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Puerto Rico

Zwischen zwei Molen liegt goldener Sand ohne Wellengang, und über der Bucht klettern die weißen Terrassen des Orts Etage um Etage den trockenen Barranco hinauf.

4 Stadtviertel9 Sehenswürdigkeiten6 Hotels
Überblick

Deine Puerto Rico-Reise auf einen Blick

Beste Reisezeit
Puerto Rico ist ein Ganzjahresziel. Der trockene Süden Gran Canarias bietet fast durchgehend Sonne und milde Wassertemperaturen. Frühjahr und Herbst sind ideal, da es dann weniger voll und angenehm warm statt heiß ist. Im Winter bleibt es mild und ist ein beliebtes Ziel für Sonnenhungrige aus Mitteleuropa.
Über Puerto Rico

Reisen nach Puerto Rico

Puerto Rico liegt an der Südwestküste Gran Canarias in der Gemeinde Mogán, dort, wo der Passat kaum noch ankommt und die Sonne verlässlicher scheint als im grüneren Norden der Insel. Der Ferienort entstand ab den 1960er-Jahren am Reißbrett und zieht sich seither amphitheaterförmig die Flanken eines trockenen Schluchtentals hinauf: unten die von zwei Molen geschützte Playa de Puerto Rico mit ruhigem, flach abfallendem Wasser, gleich daneben die Marina, aus der morgens die Boote zu Delfin- und Waltouren, Katamaranfahrten und Hochsee-Angelausflügen auslaufen. Ein gepflasterter Klippenweg von rund einer Viertelstunde führt hinüber zur Playa de Amadores, der zweiten, hellsandigen Bucht mit Blauer Flagge und Strandrestaurants direkt an der Uferlinie. Nach Nordwesten öffnet die kurvige GC-500 das weite Tal von Tauro mit seinem langen Strand und der ruhigen Playa del Cura, nach Westen sind es nur wenige Minuten bis Puerto de Mogán. Wer Badetage, Bootstouren und Wintersonne auf kurzen Wegen kombinieren will, ist hier richtig; wer gewachsene Altstadtgassen sucht, fährt besser weiter.

Puerto Rico – Karte
Reiseführer

Puerto Rico von A bis Z

Aktualisiert August 2026

Kurz nach neun liegt das Wasser zwischen den beiden Molen noch so glatt wie in einem Becken, am Kai wird der erste Bootsmotor warmgefahren, und oben am Hang gehen Etage für Etage die Rollläden der Terrassenwohnungen auf. Puerto Rico ist keine gewachsene Altstadt und gibt auch nicht vor, eine zu sein. Der Ort wurde ab den 1960er-Jahren in einen trockenen Barranco der Südwestküste Gran Canarias gebaut, mit einem einzigen Versprechen im Blick – windgeschütztes, flaches Badewasser an fast jedem Tag des Jahres. Wer das sucht, bekommt hier mehr davon als fast überall sonst auf der Insel.

Strände

Die Strände von Puerto Rico und der Südwestküste

Zwei Buchten, beide aufgeschüttet, beide windgeschützt – und dazwischen liegen keine zwanzig Gehminuten.

Die Playa de Puerto Rico ist der Grund, warum es diesen Ort überhaupt gibt. Zwei Molen schieben sich wie Arme in den Atlantik und nehmen der Bucht praktisch jede Welle; was bleibt, ist ein flach abfallendes Becken mit goldenem Sand, in dem auch Dreijährige ohne Schrecksekunde ins Wasser laufen. Der Sand liegt hier nicht von Natur aus – er wurde zusammen mit dem Ferienort aufgeschüttet, und man sieht es an der geometrisch sauberen Linie, die die Bucht zieht. Liegen und Schirme stehen in Reihen, dahinter beginnt sofort die Promenade mit Kiosken, Eisdielen und den Ständen der Wassersportanbieter. Wer Naturstrand erwartet, wird enttäuscht; wer verlässliche Badebedingungen sucht, findet auf Gran Canaria wenig Besseres.

Einen knappen Kilometer nordwestlich liegt die Playa de Amadores, die zweite und für viele die angenehmere Bucht. Auch sie ist künstlich angelegt, mit hellerem Sand, einer langen gepflasterten Promenade an der Rückseite und einer Bebauung, die sich deutlich stärker zurückhält als im Hauptort. Das Wasser steht meist so ruhig, dass Schwimmer bis zur Buchteinfahrt hinausziehen, und die Blaue Flagge weht hier regelmäßig. Weil Liegenreihen, Strandbars und Restaurants auf einer einzigen Achse aufgereiht sind, funktioniert Amadores für lange Tage: Frühstück, Baden, Mittagessen mit Blick aufs Wasser, ohne dass du zwischendurch ins Auto steigen musst.

Nach Nordwesten geht es an der alten Küstenstraße GC-500 weiter. Die Playa de Tauro im weiten Tal dahinter wurde mit importiertem Goldsand aufgeschüttet und bleibt die ruhigere, weniger bespielte Variante – wenig Infrastruktur, dafür Platz zwischen den Handtüchern. Noch ein Stück weiter liegt die Playa del Cura, ein kleiner Strand mit dunklem Lavasand, an dem sich vor allem Dauergäste aus den Anlagen ringsum sonnen; mittags hörst du dort eher Besteck auf Tellern als Musik. Beide erreichst du in wenigen Fahrminuten, mit dem Linienbus ebenso wie mit dem Mietwagen. Für Lavasand gehören Badeschuhe ins Gepäck – dunkler Sand heizt sich in der Mittagssonne spürbar stärker auf als heller.

