Die Concattedrale Santa Maria Assunta steht am Scheitelpunkt des Altstadthügels und schließt das weiße Labyrinth Ostunis nach oben ab. Wer durch die ansteigenden Gassen der Terra geht, läuft fast zwangsläufig auf sie zu – sie ist der bauliche und geistliche Fluchtpunkt der Altstadt. Der Bau stammt aus dem 15. Jahrhundert und vereint Spätgotik mit romanischen und maurisch anmutenden Einflüssen. Berühmt ist vor allem die fein gearbeitete Fensterrose der Hauptfassade, eine der größten ihrer Art. Ihr filigranes Steinmaßwerk ist das meistfotografierte Detail der Kirche und ein Beispiel für die Steinmetzkunst der Region. Im Inneren tragen barocke Altäre und Deckengemälde die Spuren späterer Jahrhunderte und zeigen, wie sich der Bau über die Zeit gewandelt hat. Die Kathedrale steht nicht für sich allein: Zusammen mit dem benachbarten Bischofspalast und dem verbindenden Arco Scoppa bildet sie eines der geschlossensten Architektur-Ensembles Apuliens. Der schmale Platz vor der Fassade und der Bogen, der die Gebäude über die Gasse hinweg verbindet, gehören zu den prägendsten Motiven der Stadt. Die Concattedrale eignet sich für alle, die die Architektur und Geschichte Ostunis verstehen möchten. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Rundgang durch die Altstadt verbinden, da Kirche, Bischofspalast und Arco Scoppa unmittelbar zusammenliegen. Wer die Fensterrose im besten Licht sehen will, kommt am Vormittag, wenn die Sonne die Fassade beleuchtet.
Besucher erreichen die Kathedrale über die ansteigenden Gassen der Altstadt und stehen schließlich vor einer spätgotischen Fassade, deren große Fensterrose das Auge sofort auf sich zieht. Im Inneren prägen barocke Altäre und Deckengemälde den Raum. Direkt daneben verbinden Bischofspalast und Arco Scoppa das Ensemble zu einem geschlossenen Architekturbild. Der schmale Vorplatz lässt die volle Fassade ins Blickfeld treten.
Die Kathedrale wurde im 15. Jahrhundert errichtet und vereint spätgotische Formen mit romanischen und maurisch anmutenden Einflüssen, die die wechselvolle Geschichte der Region spiegeln. Spätere Jahrhunderte hinterließen mit barocken Altären und Deckengemälden ihre Spuren im Inneren. Zusammen mit Bischofspalast und Arco Scoppa entstand so eines der geschlossensten Architektur-Ensembles Apuliens.
