Auf der Piazza del Nettuno, gleich neben der Piazza Maggiore, reckt seit den 1560er-Jahren ein muskulöser Meeresgott seinen Dreizack über die Stadt. Die Fontana del Nettuno schuf der flämische Bildhauer Giambologna im Auftrag der päpstlichen Verwaltung als Zeichen guter Regierung und Wasserversorgung. Die Bologneser nennen die wuchtige Bronzefigur seit jeher liebevoll „il Gigante" – den Riesen. Der Brunnen ist weit mehr als ein Kunstwerk: Er ist Treffpunkt, Wahrzeichen und Schauplatz studentischen Aberglaubens zugleich. Vor wichtigen Prüfungen umrunden Studierende der ältesten Universität Europas die Figur gegen das Pech. Und ein Detail verbindet den Gigante mit der modernen Industriegeschichte der Region: Der charakteristische Dreizack diente einer Bologneser Automarke als Inspiration für ihr Logo. Nach der jüngsten Restaurierung glänzen Bronze und Marmor wieder, und die feinen Wasserspeier – Putten, Delfine und die berühmten Nereiden, die Wasser aus ihren Brüsten spritzen – kommen voll zur Geltung. Am fotogensten ist der Brunnen abends, wenn er angestrahlt wird und sich die Bronze warm vom dunklen Himmel abhebt. Der Besuch ist kostenlos und lässt sich mühelos mit der benachbarten Piazza Maggiore, San Petronio und dem Palazzo d'Accursio verbinden – ein Stopp, der auf keinem Altstadtrundgang fehlt.
Du stehst vor einem wuchtigen Bronze-Neptun mit erhobenem Dreizack, umgeben von Putten, Delfinen und den berühmten Nereiden, die Wasser speien. Der Brunnen ist Treffpunkt und Fotomotiv mitten im Zentrum, direkt neben der Piazza Maggiore. Der Besuch dauert nur wenige Minuten, lässt sich aber gut in einen Altstadtrundgang einbetten.
Die päpstliche Verwaltung gab den Brunnen in den 1560er-Jahren bei Giambologna in Auftrag, um nach der Eingliederung Bolognas in den Kirchenstaat gute Regierung und Wasserversorgung zu demonstrieren. Der Neptun wurde rasch zum Stadtsymbol; eine jüngere Restaurierung brachte Bronze und Marmor wieder zum Glänzen.
