Playa de las Américas ist das Reiseziel, das Teneriffa erfunden hat, um gesehen zu werden. In den 1960er-Jahren aus dem Lavafeld der sonnenverwöhnten Südwestküste gestampft, ist daraus ein Ferienort geworden, den viele liebevoll-spöttisch das kleine Las Vegas der Kanaren nennen. Hier reiht sich Stadtstrand an Promenade, Cocktailbar an Beachclub, und die Partymeile Las Verónicas glüht bis weit nach Mitternacht. Doch der Ort ist mehr als Neonschrift und durchtanzte Nächte. Entlang der gepflegten Strandpromenade, die nahtlos in das benachbarte Los Cristianos und Costa Adeje übergeht, liegen ruhigere Buchten wie der Playa del Camisón, dazu der weitläufige Stadtpark und Strände aus hellem, importiertem Sand vor türkisem Wasser. Wer Sonne sucht, ist hier richtig: Der trockene Süden Teneriffas ist deutlich sonniger als der oft bewölkte Norden um die Inselhauptstadt Santa Cruz. Vor allem aber ist Playa de las Américas ein hervorragender Ausgangspunkt. Vom nahen Hafen Los Cristianos starten Bootstouren zu den Pilotwalen und Delfinen, die ganzjährig in den Gewässern vor der Südküste leben, und die Fähren nach La Gomera. Der Siam Park, einer der größten Wasserparks Europas, liegt direkt nebenan, und ins Hochland lockt der Teide-Nationalpark mit Spaniens höchstem Gipfel, dem über 3.700 Meter hohen Vulkan. So bedient der Ort viele Bedürfnisse auf einmal: Pauschalurlauber und Partygänger, Familien mit Wasserpark und ruhigen Buchten, Aktivreisende mit Walbeobachtung und Vulkanausflug. Playa de las Américas ist kein Geheimtipp und will keiner sein – sondern ein lebendiges Strandzentrum, das Sonne, Trubel und die Nähe zu Teneriffas großen Naturattraktionen zusammenbringt.




