Auf einem geführten Rundgang sortiert sich Taormina von selbst. Ein guter Guide erklärt, warum das griechische Theater römische Backsteinbögen trägt, wo die Naumachie – eine antike Stützmauer mit Nischen – das alte Stadtbild durchschimmern lässt, wie aus dem Kloster San Domenico ein Weltklasse-Hotel wurde und weshalb die beiden Stadttore Porta Messina und Porta Catania nach den Städten benannt sind, in deren Richtung sie weisen. Der Rundgang verbindet die antiken Schichten der Stadt mit Anekdoten aus der Zeit der Grand Tour, als Maler und Schriftsteller Taormina entdeckten, und mit der Gegenwart einer Stadt zwischen Filmfestival und Tagestourismus. So wird aus dem bloßen Ablaufen des Corso Umberto eine Erzählung, die die Lagen, Bauten und Geschichten in einen Zusammenhang bringt. Stationen sind je nach Tour das antike Theater, die Piazza IX Aprile, der Dom, der Palazzo Corvaja und die Aussichtsgärten. Die meisten Rundgänge dauern rund zwei Stunden und enden gern auf einer Terrasse mit Blick auf den Ätna. Ideal ist die Tour am ersten Tag des Aufenthalts: Danach läuft man mit anderen Augen über den Corso und erkennt die Schichten, die man sonst übersieht. Bequeme Schuhe für das Kopfsteinpflaster und die Steigungen sind empfehlenswert, im Sommer dazu Sonnenschutz und Wasser. Die Aktivität eignet sich für alle Altersgruppen und lässt sich gut mit einem späteren Besuch des Theaters oder einem Aperitivo an der Piazza IX Aprile verbinden.
Auf einem geführten Rundgang ordnet sich Taormina: Dein Guide erklärt, warum das griechische Theater römische Bögen trägt, wo die Naumachie das antike Stadtbild durchschimmern lässt, wie aus dem Kloster San Domenico ein Weltklasse-Hotel wurde und weshalb die Stadttore Porta Messina und Porta Catania heißen. Antike, Grand-Tour-Anekdoten und Gegenwart verbinden sich zu rund zwei kurzweiligen Stunden, die meist auf einer Terrasse mit Ätna-Blick enden. Danach läufst du mit anderen Augen über den Corso.
