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Playa Blanca

Ein Badeort am Südzipfel Lanzarotes, mit geschützten Stränden im Ort und den goldenen Buchten von Papagayo im Naturpark dahinter.

4 Stadtviertel
Überblick

Playa Blanca auf einen Blick

Beste Reisezeit
Playa Blanca im trockenen, sonnigen Süden Lanzarotes ist ganzjährig ein Badeziel mit Temperaturen meist zwischen 20 und 28 Grad und sehr wenig Regen. Selbst im Winter bleibt es mild und windgeschützter als der Norden der Insel. Frühling und Herbst sind besonders angenehm, da es dann weniger voll und windig ist als im Hochsommer.
Über Playa Blanca

Reisen nach Playa Blanca

Playa Blanca liegt am südlichen Ende Lanzarotes, gegenüber von Fuerteventura. Aus dem Fischerdorf ist ein ruhiger Badeort geworden: eine autofreie Promenade vom Ortskern bis zur Marina Rubicón, geschützte Sandstrände und ein Yachthafen im kanarischen Kolonialstil. Der Ort verteilt sich dabei auf vier Viertel an der Küste: die Resortstraßen unter dem roten Vulkankegel im Westen, den alten Kern in der Mitte, dahinter das Hafenviertel und, am Ende der Straße, Las Coloradas.

Reiseführer

Playa Blanca von A bis Z

Aktualisiert Oktober 2026

Lanzarote endet im Süden nicht mit einem Knall, sondern mit einem flachen Streifen weißer Häuser am Wasser. Playa Blanca war ein Fischerdorf und ist heute ein Badeort mit autofreier Promenade, geschützten Stränden und einem Yachthafen — und gleich dahinter beginnt die karge Küste der Ajaches.

Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Playa Blanca

Zehn Orte führt travelperfect in Playa Blanca, und sie verteilen sich sehr ungleich. Promenade, Playa Dorada und der Markt im Yachthafen liegen alle keine anderthalb Kilometer Luftlinie vom Ortskern entfernt. Der Leuchtturm im Westen und die Buchten von Papagayo im Osten sind es gut vier beziehungsweise gut fünf.

Im Ortskern beginnt der Paseo Marítimo, die autofreie Promenade, die bis zur Marina Rubicón läuft. Von ihr bis zur Playa Dorada sind es knapp 200 Meter Luftlinie, bis zum Markt im Hafenviertel keine 900. Draußen in der Bucht liegt das Museo Atlántico, Europas erstes Unterwassermuseum, mit über 300 Skulpturen auf dem Meeresgrund.

An den Rändern wird es karg. Über den Klippen von Las Coloradas steht ein runder Wehrturm von 1741, gut zweieinhalb Kilometer vom Zentrum; dahinter öffnet sich der Naturpark Los Ajaches. Im Westen markiert der Faro de Punta Pechiguera die Südwestspitze der Insel, und über dem Ort erhebt sich der erloschene Kegel der Montaña Roja.

Sehenswürdigkeiten in Playa Blanca

Alle 10 Sehenswürdigkeiten
Papagayo & Los Ajaches

Die Buchten von Papagayo im Naturpark Los Ajaches

Am Ortsrand von Las Coloradas, dem letzten Viertel im Südosten, geht die Straße in Vulkanboden über. Von da an gehört die Küste dem Naturpark Los Ajaches, einem Vulkanmassiv unter Schutz, und zwischen seinen ockerfarbenen Hängen liegen die Sandbuchten, für die dieser Küstenabschnitt bekannt ist.

Die Playa de Papagayo liegt gut fünf Kilometer Luftlinie vom Ortskern, mitten im Schutzgebiet Los Ajaches. Der Sand ist goldgelb statt schwarz, das Wasser liegt geschützt in der Bucht, und weil die Hänge ringsum kahl sind, bringst du Verpflegung wie Sonnenschutz besser mit.

Hin kommst du mit dem Auto über eine unbefestigte Piste hinter Las Coloradas — oder per Boot: Die Katamaranfahrt ab Marina Rubicón nimmt dir die Staubpiste ab. Vom Wehrturm über den Klippen sind es bis zur Bucht rund zweieinhalb Kilometer Luftlinie, und auf dem Weg dorthin reihen sich weitere Sandbuchten an der Küste.

