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Monumentale Olivenbäume
Knorrige Riesen, teils weit über tausend Jahre alt – die Piana degli Ulivi Monumentali ist ein lebendes Freilichtmuseum.
◆ STADTVIERTEL · OSTUNI
Zwischen Stadthügel und Küste liegt die Piana degli Ulivi Monumentali, eine Ebene voller knorriger, teils weit über tausend Jahre alter Olivenbäume. Verstreut darin: weiß gekalkte Masserien hinter Trockenmauern, viele mit in den Fels gehauenen Ölmühlen, heute oft als Landhotels und Agriturismi geöffnet. Hier schmeckt man Ostuni – beim Olivenöl direkt vom Erzeuger und bei langen Abendessen unter freiem Himmel.

Die Ebene zwischen Ostuni und der Adria gehört zu den eindrucksvollsten Kulturlandschaften des Mittelmeers: In der Piana degli Ulivi Monumentali stehen Olivenbäume, deren verdrehte Stämme seit weit über tausend Jahren Früchte tragen – lebende Denkmäler, durch die schon die römische Via Traiana führte. Das Öl von hier war über Jahrhunderte der Reichtum der Region.
Gepresst wurde in den Masserien, den befestigten Gutshöfen, deren Ölmühlen oft unterirdisch in den Fels gehauen sind – kühle Gewölbe, in denen Mensch und Tier im Halbdunkel arbeiteten. Viele dieser frantoi ipogei lassen sich heute bei Führungen besichtigen, und etliche Masserien sind zu Landhotels und Agriturismi geworden, vom Bio-Hof mit Kerzenschein-Dinner bis zum puristischen Designrefugium.
Wer hier draußen wohnt, bekommt das andere Ostuni: Morgens Vogelstimmen statt Vespa, mittags Pool zwischen Olivenbäumen, abends Menüs aus dem eigenen Garten. Die weiße Stadt liegt nur wenige Fahrminuten entfernt – und leuchtet von den Landstraßen aus gesehen am schönsten.
01 · Highlights
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Knorrige Riesen, teils weit über tausend Jahre alt – die Piana degli Ulivi Monumentali ist ein lebendes Freilichtmuseum.
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In den Fels gehauene, unterirdische Ölmühlen der Masserien – bei Führungen steigt man in die kühlen Gewölbe hinab.
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Lange Menüs aus dem eigenen Garten, unter Maulbeerbäumen und Sternen – der kulinarische Höhepunkt vieler Apulien-Reisen.
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Das in den Fels gebaute Heiligtum des Stadtpatrons vor den Toren der Stadt – Ziel der Cavalcata Ende August.
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06 · Häufige Fragen
Ein befestigter apulischer Gutshof, oft aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, mit Wohntrakt, Stallungen und häufig einer eigenen Ölmühle. Viele Masserien um Ostuni produzieren bis heute Olivenöl und beherbergen daneben Gäste – vom Agriturismo bis zum Boutique-Landhotel.
Die ältesten Exemplare der Piana degli Ulivi Monumentali werden auf deutlich über tausend Jahre geschätzt; ihre knorrigen, gedrehten Stämme stehen unter Schutz und dürfen nicht verpflanzt werden. Bei Führungen erfährt man, wie die Riesen bis heute beerntet werden.
Ja – fast jede produzierende Masseria verkauft ihr natives Öl direkt, oft nach einer Verkostung mit Brot und regionalen Produkten. Zur Erntezeit ab Oktober gibt es das grüne, pfeffrige olio nuovo, das sich gut als Mitbringsel eignet.
Wer Ruhe, Pool und lange Abendessen sucht, wird die Contrade lieben – die weiße Stadt ist in wenigen Fahrminuten erreicht. Ohne Auto wird es allerdings unpraktisch; dann ist ein Hotel in Alt- oder Neustadt die bessere Wahl.
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