Ein paar Regeln gelten an allen Buchten des Südwestens. Achte auf die Flaggen am Rettungsturm: Auch in geschützten Buchten wird bei auflandigem Wind gelegentlich rot gehisst, und an offeneren Stränden wie Tauro läuft eine Strömung, die von der Uferlinie aus harmloser aussieht, als sie ist. Gran Canaria liegt rund tausend Kilometer weiter südlich als die spanische Mittelmeerküste, die Sonne steht entsprechend höher – im Januar reicht ein unbedachter Nachmittag für einen Sonnenbrand, Lichtschutzfaktor 50 und ein Hut sind kein Übermaß. Und plane die Liegenfrage mit ein: In der Hochsaison sind die vorderen Reihen an der Playa de Puerto Rico schon am Vormittag vergeben, während sich in Amadores meist länger noch etwas findet.

Sehenswürdigkeiten in Puerto Rico

Alle 9 Sehenswürdigkeiten
Amadores & Küstenweg

Playa de Amadores und der Klippenweg ab Puerto Rico

Der Weg hinüber ist gepflastert, beleuchtet und in einer knappen Viertelstunde zu schaffen – nur eben nicht flach.

Playa de Amadores
Playa de Amadores

Der Küstenweg beginnt am nordwestlichen Ende der Bucht von Puerto Rico, steigt über Treppen und Rampen auf die Klippe und zieht dann als gepflasterter Balkon oberhalb der Brandung entlang, bis sich unten Amadores öffnet. Für die Strecke brauchst du je nach Tempo fünfzehn bis zwanzig Minuten, und der Blick zurück auf den Hafen mit den weißen Terrassen dahinter ist der Grund, warum die Leute unterwegs stehen bleiben. Geh früh oder gegen Abend: Über Mittag gibt es auf dem Weg praktisch keinen Schatten, und die letzten Meter hinunter zum Strand sind steil genug, um mit voller Strandtasche ins Schwitzen zu kommen. Der Weg ist abends beleuchtet, was den Rückweg nach dem Essen problemlos macht.

Am Ende des Wegs führen Stufen und eine Rampe hinunter auf die Promenade, die als ebene Achse hinter dem Sand entlangläuft. Hier spielt sich alles ab, was nicht Baden ist: Liegenverleih, Kioske, Duschen und die Lokale, die auf einer einzigen Linie zwischen Promenade und Wasser sitzen – welche Adressen sich dort lohnen, steht weiter unten im Abschnitt zu den Restaurants. Schatten gibt es außerhalb der Sonnenschirme praktisch keinen, dafür ist die Promenade stufenlos und damit mit Buggy oder Rollstuhl deutlich einfacher zu befahren als der Ortskern von Puerto Rico. Wer mit Bus oder Taxi anreist, wird an der Straße oberhalb abgesetzt und geht das letzte Stück über Treppen und Rampen hinunter.

Über der Bucht steht die Bebauung auf dem Felsen: Oben an der Kante liegen zwei große Hotelanlagen, dahinter klettern Apartmentblöcke den Hang hinauf. Für Gäste dort oben heißt das Panoramablick über den halben Südwesten und jedes Mal ein paar Höhenmeter zwischen Zimmer und Sand – wer die Aufzüge und Shuttles der Häuser nutzt, merkt davon wenig, wer viel zu Fuß unterwegs ist, sollte es einkalkulieren. Welche Häuser dort stehen und worin sie sich unterscheiden, steht weiter unten im Abschnitt zum Übernachten. Am Strand selbst spürst du von der Höhe nichts: Die Bucht liegt tief zwischen den Felskanten, und der Wind, der draußen läuft, kommt hier unten selten an.

Zum Baden ist Amadores die geduldigere Bucht. Das Wasser fällt flach ab und bleibt durch die vorgelagerte Molenkonstruktion selbst dann ruhig, wenn draußen Wellen laufen; am felsigen Rand der Bucht lohnt sich eine Schnorchelbrille, weil sich dort mehr Fisch hält als über dem offenen Sand. Voll wird es zwischen elf und drei, und zwar zuverlässig – die Kombination aus Hotelgästen von oben und Spaziergängern aus Puerto Rico füllt die vorderen Reihen. Wer den Strand für sich möchte, kommt vor neun oder nach fünf, wenn das Licht schräg über die Bucht fällt und die Liegenreihen sich leeren.

Hafen & Bootstouren

Bootstouren ab dem Hafen von Puerto Rico

Kaum ein anderer Ort der Insel schickt so viele Boote aufs Wasser wie dieser – und fast alle legen vormittags ab.

Die Marina von Puerto Rico ist der Arbeitsplatz des Orts: Zwischen Yachten und Fischerbooten liegen die Ausflugsschiffe, die vormittags hinausfahren und am Nachmittag zurückkommen. Am Kai stehen die Häuschen der Anbieter nebeneinander, du siehst das Boot, bevor du buchst, und kannst dir am Vortag ansehen, wie voll es tatsächlich wird. Der Hafenbereich teilt sich in mehrere Becken – der Teil Puerto Base gehört zu den Adressen, an denen abends auch gegessen wird. Für den Abendbummel ist die Runde am Wasser entlang ohnehin der beliebteste Weg im Ort, weil sie flach ist und nach Sonnenuntergang angenehm kühl wird.

Der Klassiker ist die Delfin- und Walbeobachtung. Vor der Südwestküste stehen die Chancen auf Große Tümmler gut, mit etwas Glück ziehen auch Grindwale vorbei; garantiert ist eine Sichtung nie, seriöse Anbieter versprechen sie deshalb auch nicht. Achte auf Boote mit der offiziellen Kennzeichnung Barco Azul – sie verpflichtet die Betreiber auf Mindestabstände und ein festgelegtes Verhalten gegenüber den Tieren. Buche möglichst eine Vormittagsfahrt: Der Wind frischt im Lauf des Tages meist auf, und wer zu Seekrankheit neigt, hat auf der glatteren See deutlich mehr vom Ausflug.