Strände im Ort

Die Strände von Playa Blanca

Im Ort selbst ist Baden eine ruhige Angelegenheit. Die Strände öffnen sich nach Süden, weg von der offenen Atlantikseite, und der Sand liegt hell und flach da. Zwei davon stehen auf unserer Liste, dazu die Bucht draußen im Naturpark.

Die Playa Dorada liegt zwischen Ortskern und Yachthafen, knapp 750 Meter Luftlinie vom Zentrum und keine 200 Meter von der Promenade entfernt. Goldgelber Sand und ruhiges Wasser — das ist der Strand, an dem die Familien landen, und er grenzt direkt an die Resortanlagen am Hafen.

Die Playa Flamingo liegt westlich davon, gut einen Kilometer vom Ortskern und rund anderthalb von der Promenade: feiner Sand, Wellenbrecher, flach auslaufendes Wasser. Zwischen beiden liegt der alte Ortskern, wo unterhalb der Promenadenterrassen der Strand von Playa Blanca selbst ins Wasser geht.

Aktivitäten & Touren

Aktivitäten und Touren in Playa Blanca

Sechs Unternehmungen führt travelperfect hier. Drei gehen aufs Wasser, zwei ins Vulkangestein, eine auf die Nachbarinsel. Vor dem Ort liegt die Bocayna-Meerenge, und sie prägt fast alles davon.

Vom Hafenbecken der Marina Rubicón startet die Katamaranfahrt in die geschützten Buchten von Papagayo; vom selben Becken geht die Bootstour, auf der in der Bocayna-Meerenge nach Delfinen Ausschau gehalten wird. Getaucht wird vor dem Ort, im Museo Atlántico: Die Skulpturen stehen in rund zwölf Metern Tiefe, das ist Sporttauchtiefe und kein Technikprojekt.

An Land sind es zwei kurze Wege. Der Aufstieg auf die Montaña Roja führt auf den 194 Meter hohen, erloschenen Kegel über dem Westteil des Ortes, gut zwei Kilometer vom Zentrum. Der ebene Küstenspaziergang an der Westküste endet am Faro de Punta Pechiguera, gut vier Kilometer draußen an der Südwestspitze.

Aktivitäten & Touren in Playa Blanca

Essen & Trinken

Essen in Playa Blanca zwischen Hafen und Promenade

Sieben Adressen führt travelperfect in Playa Blanca, und vier davon stellen Fisch in den Mittelpunkt. Das ist keine Pose. Der Ort hat als Fischerdorf angefangen, und die Fischerzunft betreibt bis heute ihr eigenes Lokal am Hafen.

Drei dieser Adressen stehen im alten Kern, alle unter einem halben Kilometer Luftlinie vom Zentrum. Die Cofradía de Pescadores schaut auf den Hafen, das Almacén de la Sal sitzt auf der Terrasse über dem Stadtstrand. Und die Brisa Marina arbeitet seit 1987 in einem alten Fischerhaus an der Promenade.

Im Yachthafen wird es gehobener. Das Casa Carlos steht in erster Reihe am Hafenbecken, das Casual Seafood arbeitet mit portugiesisch-kanarischer Handschrift, und die Cocina de Colacho serviert ein einziges Degustationsmenü des Lanzarote-Kochs Nicolás Machín. Dazu kommt die Chalanita, ein Fischlokal an der Promenade mit Blick über die Meerenge auf Fuerteventura und die Isla de Lobos.

Restaurants in Playa Blanca

Alle 7 Restaurants
Übernachten

Wo du in Playa Blanca übernachtest

Sechs Häuser führt travelperfect hier, und die Entscheidung fällt weniger über den Weg als über die Hausart. Vom Zentrum aus misst keines mehr als zwei Kilometer Luftlinie. Zwei nehmen nur Erwachsene, zwei sind auf Familien eingerichtet, eines arbeitet all inclusive.

Am nächsten am Zentrum liegt, unter den sechs gemessenen Häusern, das Princesa Yaiza: ein Fünf-Sterne-Familienresort direkt an der Playa Dorada, keine 700 Meter Luftlinie entfernt. Im alten Kern steht das Hotel Lava Beach, ein Designhaus nur für Erwachsene an der Seafront, gut einen Kilometer draußen.

