Die Uferwege des Po sind Turins schönste Strecke fürs Fahrrad. Weitgehend flach und vom Verkehr abgeschirmt verlaufen sie am Fluss entlang und verbinden die grünen Parks mit den historischen Plätzen der Stadt – eine entspannte Art, Turin aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Der klassische Startpunkt ist der Parco del Valentino mit seinem Schloss und dem nachgebauten mittelalterlichen Borgo Medievale. Von hier rollst du flussabwärts an den Ruderclubs vorbei, deren Boote du bei gutem Wetter auf dem Wasser siehst, weiter unter den Bogengängen der Murazzi hindurch, die abends zu einem Zentrum des Turiner Nachtlebens werden. Die Tour mündet an der weiten Piazza Vittorio Veneto, einem der größten Plätze Europas, von dem aus sich der Blick über den Fluss zur klassizistischen Kirche Gran Madre di Dio und auf die grüne Hügelkette der Collina öffnet. Geführte Touren und Leihräder machen die Runde unkompliziert: Ein Guide kennt die schönsten Abschnitte, erzählt zur Geschichte der Stadt am Fluss und passt das Tempo der Gruppe an. Wer lieber auf eigene Faust unterwegs ist, leiht sich ein Rad und folgt einfach dem Lauf des Po. Die Strecke lässt sich flexibel verlängern: Flussaufwärts führt der Weg in Richtung Lingotto und zum Automobilmuseum MAUTO, sodass sich eine Radtour gut mit weiteren Programmpunkten verbinden lässt. Am angenehmsten ist die Runde im Frühling und Herbst sowie an milden Sommerabenden, wenn die Hitze nachlässt und das Licht über dem Fluss besonders schön ist.
Auf den flachen, verkehrsarmen Uferwegen des Po lernst du Turin aus einer ruhigen Perspektive kennen. Vom Parco del Valentino mit Schloss und Borgo Medievale geht es flussabwärts an Ruderclubs und den Bogengängen der Murazzi vorbei bis zur weiten Piazza Vittorio Veneto, von der sich der Blick zur Gran Madre di Dio und auf die grüne Collina öffnet. Geführte Touren erklären die Geschichte der Stadt am Fluss; wer eigenständig fährt, folgt einfach dem Lauf des Po und kann flussaufwärts Richtung Lingotto und MAUTO verlängern.