Daneben laufen Katamaran-Segeltouren an der Küste entlang, mit Badestopp in einer Bucht, Verpflegung an Bord und Skipper – die entspannteste Art, den Südwesten von der Wasserseite zu sehen. Zum Schnorcheln und Tauchen geht es an die geschützten Abschnitte vor der Küste, PADI-Tauchgänge werden vom Schnuppertauchen bis zu Ausfahrten für Fortgeschrittene angeboten. Hochsee-Angeltouren sind eine eigene Disziplin: Puerto Rico gilt seit Jahrzehnten als Basis für Großfischangeln, die Ausfahrten dauern in der Regel einen halben oder ganzen Tag. Auch hier gilt die Vormittagsregel für empfindliche Mägen.

Direkt am Strand spielt sich die schnellere Variante ab. Jetski-Safari, Parasailing hinter dem Boot, Bananaboot und Tretboote starten von der Bucht aus, die Stände stehen sichtbar an der Promenade. Für Parasailing brauchst du nichts als Badezeug – du wirst vom Boot aus gestartet und gelandet, ohne nass zu werden, und siehst von oben die ganze Kette der Buchten bis Amadores. Kläre vorab, ob Kinder mitfliegen dürfen und ab welchem Alter oder Gewicht; die Regeln unterscheiden sich je nach Anbieter. Und rechne damit, dass an windigen Tagen kurzfristig abgesagt wird – im Südwesten passiert das selten, aber es passiert.

Aktivitäten & Touren in Puerto Rico

Ort & Orientierung

Puerto Rico im Barranco – Terrassen, Aufzüge und kurze Wege

Die wichtigste Entscheidung fällst du nicht zwischen Hotels, sondern zwischen Etagen.

Klippenweg nach Amadores
Klippenweg nach Amadores

Puerto Rico ist wie ein Amphitheater gebaut. Unten am Talgrund liegt eine grüne Mitte aus Rasenflächen, Gärten und Palmen, dahinter der Strand und die Marina; von dort steigen die Apartmentanlagen in Terrassen die beiden Talflanken hinauf, weiß gestrichen, mit Balkonen, die alle in dieselbe Richtung schauen. Das ergibt eine Aussicht, für die andere Orte Aufpreise verlangen – und Höhenmeter, die auf keiner Buchungsseite stehen. Zwischen der obersten Bebauung und dem Wasser liegen gut ein Kilometer Luftlinie und rund hundert Höhenmeter – und ein Vielfaches an Weg, weil die Straßen in Serpentinen geführt sind.

Praktisch löst der Ort das mit Treppenläufen, Rampen und Aufzügen, die einzelne Ebenen miteinander verbinden. Sie sind nicht immer offensichtlich zu finden und nicht immer in Betrieb – frag im Hotel oder in der Anlage nach dem nächstgelegenen und nach dem kürzesten Weg zum Strand, das spart am ersten Tag eine Menge Suchen. Wer mit Kinderwagen, viel Gepäck oder eingeschränkter Mobilität unterwegs ist, sollte bewusst unten buchen. Alle anderen nehmen für den Rückweg nach oben abends gern das Taxi; die Strecken sind kurz, und Taxis stehen an den bekannten Punkten im Ort bereit.

Die kommerzielle Achse des Orts hängt am Hang. Das Europa Center ist ein Einkaufs- und Unterhaltungszentrum mit Bars, Restaurants und Balkonen, von denen aus man den Sonnenuntergang mitnimmt; darum herum liegen Supermärkte, Apotheken, Autovermietungen und die üblichen Läden eines Ferienorts. Wer sich selbst versorgt – und in Puerto Rico wohnen viele in Apartments mit Küche –, findet hier alles für den Wocheneinkauf. Am Talgrund selbst konzentriert sich dagegen alles auf Strand, Promenade und Hafen, mit kurzen Wegen zwischen Liege, Eisdiele und Bootssteg.

Ganz ruhig wird es im Barranco Agua La Perra, dem Seitental zwischen dem Zentrum und der Bucht von Amadores. Die Wohnanlagen klettern hier die Hänge hinauf, es gibt kaum Durchgangsverkehr und keine Promenade, dafür die größte Ruhe, die dieser Ferienort zu bieten hat. Von dort führen die Wege ebenso in beide Richtungen – zum Hauptort ebenso wie hinüber zum Klippenweg nach Amadores. Für Reisende, die abends nichts weiter brauchen als einen ruhigen Balkon und am nächsten Morgen den kurzen Weg zum Strand, ist das die naheliegendste Adresse; wer Trubel sucht, sitzt hier falsch.

Übernachten

Hotels in Puerto Rico und die passende Lage am Hang

Meerblick bekommst du hier fast überall – die Frage ist, wie viele Stufen zwischen dir und dem Wasser liegen.

Am kürzesten sind die Wege direkt am Hafen. Das Hotel Marina Suites Gran Canaria ist ein modernes Vier-Sterne-Suitenhaus an der Marina, mit Infinity-Pool, Suiten mit Hafenblick und dem hauseigenen Restaurant El Puerto auf der Terrasse über dem Becken – wer morgens auf ein Boot will, hat es von hier aus am nächsten. Lagen wie diese sind im Ort die Ausnahme: Der Großteil der Betten liegt weiter oben am Hang, und je höher ein Haus steht, desto mehr Aussicht und desto mehr Weg bekommst du dazu. Prüfe deshalb vor dem Buchen, auf welcher Ebene die Anlage tatsächlich liegt – „strandnah“ meint hier nicht selten hundert Höhenmeter Unterschied.