Richtung Westen wird es ruhiger. Das H10 Rubicón Horizons liegt an der Strandpromenade, das Hipotels Natural Palace an der Westküste, beide mit Thalasso-Zentrum, dazu die Apartmentanlage THB Tropical Island im Viertel Montaña Roja. Das Sandos Papagayo wiederum arbeitet mit Rundumverpflegung und liegt nahe Strand und Yachthafen.

Hotels in Playa Blanca

Alle 6 Hotels
Fähre nach Fuerteventura

Mit der Fähre von Playa Blanca nach Fuerteventura

Playa Blanca schaut nach Süden, und was es dort sieht, ist Fuerteventura. Dazwischen liegt die Bocayna-Meerenge, vor der Nordspitze der Nachbarinsel die kleine Isla de Lobos. Vom Hafen mitten im Ort setzt die Fähre nach Corralejo über.

Der Fähranleger liegt gut 600 Meter Luftlinie vom Ortszentrum, näher dran als jeder Strand unserer Auswahl. Drüben beginnt Corralejo, und gleich dahinter das Dünenfeld, für das Fuerteventuras Norden bekannt ist: heller Sand, der vom Wind über die Straße getrieben wird.

Du musst dafür keinen Plan für die ganze Nachbarinsel machen — der Norden fängt gleich hinter dem Anleger an. Wer gar nicht übersetzen will, bekommt die Meerenge ohnehin den ganzen Tag zu sehen: von der Promenade, vom Hafen und aus den Lokalen an der Marina.

Ausflüge auf Lanzarote

Ausflüge von Playa Blanca über die Insel

Playa Blanca liegt am Südzipfel, und der Rest Lanzarotes beginnt direkt dahinter. Das meiste, wofür die Insel steht, liegt weiter nördlich — Vulkanfelder, Weinberge in schwarzer Asche, eine Küste, an der das Meer in den Fels drückt.

Nach Norden geht es zuerst an der Westküste entlang. Als Erstes liegen die weißen Becken der Salinas de Janubio am Weg, dann Los Hervideros, wo die Brandung in ausgewaschene Lavaröhren schlägt, und zuletzt der grüne Kratersee von El Golfo. Alle drei gehören zur selben Gemeinde wie Playa Blanca, und die Küste dorthin ist unbebaut und schwarz.

Weiter nördlich beginnt das Lavafeld des Nationalparks Timanfaya, und östlich davon La Geria, wo die Reben einzeln in Trichtern aus Lapilli stehen, jede hinter einer halbrunden Mauer gegen den Wind. Zu beiden fährst du mit dem Mietwagen oder im Ausflugsbus; zu Fuß ist von Playa Blanca aus keines zu erreichen.

Anreise & vor Ort

Anreise nach Playa Blanca und unterwegs im Ort

Lanzarotes Flughafen liegt bei Arrecife, also an der Ostküste in der Inselmitte, und Playa Blanca ist der Ort am anderen Ende. Dazwischen liegt der flache, trockene Süden der Insel — die Ebene des Rubicón, über der das Vulkanmassiv der Ajaches steht.

Angereist wird über den Flughafen bei Arrecife. Von dort bringen dich Mietwagen, Transfer und Linienbus in den Süden. Ein Mietwagen lohnt vor allem, wenn du über die Insel willst — der Fährhafen nach Fuerteventura liegt ohnehin mitten im Ort.

Vom Zentrum bis zum Yachthafen ist es keine anderthalb Kilometer Luftlinie, und die autofreie Promenade läuft genau diese Strecke. Weiter raus — zum Wehrturm, zur Montaña Roja, zum Leuchtturm — wird aus dem Spaziergang eine Wanderung von gut zwei bis gut vier Kilometern Luftlinie.

Praktisches

Praktische Tipps für Playa Blanca

Vieles an diesem Ort ist einfach, und das Wenige, was es zu wissen gibt, hat mit Wind, Sonne und Entfernungen zu tun.

Der Nordostpassat weht über Lanzarote fast ständig. Der Süden liegt dabei auf der windabgewandten Seite der Insel, und das merkst du am Wasser vor dem Ort. Verlassen kannst du dich darauf nicht: An der offenen Westküste, am Leuchtturm und oben auf dem Kegel der Montaña Roja steht der Wind voll drauf.

