Fußball-WM 2026: Was deutsche Fans für die Reise wissen müssen

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Fußball-WM 2026: Was deutsche Fans für die Reise wissen müssen

Die Fußball-WM 2026 läuft – erstmals in den USA, Kanada und Mexiko. Wer noch zu den K.-o.-Spielen reisen will, sollte ein paar Dinge wissen: von der ESTA-Einreise über explodierende Hotelpreise bis zur cleveren Routenplanung. Der Überblick für deutsche Fans.

Von Jakob
Gründer & Reiseexperte
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Sie ist die größte Fußball-WM aller Zeiten – und sie läuft bereits. Seit dem 11. Juni 2026 rollt der Ball in den USA, Kanada und Mexiko, mit 48 Mannschaften, 104 Spielen und einem erwarteten Ansturm von rund 6,5 Millionen Fans. Wer jetzt noch zur heißen Phase reisen will, hat gute Chancen: Die K.-o.-Runde beginnt am 28. Juni. Worauf deutsche Fans bei Anreise, Einreise und Planung achten sollten.

Die WM in Zahlen: drei Länder, 16 Städte

Erstmals teilen sich drei Gastgeber ein Turnier. Gespielt wird in 16 Städten – elf in den USA, drei in Mexiko und zwei in Kanada. Das Finale steigt am 19. Juli im MetLife Stadium bei New York.

  • USA: Atlanta, Boston, Dallas, Houston, Kansas City, Los Angeles, Miami, New York/New Jersey, Philadelphia, San Francisco und Seattle
  • Mexiko: Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey
  • Kanada: Toronto und Vancouver

Der Spielplan: Wo die Entscheidung fällt

Außenansicht eines modernen nordamerikanischen Stadions – Spielort der WM 2026

Für Reisende ist der Spielplan entscheidend. Nach der Gruppenphase startet am 28. Juni erstmals eine Runde der letzten 32 – ein neuer Knockout-Schritt, den es bei einer WM noch nie gab. Sie läuft bis zum 3. Juli, danach folgt der klassische Weg über Achtel-, Viertel- und Halbfinale.

Wichtig zu wissen: Ab dem Achtelfinale finden alle Spiele in den USA statt. Die Halbfinals steigen in Arlington bei Dallas und in Atlanta, das Finale am 19. Juli bei New York. Wer also erst zur Endphase anreist, plant am besten direkt in die USA.

Einreise: ESTA, eTA und was sonst zählt

Reisender mit Reisepass und Bordkarte am Flughafen – Einreise zur WM 2026 in die USA

Die Einreiseregeln unterscheiden sich je nach Gastgeberland. Für die USA brauchst du als deutscher Staatsangehöriger eine ESTA-Genehmigung und einen elektronischen Reisepass. Seit dem 30. September 2025 kostet die ESTA 40 statt 21 US-Dollar; nach der Genehmigung ist sie zwei Jahre gültig. Beantrage sie mindestens 72 Stunden vor Abflug – und ausschließlich über die offizielle CBP-Seite oder die ESTA-App, niemals über teure Drittanbieter.

Für Kanada genügt eine eTA (rund 7 kanadische Dollar), nach Mexiko reist du als Deutscher visumfrei ein. Eine gute Nachricht zum Schluss: Die viel diskutierte neue „Visa Integrity Fee" von 250 US-Dollar betrifft ESTA-Reisende nicht. Die endgültige Einreiseentscheidung treffen jedoch immer die Grenzbeamten vor Ort.

Hotels und Flüge: jetzt wird es teuer

Belebtes Flughafenterminal mit Reisenden – hohe Nachfrage rund um die WM 2026

Der größte Kostenpunkt ist die Unterkunft. In den Gastgeberstädten schießen die Preise an Spieltagen in die Höhe – ein Hotel nahe dem Stadion bei Boston, das normalerweise rund 140 Dollar kostet, wurde zum Spieltag für bis zu 2.500 Dollar angeboten. Je früher du buchst, desto besser.

Sparen lässt sich mit etwas Abstand: Wer statt in Dallas in Fort Worth oder statt in Miami in Fort Lauderdale übernachtet, zahlt oft über 50 Dollar pro Nacht weniger und ist trotzdem in rund 30 Minuten am Spielort. Auch Flüge werden mit jedem Tag teurer – früh buchen ist hier das A und O.

Clever planen: nach Regionen, nicht nach Spielen

Weite Straße durch die USA – Reiseplanung nach Regionen bei der WM 2026

Die wichtigste Planungsregel lautet: Bau deine Route um Regionen, nicht um einzelne Spiele. Nordamerika ist riesig – zwischen zwei Spielorten kann selbst der Flug einen halben Tag verschlingen. Konzentriere dich auf eine Region wie die Ostküste oder Kalifornien und plane pro Stadt mindestens einen Puffertag ein, für Fan-Events, Sightseeing und entspanntes Ankommen.

Kosten im Griff behalten

Bei allen Zahlungen in US-Dollar – von der ESTA über das Hotel bis zum Snack im Stadion – summieren sich Auslandseinsatz- und Fremdwährungsgebühren schnell. Eine gute Reise-Kreditkarte ohne diese Gebühren spart auf einer WM-Reise leicht einen dreistelligen Betrag.

Fazit

Eine WM auf dem eigenen Kontinent erleben nordamerikanische Fans nur einmal in einer Generation – und für alle anderen ist sie eine Reise wert. Wer jetzt die Einreise klärt, Unterkunft und Flüge früh bucht und seine Route klug um eine Region legt, erlebt die heiße Turnierphase ohne böse Überraschungen.

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