Die gehobene Variante steht auf den Klippen Richtung Amadores. Das Gloria Palace Amadores Thalasso & Hotel sitzt auf der Kante zwischen den beiden Buchten und bringt ein Thalasso-Zentrum mit Meerwasserbecken und Blick über die Bucht mit; das Gloria Palace Royal Hotel & Spa steht als Vier-Sterne-Superior-Haus aus heimischem Naturstein über der Playa de Amadores, mit Spa und Infinity-Pool zum Atlantik. Beide Häuser leben von der Aussicht und von der Ruhe, die man in dieser Höhe hat. Wer abends noch in den Ort will, plant den Rückweg ein – zu Fuß über den Klippenweg ist er machbar, aber am Ende geht es aufwärts.

Für Familien und längere Aufenthalte dominieren die Apartmentanlagen. Servatur Puerto Azul liegt auf der Klippe zwischen den Stränden von Puerto Rico und Amadores, hat fünf Pools und einen Wasserbereich für Kinder und lässt sich sowohl mit eigener Küche als auch mit Verpflegung bis hin zu All inclusive buchen – frag beim Reservieren nach, welche Variante im Preis steckt. Das Riosol – heute als Servatur Riosol geführt – steht dagegen ganz oben im Tal neben dem Europa Center: gut einen Kilometer und etliche Treppenläufe über der Playa de Puerto Rico, dafür mit beheiztem Pool, Tennisplatz und Meerblick aus den Apartments. Die Aussicht ist der Preis dafür, dass du für jeden Badetag hinunter- und wieder hinauffährst; wer schlecht zu Fuß ist, bucht wegen der vielen Stufen besser weiter unten.

Wer die Anlage tagsüber gar nicht verlassen will, findet das passende Haus ein Stück die Küste hinauf. Das Paradise Lago Taurito liegt gut zehn Kilometer nordwestlich in Taurito, hinter Tauro und der Playa del Cura, und bringt einen eigenen Wasserpark, mehrere Pools und ein Programm für Familien mit – der Grund, dort zu buchen, ist der Park vor der Tür. Der Preis dafür ist die Entfernung: Für den Bummel durch Puerto Rico oder Puerto de Mogán rechnest du mit rund einer Viertelstunde Fahrt per Bus oder Auto.

Zur Planung drei Punkte, die im Südwesten den Unterschied machen. Erstens die Saison: Weihnachten, Neujahr und die Wochen von Januar bis März sind die teuerste und am frühesten ausgebuchte Zeit, weil halb Nordeuropa Wintersonne sucht – buche dann Monate vorher. Zweitens die Ausrichtung: Ein Zimmer zum Tal hin ist ruhiger, eines zum Meer hin heller und wärmer; wer empfindlich schläft, meidet Balkone direkt über der Poolbar. Drittens der Transfer: Frag beim Buchen, ob ein Shuttle zum Strand fährt, gerade bei den Häusern in Hanglage. Preise ändern sich saisonal stark, verlass dich deshalb nicht auf alte Angaben aus Foren.

Hotels in Puerto Rico

Alle 6 Hotels

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

Agriturismi & Weingüter

Urlaub auf dem Land: übernachten auf einem Weingut oder Bauernhof, mit Wein und Öl aus eigener Ernte.

Essen & Trinken

Restaurants in Puerto Rico und an der Bucht von Amadores

Der Ort lebt von Urlaubsgästen, und das sieht man den Speisekarten an – die guten Adressen kochen trotzdem kanarisch.

Wer wissen will, wie die Insel schmeckt, bestellt papas arrugadas: kleine, in Salzwasser gegarte Kartoffeln mit runzliger Schale, dazu die beiden Mojos – der rote aus Paprika und Chili, der grüne aus Koriander oder Petersilie. Dazu kommt Fisch, der hier nicht dekorativ ist, sondern Hauptsache: vieja, der Papageifisch, cherne, der Wrackbarsch, dazu Tintenfisch und Garnelen. Deftiger wird es beim sancocho, dem Fischeintopf mit gofio, dem gerösteten Getreidemehl, das auf den Kanaren in fast alles wandert. In den Lokalen des Orts stehen diese Gerichte meist neben Pizza und Schnitzel – frag nach der Tageskarte, dort steht in der Regel das, was wirklich frisch ist.

Im Ort selbst haben sich ein paar Adressen einen Namen gemacht. Das Restaurante Don Quijote ist ein familiengeführtes Haus unweit des Strands mit kanarisch-spanischer Küche und einer ungewöhnlich großen Weinkarte – ein guter Ort, um sich einmal durch die Weine der Insel zu probieren, statt beim Rioja zu bleiben. Der Costa Mar Grill liegt im Hafenteil Puerto Base mit Blick aufs Becken und macht genau das, was man dort erwartet: frischen Fisch, Meeresfrüchte, Paella, familiär und ohne Inszenierung. Das El Puerto auf der Terrasse des Hotels Marina Suites ist die international ausgerichtete Variante mit dem besten Hafenblick des Orts.

Am Strand von Amadores hängt das Angebot an der Promenade. Blue Beach steht direkt am Sand und setzt auf Fisch, Meeresfrüchte, Hummerpasta und Paella, Las Caracolas de Amadores auf mediterrane Küche mit lokalen und exotischen Aromen und eine große Terrasse über der Bucht. Ciao Amadores ist die italienische Adresse mit Ofenpizza und frischer Pasta, das Restaurante Zenubia die hausgemachte, international ausgerichtete Küche mit komplett glutenfreier Karte. Der Vorteil dieser Zeile: Du sitzt am Wasser und musst danach nirgendwo hinfahren – der Rückweg über den beleuchteten Klippenweg dauert eine Viertelstunde.

