Il Super Mago del Gelo, geführt von Mario Campanella, ist eine Institution im Ortskern von Polignano a Mare. Wer in der Stadt nach „dem berühmten Kaffee" fragt, wird hierher geschickt: In dieser Bar wird seit Generationen der Caffè Speciale ausgeschenkt, eine Hausspezialität aus Espresso, Amaretto, Zitronenschale, Zucker und einer Haube aus Sahne. Die Mischung wurde im Haus erfunden und ist bis heute eng mit dem Namen Campanella verbunden – ein Getränk, das man in Polignano probiert haben muss. Das Lokal ist keine elegante Kaffeerösterei, sondern eine echte apulische Bar: schnell, lebhaft, auf den täglichen Betrieb der Einheimischen ausgerichtet. Bestellt und getrunken wird meist im Stehen am Tresen, während draußen das Treiben des Borgo läuft. Genau diese Unaufgeregtheit macht den Reiz aus – man steht zwischen Polignanesi, die hier ihren Tag beginnen oder nach dem Bad in den Buchten eine Pause einlegen. Neben dem Caffè Speciale gehören Eis und Dolci zum Angebot. Der Beiname „Super Mago del Gelo" – etwa der „Supermagier des Eises" – verweist auf die Tradition als Gelateria; eine Kugel zwischendurch oder nach dem Essen passt ebenso ins Bild wie der Kaffee am Morgen. Die Preise bewegen sich auf dem Niveau einer normalen italienischen Bar. Für Reisende ist Il Super Mago del Gelo weniger ein Ziel für ein langes Frühstück als ein kurzer, authentischer Stopp im Tagesablauf: anstellen, den Caffè Speciale probieren, das Treiben beobachten und weiterziehen in die Gassen der Altstadt oder hinunter zur Lama Monachile. Eine kleine, aber prägende Erfahrung des echten Polignano.
Im Mittelpunkt steht kein klassisches Essensangebot, sondern eine Getränke- und Süßspezialität: der Caffè Speciale aus Espresso, Amaretto, Zitronenschale, Zucker und Sahne, im Haus erfunden. Dazu kommen Eis und Dolci aus der Tradition als Gelateria. Es ist apulische Bar-Kultur in Reinform – schnell, am Tresen, im Alltag der Einheimischen verankert.
Eine echte apulische Bar im Ortskern: lebhaft, schnell, ohne Inszenierung. Bestellt und getrunken wird überwiegend im Stehen am Tresen, während draußen das Treiben des Borgo läuft. Statt eleganter Kaffeehaus-Ruhe herrscht der unaufgeregte Rhythmus des täglichen Betriebs zwischen Einheimischen und Reisenden.
