In der Pasticceria La Marianna am Largo Colle Aperto schrieb der Gründer Enrico Panattoni 1961 ein Stück Eisgeschichte: Hier rührte er erstmals flüssige Schokolade in eine weiße Eismasse – die Geburtsstunde der Stracciatella, die von diesem Ort aus die Welt eroberte. Wer hier eine Kugel bestellt, kostet das Original an seinem Entstehungsort, ein Detail, das den Besuch über einen gewöhnlichen Eishalt hinaushebt. Doch La Marianna ist mehr als ein Eissalon. Das Haus am Rand der Città Alta ist Café, Konditorei und Restaurant in einem und begleitet seine Gäste durch den ganzen Tag: morgens mit Brioche und Espresso an der Bar, mittags mit einer kleinen Speisekarte und nachmittags mit dem berühmten Eis und den Konditoreiwaren. Diese Vielseitigkeit macht es zu einem festen Bestandteil des bergamasker Alltags – ein Ort, an dem sich Einheimische und Besucher gleichermaßen treffen. Die Lage am Largo Colle Aperto ist ideal mit einem Spaziergang zu verbinden. Der Platz liegt am westlichen Rand der Oberstadt, direkt bei den venezianischen Mauern und der Talstation der Standseilbahn nach San Vigilio. So lässt sich ein Stracciatella-Halt mühelos in einen Rundgang über die Mauerpromenade oder einen Ausflug auf den Aussichtshügel einbauen. Für alle, die Bergamo nicht nur durch seine Kirchen und Plätze, sondern auch durch seine Alltagskultur kennenlernen wollen, gehört La Marianna zum Pflichtprogramm. Es verbindet die Geschichte einer kulinarischen Erfindung mit dem entspannten Rhythmus eines traditionsreichen Café-Hauses.
La Marianna ist vor allem für sein Eis bekannt – hier wurde 1961 die Stracciatella erfunden, die man am Originalort kosten kann. Daneben bietet das Haus eine klassische Konditorei mit hausgemachtem Gebäck und Brioche sowie eine kleine Mittagskarte. Es vereint damit die Funktionen von Café, Pasticceria und Restaurant und deckt den ganzen Tag ab: vom Frühstück über das Mittagessen bis zum nachmittäglichen Eis und Espresso.
Entspannt und traditionsreich: Das Haus ist ein fester Treffpunkt des bergamasker Alltags, an dem sich Einheimische und Besucher mischen. Die Lage am Largo Colle Aperto, direkt bei den Mauern und am Rand der Oberstadt, lädt dazu ein, einen Halt mit einem Spaziergang zu verbinden. Die Atmosphäre ist ungezwungen und auf das gesellige Verweilen ausgelegt.
