Die Mole Antonelliana ist das unverwechselbare Wahrzeichen Turins. 1863 nach Plänen von Alessandro Antonelli als Synagoge begonnen und später als höchstes gemauertes Bauwerk seiner Zeit vollendet, ragt ihre Spitze 167 Meter über die Stadt. Die schlanke, kühn aufstrebende Silhouette prägt das Stadtbild und ziert sogar die italienische Zwei-Cent-Münze. Im Inneren beherbergt die Mole das Museo Nazionale del Cinema, eines der bedeutendsten Filmmuseen der Welt. Über mehrere Ebenen inszeniert es die Geschichte des Films – von den optischen Spielereien der Vorgeschichte über frühe Apparate und Plakate bis zu Requisiten und interaktiven Stationen. Die Ausstellung nutzt den außergewöhnlichen Raum unter der gewaltigen Kuppel, in dem Liegen einladen, den Blick nach oben schweifen zu lassen, während Filmprojektionen den Innenraum bespielen. Das Herzstück für viele Besucher ist der gläserne Panoramalift, der frei schwebend in der Mitte des Raums durch die Kuppel nach oben fährt. Er bringt die Gäste zur Aussichtsterrasse in großer Höhe, von der sich an klaren Tagen ein weiter Blick über das Dächermeer Turins bis zum Bogen der Westalpen mit dem Monviso öffnet. Museum und Aussicht lassen sich getrennt oder zusammen besuchen, und für beides sind Tickets erforderlich. Die zentrale Lage unweit der Via Po und der Piazza Castello macht die Mole zu einem Fixpunkt jedes Turin-Besuchs. Für die Auffahrt empfiehlt sich klares Wetter, für das Museum sollte man ausreichend Zeit einplanen.
Turins Wahrzeichen mit 167 Meter hoher Spitze. Im Inneren inszeniert das Museo Nazionale del Cinema über mehrere Ebenen die Geschichte des Films – mit Apparaten, Plakaten, Requisiten und interaktiven Stationen. Der außergewöhnliche Kuppelsaal lädt mit Liegen dazu ein, den Blick nach oben schweifen zu lassen, während Projektionen den Raum bespielen. Ein gläserner Panoramalift fährt frei schwebend zur Aussichtsterrasse, von der sich an klaren Tagen der Blick bis zu den Westalpen öffnet.
Der Bau wurde 1863 nach Plänen Alessandro Antonellis als Synagoge begonnen, geriet jedoch immer höher und teurer, sodass ihn die Stadt übernahm. Vollendet wurde er als höchstes gemauertes Bauwerk seiner Zeit. Seit 2000 beherbergt die Mole das Nationale Kinomuseum.
