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Abbazia di San Vito
Die jahrhundertealte Abtei mit Wehrturm direkt am Wasser – in Privatbesitz, von außen ein perfektes Fotomotiv.
◆ STADTVIERTEL · POLIGNANO A MARE
Zwei Kilometer nördlich der Altstadt duckt sich San Vito an eine flache Bucht: eine jahrhundertealte Abtei direkt über einem winzigen Fischerhafen, blau lackierte Boote, ein paar Häuser – eines der meistgemalten und meistfotografierten Motive Apuliens. Gleich nebenan liegt die Marina di Cala Ponte, von der die Bootstouren unter die Klippen starten.

Die Abbazia di San Vito wacht seit Jahrhunderten über die kleine Bucht – ihre Ursprünge gehen auf eine mittelalterliche Benediktinergründung zurück, das heutige Ensemble mit Wehrturm und barocken Fassaden ist über lange Zeit gewachsen. Der Komplex ist in Privatbesitz und nur von außen zu besichtigen, aber genau diese Unberührtheit macht den Reiz aus: keine Kassenhäuschen, keine Absperrungen, nur Stein, Salz und Licht.
Davor liegt der Fischerhafen, kaum größer als ein Schwimmbecken: blau-weiße Gozzi an der Mole, Netze auf dem Pflaster, ein paar Trauben Einheimischer, die abends auf der Kaimauer sitzen. Die Kombination aus Abtei, Booten und offenem Meer gehört zu den klassischen Apulien-Motiven – Maler und Fotografen kommen seit Generationen hierher, am liebsten im schrägen Morgenlicht.
Wer mehr will als schauen: Von der benachbarten Marina di Cala Ponte starten die Bootstouren entlang der Steilküste – unter die Klippen der Altstadt, in türkis leuchtende Grotten und vorbei an der Höhle der Grotta Palazzese. Der Weg von Polignano hierher ist flach und auch zu Fuß oder per Rad gut zu machen; unterwegs passiert man die Bucht von Cala Paura.
01 · Highlights
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Die jahrhundertealte Abtei mit Wehrturm direkt am Wasser – in Privatbesitz, von außen ein perfektes Fotomotiv.
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Blau-weiße Boote, Netze auf der Mole und abends Einheimische auf der Kaimauer – Apulien wie aus einem Gemälde.
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Der moderne Sportboothafen nebenan – Ausgangspunkt der Grotten-Bootstouren entlang der Steilküste.
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Flache zwei Kilometer an der Küste entlang zurück in die Stadt, vorbei an der Bucht von Cala Paura.
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Der Komplex ist in Privatbesitz und in der Regel nicht für Besucher geöffnet. Das Ensemble aus Abtei, Wehrturm und Fischerhafen wirkt aber ohnehin am stärksten von außen – besonders von der Mole aus im Morgen- oder Abendlicht.
Zu Fuß in etwa 25–30 Minuten flach an der Küste entlang, vorbei an der Cala Paura; per Rad oder Auto sind es nur wenige Minuten. In der Saison lohnt sich der Weg am frühen Abend, wenn das Licht weich wird und die Fischer zurückkommen.
Die meisten Grotten-Touren legen in der Marina di Cala Ponte direkt neben San Vito ab, einige auch im kleinen Hafen selbst. Gefahren wird meist in kleinen Gozzi oder Schlauchbooten, die in die Höhlen hineinkönnen – morgens ist die See am ruhigsten.
Ja – rund um die Bucht gibt es flache Felsplatten und kleine Einstiege ins glasklare Wasser, deutlich ruhiger als an der Lama Monachile. Einen Sandstrand darfst du allerdings nicht erwarten; Badeschuhe sind hilfreich.
07 · In der Nähe
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