchiv.
Sant'Ambrogio hat eine lange Antiquitäten- und Trödeltradition. Auf der Piazza dei Ciompi, überragt von der von Vasari entworfenen Loggia del Pesce, findet am letzten Sonntag des Monats ein Flohmarkt mit alten Möbeln, Vintage-Mode und Büchern statt. Wenige Schritte weiter erhebt sich der Tempio Maggiore, die Große Synagoge von Florenz, deren grünlich schimmernde Kuppel und maurische Steinfassade seit 1882 das Viertel prägen – ein Zeugnis der einst blühenden jüdischen Gemeinde der Stadt.
01 · Highlights
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Der älteste Markt von Florenz (seit 1873), wo Einheimische täglich frische Produkte kaufen – ehrlicher und lokaler als das Mercato Centrale.
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Imposanter maurischer Bau mit grünlicher Kuppel und Jüdischem Museum, seit 1882 ein Wahrzeichen des Viertels.
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Platz mit Vasaris alter Fischmarkt-Loggia und einem monatlichen Antik- und Trödelmarkt am letzten Sonntag.
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Das von Michelangelo erworbene Haus, heute ein Museum mit frühen Werken und dem Familienarchiv.
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Legendäre Lokale wie der Cibrèo und die Trattoria da Rocco machen das Viertel zu einer der besten Essadressen der Stadt.
02 · Sehenswürdigkeiten
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03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Markt ist von Montag bis Samstag etwa von 7 bis 14 Uhr geöffnet. Vormittags ist er am lebendigsten, mit Ständen sowohl in der Halle als auch draußen auf der Piazza Lorenzo Ghiberti.
Sant'Ambrogio ist kleiner, älter und vor allem ein echter Einkaufsmarkt für Einheimische, während das Mercato Centrale touristischer und mit seiner Food-Hall im Obergeschoss kommerzieller ist.
Ja, wenn man das authentische Florenz sucht: zentral genug für alle Sehenswürdigkeiten, aber abseits der größten Touristenströme, mit hervorragenden Restaurants und lokalem Flair.
Der größere Antik- und Trödelmarkt findet am letzten Sonntag des Monats statt; rund um die Loggia del Pesce gibt es zudem regelmäßig kleinere Stände.
07 · In der Nähe
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