Goldener Sand statt schwarzem Vulkangestein, eine Promenade mit Designerboutiquen und die größte Dichte an Fünf-Sterne-Häusern der ganzen Insel: Costa Adeje ist das gehobene Strandrevier im Südwesten Teneriffas. Anders als ein gewachsener Ort ist die Costa ein modern angelegtes Küstenresort, das sich entlang einer durchgehenden Strandpromenade von La Caleta bis Torviscas erstreckt. Die Strände sind das Kapital. Die Playa del Duque mit ihrem feinen, teils importierten Sand und den weiß-blau gestreiften Schirmen gilt als die eleganteste Bucht, während Fañabé und Torviscas breite Familienstrände mit ruhigem Wasser bieten. Dazwischen reihen sich Hotelanlagen, deren gepflegte Gärten bis ans Wasser reichen. Die Uferpromenade verbindet alles zu Fuß: Restaurants, Cafés und Boutiquen wechseln sich mit Aussichtspunkten über den Atlantik ab. Doch hinter den Resorts beginnt eine andere Welt. Das alte Adeje liegt oberhalb der Küste am Hang, war einst Hofsitz eines Guanchen-Königshauses und bewahrt mit der Kirche Santa Úrsula und dem ehemaligen Herrenhaus Casa Fuerte koloniale Spuren. Von hier führt ein Weg in den Barranco del Infierno, eine tief eingeschnittene Schlucht, die zu den eindrucksvollsten Wanderungen des Südens zählt und in einem der wenigen ganzjährigen Wasserfälle Teneriffas endet (der Zugang ist reguliert und sollte vorab gebucht werden). Von Costa Adeje aus liegt der ganze Inselsüden in Reichweite: Vom nahen Hafen starten Bootstouren zur Walbeobachtung, denn vor der Küste leben ganzjährig Grindwale und Delfine. Die Vulkanlandschaft des Teide-Nationalparks ist per Mietwagen erreichbar, und das benachbarte La Caleta hat sich seinen Charakter als Fischerort mit guten Restaurants bewahrt. Wer Strand, Komfort und einen Ausflug ins alte Teneriffa verbinden will, findet hier beides nah beieinander.





