Wenige Schritte von der Piazza Vittorio Emanuele II, dem Herzstück der Altstadt, öffnet sich die Terrazza Santo Stefano zum Meer. Das Belvedere liegt direkt über den Klippen; von hier reicht der Blick über die zerklüftete Felsküste, die Hausfassaden, die sich an den Abgrund schmiegen, und das tiefe Blau der Adria. Es ist einer der Punkte, an denen sich die besondere Lage Polignanos auf einen Blick erschließt – eine Stadt, die auf dem Kalkstein über dem Wasser balanciert. Der Ort hat auch historische Tiefe. Der Platz gilt als Standort des antiken Neapolis, der griechischen Gründung, aus der Polignano hervorging. Damit steht man hier nicht nur auf einer Aussichtsterrasse, sondern an einer der ältesten Stellen der Stadtgeschichte – ein Gedanke, der dem weiten Meerblick eine zusätzliche Dimension gibt. Die Terrazza Santo Stefano ist frei zugänglich und einer der beliebtesten Aussichtspunkte des Ortes. Tagsüber sammeln sich hier Besucher für Fotos; am schönsten ist die Terrasse jedoch zur goldenen Stunde, wenn die tief stehende Sonne die Kalksteinwände warm aufleuchten lässt und die Konturen der Küste weicher werden. Auch nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Lichter der Altstadt sich im Wasser spiegeln, lohnt der kurze Weg. Für einen Rundgang durch Polignano ist die Terrasse ein natürlicher Halt: zentral gelegen, in Laufnähe zur Lama Monachile, zur Hauptkirche und zur Statue von Domenico Modugno. Ein paar Minuten am Geländer, der Blick aufs offene Meer – und man versteht, warum die Stadt so untrennbar mit ihren Klippen verbunden ist.
Eine frei zugängliche Aussichtsterrasse direkt über den Klippen, wenige Schritte von der Hauptpiazza. Vom Geländer reicht der Blick über die Felsküste, die an den Abgrund gebauten Häuser und das offene Meer. Tagsüber treffen sich hier Besucher zum Fotografieren; der Ort ist kein Museum, sondern ein offener Belvedere, der die besondere Klippenlage Polignanos in einem Bild zusammenfasst.
Der Platz an der Terrazza Santo Stefano gilt als Standort des antiken Neapolis, der griechischen Gründung, aus der das heutige Polignano a Mare hervorging. Damit gehört der Ort zu den historisch ältesten Stellen der Stadt – ein Punkt, an dem die jahrtausendealte Besiedlung der Klippenküste greifbar wird, lange bevor die heutige Altstadt entstand.
