Das Santuario di Sant'Oronzo liegt wenige Kilometer außerhalb von Ostuni und schmiegt sich an eine Felswand über jener Grotte, in der sich der Stadtpatron Sant'Oronzo der Legende nach vor seinen Verfolgern verbarg. Die Verbindung von Wallfahrtskirche und Höhle macht den Ort zu einem religiösen Bezugspunkt für die Stadt, der weit über das Gebäude selbst hinausreicht. Das Heiligtum ist das Ziel der Cavalcata di Sant'Oronzo, einem der ältesten Feste Apuliens. Ende August begleiten Reiter in prächtig geschmückten Gewändern den Heiligen durch Ostuni und hinaus zum Sanktuarium. Die berittene Prozession durch die weiße Stadt ist der Höhepunkt des Festkalenders und zieht jedes Jahr Einheimische wie Besucher an. Auch außerhalb der Festtage lohnt sich der Weg. Die Lage über den Olivenhainen macht das Heiligtum zu einem stillen Aussichtspunkt, von dem aus der Blick über die Landschaft und zurück zur Stadt reicht. Wo am Festtag Reiter und Menge den Ort beleben, herrscht an gewöhnlichen Tagen eine ruhige, fast abgeschiedene Stimmung. Der Eintritt ist frei. Das Santuario di Sant'Oronzo eignet sich für Reisende, die das religiöse und festliche Leben Ostunis kennenlernen oder einen ruhigen Ausflugspunkt mit Aussicht suchen. Wer das Fest erleben möchte, sollte den Termin Ende August einplanen; an allen anderen Tagen ist es ein Ort der Stille über den Hainen.
Besucher finden eine Wallfahrtskirche, die sich an eine Felswand über der Grotte des Stadtpatrons schmiegt. Das Innere ist schlicht und auf die Andacht ausgerichtet. Vor dem Heiligtum öffnet sich der Blick über die Olivenhaine und zurück zur weißen Stadt. An gewöhnlichen Tagen herrscht eine ruhige, fast abgeschiedene Stimmung; am Festtag der Cavalcata Ende August beleben Reiter und Menge den Ort.
Der Ort ist mit der Legende des Stadtpatrons Sant'Oronzo verbunden, der sich der Überlieferung nach in der Grotte unter der heutigen Kirche vor seinen Verfolgern verbarg. Aus dieser Verehrung entwickelte sich die Wallfahrtskirche und die jährliche Cavalcata, die zu den ältesten Festen Apuliens zählt und die Bindung der Stadt an ihren Patron über Jahrhunderte fortträgt.
