Fußball-WM 2026: Was deutsche Fans für die Reise wissen mussten
Die Fußball-WM 2026 lief vom 11. Juni bis 19. Juli erstmals in den USA, Kanada und Mexiko: was deutsche Fans zu ESTA-Einreise, Hotelpreisen und Routenplanung wissen mussten.
Dieser Beitrag beschreibt die Reise zur Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli 2026). Die nächste WM findet 2030 in Marokko, Portugal und Spanien statt, mit drei Jubiläumsspielen in Südamerika.

Die WM lief vom 11.06. bis 19.07.2026, ab dem Achtelfinale nur noch in den USA, das Finale im MetLife Stadium bei New York. Für die USA brauchtest du eine ESTA für 40 US-Dollar, für Kanada eine eTA, nach Mexiko reisten Deutsche visumfrei. Wer außerhalb wohnte, etwa in Fort Worth statt Dallas, sparte oft über 50 Dollar pro Nacht.
Sie war die größte Fußball-WM aller Zeiten: Vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 rollte der Ball in den USA, Kanada und Mexiko, mit 48 Mannschaften, 104 Spielen und einem erwarteten Ansturm von rund 6,5 Millionen Fans. Die K.-o.-Runde begann am 28. Juni. Worauf deutsche Fans bei Anreise, Einreise und Planung achten mussten.
Die WM in Zahlen: drei Länder, 16 Städte
Erstmals teilten sich drei Gastgeber ein Turnier. Gespielt wurde in 16 Städten – elf in den USA, drei in Mexiko und zwei in Kanada. Das Finale stieg am 19. Juli im MetLife Stadium bei New York.
- USA: Atlanta, Boston, Dallas, Houston, Kansas City, Los Angeles, Miami, New York/New Jersey, Philadelphia, San Francisco und Seattle
- Mexiko: Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey
- Kanada: Toronto und Vancouver
Der Spielplan: Wo die Entscheidung fiel

Für Reisende war der Spielplan entscheidend. Nach der Gruppenphase startete am 28. Juni erstmals eine Runde der letzten 32 – ein neuer Knockout-Schritt, den es bei einer WM zuvor nie gab. Sie lief bis zum 3. Juli, danach folgte der klassische Weg über Achtel-, Viertel- und Halbfinale.
Ab dem Achtelfinale fanden alle Spiele in den USA statt. Die Halbfinals stiegen in Arlington bei Dallas und in Atlanta, das Finale am 19. Juli bei New York.
Einreise: ESTA, eTA und was sonst zählt

Die Einreiseregeln unterscheiden sich je nach Gastgeberland. Für die USA brauchst du als deutscher Staatsangehöriger eine ESTA-Genehmigung und einen elektronischen Reisepass. Seit dem 30. September 2025 kostet die ESTA 40 statt 21 US-Dollar; nach der Genehmigung ist sie zwei Jahre gültig. Beantrage sie mindestens 72 Stunden vor Abflug – und ausschließlich über die offizielle CBP-Seite oder die ESTA-App, niemals über teure Drittanbieter.
Für Kanada genügt eine eTA (rund 7 kanadische Dollar), nach Mexiko reist du als Deutscher visumfrei ein. Eine gute Nachricht zum Schluss: Die viel diskutierte neue „Visa Integrity Fee" von 250 US-Dollar betrifft ESTA-Reisende nicht. Die endgültige Einreiseentscheidung treffen jedoch immer die Grenzbeamten vor Ort.
Hotels und Flüge: teuer an Spieltagen

Der größte Kostenpunkt ist die Unterkunft. In den Gastgeberstädten schossen die Preise an Spieltagen in die Höhe – ein Hotel nahe dem Stadion bei Boston, das normalerweise rund 140 Dollar kostet, wurde zum Spieltag für bis zu 2.500 Dollar angeboten.
Sparen ließ sich mit etwas Abstand: Wer statt in Dallas in Fort Worth oder statt in Miami in Fort Lauderdale übernachtete, zahlte oft über 50 Dollar pro Nacht weniger und war trotzdem in rund 30 Minuten am Spielort. Auch Flüge wurden mit jedem Tag teurer.
Clever planen: nach Regionen, nicht nach Spielen

Die wichtigste Planungsregel lautet: Bau deine Route um Regionen, nicht um einzelne Spiele. Nordamerika ist riesig – zwischen zwei Spielorten kann selbst der Flug einen halben Tag verschlingen. Konzentriere dich auf eine Region wie die Ostküste oder Kalifornien und plane pro Stadt mindestens einen Puffertag ein, für Fan-Events, Sightseeing und entspanntes Ankommen.
Kosten im Griff behalten
Bei allen Zahlungen in US-Dollar – von der ESTA über das Hotel bis zum Snack im Stadion – summieren sich Auslandseinsatz- und Fremdwährungsgebühren schnell. Eine gute Reise-Kreditkarte ohne diese Gebühren spart auf einer WM-Reise leicht einen dreistelligen Betrag.
Fazit
Eine WM auf dem eigenen Kontinent erleben nordamerikanische Fans nur einmal in einer Generation – und für alle anderen war sie eine Reise wert. Wer die Einreise früh klärte, Unterkunft und Flüge früh buchte und seine Route um eine Region legte, erlebte die heiße Turnierphase ohne böse Überraschungen.
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