Ein paar Gewohnheiten erleichtern den Abend. Spanien isst spät, in den Ferienorten des Südwestens öffnen die Küchen aber früher als in Las Palmas – zwischen 19 und 21 Uhr findest du fast überall einen Tisch, danach wird es an den bekannten Adressen eng. Reserviere an Wochenenden und in der Wintersaison lieber vorab. Auf den Kanaren gilt statt der spanischen Mehrwertsteuer IVA die niedrigere IGIC, weshalb Essen und Alkohol spürbar günstiger sind als auf dem Festland. Das Leitungswasser stammt überwiegend aus Meerwasserentsalzung und ist zwar aufbereitet, schmeckt aber flach – die meisten trinken Wasser aus der Flasche. Trinkgeld ist nicht verpflichtend, ein Aufrunden von fünf bis zehn Prozent bei gutem Service aber üblich.

Restaurants in Puerto Rico

Alle 7 Restaurants
Mit Kindern

Puerto Rico mit Kindern

Flaches Wasser ohne Wellen ist das eine Argument – die Steigung im Rücken das Gegenargument, das niemand erwähnt.

Playa de Puerto Rico
Playa de Puerto Rico

Für kleine Kinder ist die Playa de Puerto Rico so gut wie geschaffen. Die beiden Molen halten den Schwell draußen, das Wasser fällt flach ab, der Sand ist fein, und es gibt keinen Punkt am Strand, an dem plötzlich eine Welle über einen Dreijährigen hereinbricht. Dazu kommen Eisdielen, Kioske und Wassersportstände in Sichtweite, sodass der Nachmittag nicht an fehlender Ablenkung scheitert. Amadores funktioniert genauso, ist aber etwas ruhiger und wegen der Promenade mit dem Buggy leichter zu befahren. Wer schwimmende Kinder dabeihat, bringt eine Schnorchelbrille mit – an den felsigen Rändern beider Buchten gibt es genug zu sehen.

Wenn der Strand langweilig wird, gibt es zwei Ziele in Reichweite – beide unter freiem Himmel. Der Angry Birds Activity Park hoch über dem Ort kombiniert Trampoline, Kletteranlagen und eine Themenwelt rund um die bekannten Spielfiguren; Öffnungszeiten und Angebot ändern sich saisonal, prüfe sie also vor der Fahrt. Gut zehn Kilometer die Küste hinauf, drei Buchten weiter nordwestlich, liegt in Taurito ein großer Wasserpark, der zum dortigen Resort gehört und auch Tagesgäste einlässt – für einen ganzen Tag mit älteren Kindern die verlässlichere Wahl. Zum Aktivpark sind es vom Talgrund aus ein paar Minuten bergauf, nach Taurito rund eine Viertelstunde, beides mit Bus oder Auto. Und weil beide im Freien liegen, sind sie an windigen oder verregneten Tagen gerade keine Lösung: Dann bleibt der Hotelpool, oder du fährst über die GC-1 nach Las Palmas ins Aquarium Poema del Mar, für das du rund eine Stunde Fahrt einplanst.

Die Bootstouren sind das Highlight, das Kinder aus dem Urlaub mitnehmen – mit einer Einschränkung. Delfin- und Walbeobachtung heißt zwei bis vier Stunden auf offener See, und der Seegang ist außerhalb der Bucht spürbar größer als drinnen. Nimm die Vormittagsfahrt, setz die Kinder nach draußen an die frische Luft, und rechne bei sehr kleinen Kindern damit, dass ein Katamaran mit Badestopp der bessere Kompromiss ist. Frag beim Anbieter nach Mindestalter und Rettungswesten in Kindergrößen; das ist von Boot zu Boot unterschiedlich geregelt.

Das größte praktische Thema bleibt die Topografie. Ein Ort, der sich an zwei Hängen hinaufzieht, ist mit Kinderwagen anstrengend – die Kombination aus Treppen, Serpentinen und Hitze schafft an Tag drei niemanden mehr freiwillig. Buch deshalb bewusst in einer der unteren Ebenen oder in einer Anlage mit Strandshuttle, und plane den Tag nach kanarischem Rhythmus: vormittags Strand, mittags Schatten oder Pool, spätnachmittags noch einmal ans Wasser. Die Sonne ist im ganzen Jahr stark genug, dass Kinder ein UV-Shirt tragen sollten, auch wenn es sich nach 23 Grad im Januar harmlos anfühlt.

Anreise & Mobilität

Anreise nach Puerto Rico und unterwegs an der Südwestküste

Vom Flug bis zur Liege vergeht ein knapper Vormittag – wenn du die Fahrt vom Flughafen richtig planst.

Alle Flüge landen am Flughafen Gran Canaria bei Gando an der Ostküste, aus Deutschland dauert der Flug rund viereinhalb Stunden. Von dort führt die Schnellstraße GC-1 an der Süd- und Südwestküste entlang bis in die Region um Puerto Rico; für die Strecke rechnest du im normalen Verkehr grob eine knappe Stunde. Transferbusse der Veranstalter, Shuttle-Anbieter und Taxis stehen am Terminal bereit, Mietwagenstationen ebenfalls. Wer nachts landet, sollte den Transfer vorbuchen – die Verbindung ist zwar unkompliziert, aber am späten Abend deutlich dünner besetzt als tagsüber.

Ob du einen Mietwagen brauchst, hängt davon ab, was du vorhast. Für reine Strandtage in Puerto Rico und Amadores brauchst du keinen: Alles Wichtige liegt in Gehweite oder ein paar Busminuten entfernt, und Parkraum ist im Ort knapp und eng. Sobald du aber ins Bergland, an die Westküste oder zu den Dünen willst, wird das Auto zum entscheidenden Unterschied, weil Busse dorthin selten und nach Schulzeiten getaktet fahren. Kanarische Anbieter wie Cicar oder AutoReisen rechnen traditionell mit inkludierter Versicherung ab, was den Vergleich einfacher macht. Nimm die kleinste Klasse, die euer Gepäck fasst – die GC-500 und die Bergstraßen sind eng.