Schatten ist das knappe Gut. Wer nach Los Ajaches oder an die Westküste geht, läuft über offenes Vulkangestein und nimmt Wasser, Hut und Sonnenschutz besser mit. Dazu kommt die Calima, wenn Saharastaub über die Inseln zieht — dann wird es heiß und diesig, und die Nachbarinsel verschwindet im Dunst.

Stadtviertel

Die Stadtviertel von Playa Blanca – und welches zu dir passt

Beste Reisezeit & Wetter

Die beste Reisezeit für Playa Blanca

Ein Jahr ohne Winter, aber mit Wind.

Der Süden Lanzarotes kennt keine kalte Jahreszeit. Im Januar liegen die Höchstwerte bei 20 Grad und die Tiefstwerte bei 16, im August bei 28 und 21 — zwischen dem kühlsten und dem wärmsten Monat liegen damit acht Grad. Regen fällt kaum: Der feuchteste Monat, der Oktober, bringt 16 Millimeter, Juli und August bringen gar keinen.

Das Wetterjahr

Baden kannst du von Mai bis Oktober, wenn die Höchstwerte zwischen 23 und 28 Grad liegen; am wärmsten ist der August. Die Wintermonate von Dezember bis März bleiben bei 20 bis 21 Grad — zu kühl für lange Strandtage, aber gut für die Wege nach Los Ajaches und hinauf auf die Montaña Roja.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Playa Blanca

Wie viele Tage braucht man für Playa Blanca?
Als Badeort trägt der Ort eine ganze Woche. Für die Ziele unserer Auswahl reichen zwei bis drei Tage: einer im Ort und am Hafen, einer für Papagayo und Los Ajaches, einer für die Fahrt über die Insel.
Wie kommt man von Playa Blanca zu den Buchten von Papagayo?
Praktisch gibt es zwei Zugänge: mit dem Auto über die Naturpiste ab Las Coloradas oder per Boot vom Yachthafen aus. Wer läuft, hat eine Wanderung durch das Schutzgebiet vor sich, keinen Strandweg.
An welchen Stränden badet man in Playa Blanca?
travelperfect führt im Ort zwei Strände: die Playa Dorada zwischen Zentrum und Marina Rubicón und die Playa Flamingo weiter westlich. Beide sind Familienstrände mit hellem Sand und ruhigem Wasser. Draußen im Naturpark kommt die Playa de Papagayo dazu.
Lohnt sich von Playa Blanca ein Ausflug nach Fuerteventura?
Wenn dich helle Dünen und breite Atlantikstrände reizen, ja — dafür setzen die meisten über. Weil die Fähre im Ortskern ablegt, braucht der Ausflug keine Anfahrt: Du gehst zum Hafen und bist unterwegs.
Ist Playa Blanca für Familien geeignet?
Ja. Das Wasser liegt an beiden Stadtstränden ruhig, die Promenade ist autofrei, und unter den sechs Häusern unserer Auswahl stehen ein Fünf-Sterne-Familienresort an der Playa Dorada und eine Apartmentanlage mit großer Poollandschaft.
Was ist das Museo Atlántico?
Ein Unterwassermuseum in der Bucht vor dem Ort, Europas erstes seiner Art: Betonfiguren stehen in Gruppen auf dem Sandgrund, angelegt als künstliches Riff. Unsere Auswahl führt einen geführten Tauchgang dorthin.
3 weitere Fragen
Wann ist die beste Reisezeit für Playa Blanca?
Nach dem Thermometer gibt es kaum eine falsche Wahl: Kein Monat fällt unter 20 Grad am Tag, keiner steigt über 28. Entscheidend ist, ob du vor allem ins Wasser willst oder auf die Wege hinaus — danach richtet sich, welche Jahreshälfte dir mehr gibt.
Braucht man in Playa Blanca einen Mietwagen?
Im Ort kommst du ohne aus: Essen, Strand, Promenade und Fähranleger erreichst du zu Fuß. Gebraucht wird ein Wagen erst für die Fahrten über die Insel — ihn nur für diese Tage zu mieten, reicht.
Wo übernachtet man in Playa Blanca am besten?
Nah am Ortskern, wenn du zu Fuß essen gehen willst; Richtung Montaña Roja, wenn du Ruhe suchst. Von den sechs Häusern unserer Auswahl steht eines im alten Kern, zwei am Yachthafen und drei im westlichen Viertel.

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