Ohne Auto kommst du im Südwesten trotzdem gut zurecht. Die Busse des Inselunternehmens Global verbinden Puerto Rico mit Arguineguín, Puerto de Mogán, Maspalomas und Las Palmas; Fahrpläne hängen an den Haltestellen und stehen online, prüfe sie am Reisetag, weil sich Takte saisonal ändern. Taxis sind zahlreich, für kurze Strecken im Ort die pragmatische Lösung. Und dann gibt es die schönste Verbindung überhaupt: das Ausflugsboot, das entlang der Südwestküste zwischen den Häfen pendelt und Puerto Rico mit Puerto de Mogán und weiter östlich gelegenen Orten verbindet. Für die Fahrt nach Mogán ist es die Variante mit der besseren Aussicht.

Vier Kleinigkeiten, die den Start erleichtern. Die Kanaren liegen in der westeuropäischen Zeitzone und damit eine Stunde hinter Deutschland – dein Handy stellt sich um, dein Körper nicht. Bezahlt wird in Euro, Karten werden fast überall akzeptiert, kleine Kioske nehmen gern Bargeld. Auf den Kanaren gilt die niedrigere IGIC statt der spanischen Mehrwertsteuer, deshalb sind Tanken, Alkohol und Tabak günstiger als auf dem Festland; bei der Rückreise gelten allerdings Freimengen wie bei einer Einreise von außerhalb des EU-Steuergebiets. Und im Ort selbst gilt: Wer eine steile Ebene zu weit oben wohnt, nimmt abends das Taxi statt der Treppe.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

Ausflüge

Ausflüge ab Puerto Rico von Mogán bis zu den Dünen

Von hier aus erreichst du Dünen, Hochgebirge und die wildeste Steilküste der Insel – alle drei an unterschiedlichen Tagen.

Der naheliegendste Ausflug führt nach Westen: Puerto de Mogán liegt nur wenige Minuten entfernt und ist der Gegenentwurf zu Puerto Rico – niedrige, weiß getünchte Häuser, Bougainvillea über schmalen Kanälen, ein kleiner Hafen und ein Wochenmarkt, der freitags Besucher aus der halben Insel anzieht. Fahr mit dem Ausflugsboot hin und mit dem Bus zurück, dann hast du beides gesehen. Wer weiterfahren will, folgt der Straße ins Bergdorf Mogán hinauf, das im Tal hinter der Küste liegt und mit dem Ferienort außer dem Namen wenig gemeinsam hat.

Nach Osten reihen sich die Nachbarorte an der GC-1 auf. Anfi del Mar mit seiner künstlichen Palmeninsel liegt eine Viertelstunde entfernt, Arguineguín ist der bodenständigere Fischerort mit einem lebendigen Wochenmarkt, und nach rund einer halben Stunde erreichst du Maspalomas mit den Wanderdünen – dem einen Landschaftsbild, das jeder von Gran Canaria kennt. Geh dort früh am Morgen oder in der letzten Stunde vor Sonnenuntergang hinein, wenn das Licht flach über die Kämme fällt und die Hitze im Sand nachlässt. Bleib auf den ausgeschilderten Routen, das Dünengebiet ist Naturschutzgebiet.

Der Tag, für den du den Mietwagen wirklich brauchst, führt ins Hochland. Über Fataga oder ab Mogán schrauben sich die Straßen in die Mitte der Insel hinauf, bis bei Ayacata der Roque Nublo auftaucht – ein Monolith auf einem Hochplateau, zu dem ein gut ausgebauter Wanderweg in etwa einer halben Stunde führt. Oben stehst du an klaren Tagen über der Wolkendecke und siehst den Teide auf Teneriffa. Nimm eine Jacke mit: Auf über 1.500 Metern ist es locker zehn Grad kühler als am Strand. Für die kurvigen Bergstraßen solltest du mehr Zeit einplanen, als das Navi anzeigt.

Der aufwendigste, aber lohnendste Ausflug führt an die Westküste. Über die GC-200 hinter Mogán windet sich die Straße in engen Serpentinen über die Barrancos Richtung La Aldea de San Nicolás; nördlich davon liegt der Mirador del Balcón, ein Aussichtspunkt hoch über dem Atlantik mit Blick auf die zackige Felsformation Cola del Dragón, den Drachenschwanz. Für die einfache Fahrt rechnest du gut anderthalb Stunden, und die Strecke ist nichts für Beifahrer mit empfindlichem Magen. Wer den ganzen Tag investiert, hängt Agaete mit seinen Naturbecken an oder fährt weiter nach Las Palmas – für die Hauptstadt mit Vegueta und der Playa de Las Canteras solltest du allerdings einen eigenen Tag reservieren.

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Abends & Shopping

Abends in Puerto Rico zwischen Marina und Europa Center

Der Abend hier ist eher lang als laut, und er beginnt an dem Punkt, an dem die Sonne ins Meer fällt.

Marina von Puerto Rico
Marina von Puerto Rico

Weil der Ort nach Südwesten offen liegt, sinkt die Sonne im Winterhalbjahr über der offenen See – kein Selbstläufer auf Gran Canaria, wo an vielen Küstenabschnitten Berge im Weg stehen. Im Hochsommer wandert der Sonnenuntergang weiter nach Nordwesten und verschwindet hinter der Landzunge von Amadores. Die besten Plätze dafür sind die Balkone des Europa Centers am Hang und die Terrassen über der Marina, dazu der Klippenweg Richtung Amadores, von dem aus du das Licht über der offenen See hast. Danach verlagert sich alles nach unten: Die Runde um das Hafenbecken und die Promenade am Strand entlang ist der abendliche Weg der meisten Gäste, flach, beleuchtet und mit genug Bänken, um zwischendurch sitzen zu bleiben.

Das Europa Center am Hang ist auch abends der zentrale Punkt: Zwischen den Bars und Restaurants spielt regelmäßig Livemusik, und das Publikum sind eher Familien und Paare als Clubgänger. Wer die große Partyszene sucht, ist in Playa del Inglés richtig, nicht hier; Puerto Rico ist der Ort, an dem man nach dem Essen noch ein Glas trinkt und dann den Hang hinauffährt. Im Ort verteilen sich außerdem mehrere kleinere Center und Ladenzeilen mit Bars, deren Angebot saisonal wechselt – ein Blick auf die Aushänge vor Ort sagt mehr als jede Empfehlung aus dem Vorjahr.

Eingekauft wird im Südwesten vor allem praktisch. Supermärkte, Apotheken und Läden für Strandbedarf liegen über die Ebenen des Orts verteilt, und weil viele Gäste in Apartments mit Küche wohnen, ist der Wocheneinkauf ein fester Programmpunkt. Für Souvenirs mit Substanz lohnt der Markt in Puerto de Mogán oder in Arguineguín mehr als die Ladenzeilen im Ort. Mitnehmen kannst du Mojo-Saucen in Gläsern, gofio, Ziegenkäse aus dem Inselinneren, Palmenhonig, Ron Miel und Wein von den Hängen der Insel. Gofio und Käse passen ins Handgepäck; Mojo-Gläser, Palmenhonig, Ron Miel und Wein müssen in den Koffer – oder du kaufst sie erst hinter der Sicherheitskontrolle am Flughafen.

Zwei Hinweise zum Schluss. Erstens sind die Freimengen bei der Rückreise zu beachten: Weil die Kanaren nicht zum Steuergebiet der EU gehören, gelten für Alkohol und Tabak dieselben Mengenbegrenzungen wie bei einer Einreise aus einem Drittland – wer im Supermarkt kistenweise einkauft, riskiert Ärger am Zoll. Zweitens kühlt es abends spürbar ab, gerade im Winter und gerade oben am Hang: Zwischen 23 Grad am Nachmittag und 16 Grad in den frühen Morgenstunden liegen sieben Grad und ein Windzug vom Wasser. Eine leichte Jacke gehört auf den Kanaren ins Gepäck, auch wenn die Reise als Badeurlaub geplant ist.

Stadtviertel

Die Stadtviertel von Puerto Rico – und welches zu dir passt

Beste Reisezeit & Wetter

Beste Reisezeit für Puerto Rico im Jahreslauf

Der Südwesten Gran Canarias liegt im Windschatten der Insel, und das macht aus einem Badeziel ein Ganzjahresziel.

Puerto Rico liegt an der trockensten und geschütztesten Ecke Gran Canarias: Der Passat, der die Nordküste bewölkt, kommt hier kaum an, Regen fällt selten und meist in den Wintermonaten, und die Höchstwerte bewegen sich das ganze Jahr über in einem engen Band zwischen 23 und 29 Grad. Entscheidender als die Lufttemperatur ist deshalb das Meer: Es hinkt der Sonne um Monate hinterher, ist im Februar und März am kühlsten und im September und Oktober am wärmsten. Die zweite Größe ist der Andrang – von Weihnachten bis März sucht halb Nordeuropa Wintersonne, und das merkst du an Preisen und Liegenreihen.

Jan23°16°Wintersonne, Hochsaison
Feb23°16°Meer am kühlsten, Karneval
Mär24°16°viel Sonne, Wasser noch frisch
Apr24°17°warm und ruhig, ideal
Mai25°18°wenig Wind, klare Sicht
Jun26°19°Passat frischt auf
Jul28°21°heiß, Ferienbeginn in Spanien
Aug29°22°wärmster Monat, voll
Sep28°22°warmes Meer, weniger Wind
Okt27°21°Wasser am wärmsten, ideal
Nov25°19°mild, erste Schauer
Dez23°17°Weihnachten früh ausgebucht

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Die beste Reisezeit für Puerto Rico sind April, Mai, September und Oktober. Dann liegen die Höchstwerte zwischen 24 und 28 Grad, der Wind bläst schwächer als im Hochsommer, und die Preise liegen unter denen der Wintersaison. Für reinen Badeurlaub ist das Fenster von September bis November am angenehmsten, weil das Meer dann seine höchsten Werte erreicht – im Februar und März ist es dagegen am kühlsten, auch wenn die Sonne kräftig scheint. Wer Wintersonne sucht, reist zwischen Dezember und März und bekommt 23 bis 24 Grad, muss aber früh buchen und mehr zahlen. Juli und August sind die wärmsten und vollsten Monate; wer Hitze meidet, verschiebt lieber ins Frühjahr.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Puerto Rico

Wo genau liegt Puerto Rico auf Gran Canaria?
An der Südwestküste, in der Gemeinde Mogán, eingebettet in einen trockenen Barranco, der sich zum Atlantik hin öffnet. Vom Flughafen Gran Canaria sind es über die GC-1 grob eine knappe Autostunde, nach Maspalomas rund eine halbe Stunde nach Osten, nach Puerto de Mogán nur wenige Minuten nach Westen. Puerto de Mogán, Arguineguín und Anfi del Mar sind die direkten Nachbarn.
Hat Puerto Rico auf Gran Canaria etwas mit der Karibik zu tun?
Nein, außer dem Namen. Puerto Rico ist hier ein Ferienort in der spanischen Gemeinde Mogán im Südwesten von Gran Canaria, nicht die karibische Insel. Die Namensgleichheit sorgt bei der Suche regelmäßig für Verwirrung – such deshalb konsequent nach Puerto Rico Gran Canaria, sonst landest du in Flugvergleichen für die andere Seite des Atlantiks.
Puerto Rico oder Amadores – welcher Strand ist der bessere?
Beide sind aufgeschüttet und geschützt, unterscheiden sich aber im Charakter. Die Playa de Puerto Rico ist lebhafter, hat Wassersportstände und die kürzesten Wege zu Hafen und Promenade. Die Playa de Amadores ist heller, ruhiger, gepflegter und hat die längere Restaurantzeile direkt am Sand. Mit kleinen Kindern spricht viel für Puerto Rico, für lange Strandtage eher für Amadores.
Wie lange läuft man von Puerto Rico nach Amadores?
Über den gepflasterten Klippenweg rund fünfzehn bis zwanzig Minuten, je nach Tempo. Der Weg steigt am Anfang über Treppen und Rampen auf die Klippe, verläuft dann oberhalb der Brandung und fällt am Ende steil zum Strand ab. Er ist abends beleuchtet, hat aber über Mittag praktisch keinen Schatten – geh früh oder gegen Abend und nimm Wasser mit.
Braucht man in Puerto Rico einen Mietwagen?
Für Strandtage nicht: Beide Buchten, Hafen, Restaurants und Läden liegen in Geh- oder kurzer Busweite, und Parkraum ist im Ort knapp. Sobald du ins Bergland, an die Westküste oder zu den Dünen von Maspalomas willst, lohnt sich ein Auto deutlich, weil Busse dorthin selten fahren. Ein Kompromiss ist, den Wagen nur für zwei, drei Ausflugstage zu mieten.
Wie kommt man vom Flughafen nach Puerto Rico?
Über die Schnellstraße GC-1 an der Südküste entlang, im normalen Verkehr grob eine knappe Stunde. Zur Wahl stehen vorgebuchte Transfers, Shuttle-Anbieter, Taxi oder Mietwagen direkt am Terminal; auch Linienbusse fahren in den Süden, brauchen aber länger und erfordern meist einen Umstieg. Wer spät landet, sollte den Transfer vorher buchen.
Wie kommt man von Puerto Rico nach Puerto de Mogán?
Am schönsten mit dem Ausflugsboot, das entlang der Südwestküste zwischen den Häfen pendelt und dir die Steilküste von der Wasserseite zeigt. Schneller und günstiger sind Linienbus oder Taxi über die Küstenstraße; die Fahrt dauert nur wenige Minuten. Eine gute Kombination ist, hin mit dem Boot zu fahren und mit dem Bus zurückzukommen.
Lohnt sich eine Delfin- und Waltour ab Puerto Rico?
Ja, wenn du die Erwartung richtig setzt. Vor der Südwestküste stehen die Chancen auf Große Tümmler gut, garantiert ist eine Sichtung nie. Achte auf Boote mit der Kennzeichnung Barco Azul, die auf Mindestabstände zu den Tieren verpflichtet, und buche eine Vormittagsfahrt – der Wind frischt im Tagesverlauf auf, und die See ist morgens deutlich glatter.
Ist Puerto Rico für Familien mit kleinen Kindern geeignet?
Am Wasser ja: Die Bucht ist von zwei Molen geschützt, fällt flach ab und hat feinen Sand, dazu Eisdielen und Wassersport in Sichtweite. Das Gegenargument ist die Topografie – der Ort zieht sich steil zwei Hänge hinauf, und mit Kinderwagen sind Treppen und Serpentinen mühsam. Buche deshalb bewusst in einer unteren Ebene oder in einer Anlage mit Strandshuttle.
Wie kommt man im Ort den Hang hinauf?
Zu Fuß über Treppenläufe und Rampen, an einigen Stellen auch über Aufzüge, die einzelne Ebenen verbinden – sie sind nicht immer leicht zu finden, frag im Hotel nach dem nächstgelegenen. Für den Rückweg nach oben nehmen die meisten abends ein Taxi, die Strecken sind kurz. Linienbusse bedienen die Hauptachsen, nicht jede einzelne Wohnebene.
Wie warm ist das Meer in Puerto Rico?
Das Wasser hinkt der Sonne um Monate hinterher: Am kühlsten ist es im Februar und März, am wärmsten im September und Oktober. Baden lässt es sich das ganze Jahr, im Spätwinter empfinden viele Gäste den Einstieg aber als frisch. Wer im Winter reist und trotzdem zuverlässig schwimmen will, achtet bei der Unterkunft auf einen beheizten Pool.
Wann ist die beste Reisezeit für Puerto Rico?
April, Mai, September und Oktober mit Höchstwerten zwischen 24 und 28 Grad, wenig Wind und moderaten Preisen. Für Badeurlaub ist der Zeitraum September bis November am angenehmsten, weil das Meer dann am wärmsten ist. Von Dezember bis März gibt es verlässliche Wintersonne bei 23 bis 24 Grad, dafür die höchsten Preise und die frühesten Buchungen.
Was unternimmt man in Puerto Rico außer Baden?
Vor allem Bootstouren: Delfin- und Walbeobachtung, Katamaranfahrten mit Badestopp, Tauchgänge und Hochsee-Angeln starten am Hafen. Am Strand gibt es Jetski, Parasailing und Bananaboot, dazu den Klippenweg nach Amadores. Für ganze Tage lohnen Ausflüge nach Puerto de Mogán, zu den Dünen von Maspalomas und hinauf ins Bergland zum Roque Nublo.

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Puerto RicoZwischen zwei Molen liegt goldener Sand ohne Wellengang, und über der Bucht klettern die weißen Terrassen des Orts Etage um Etage den trockenen Barranco hinauf.

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