Die Spiaggia della Purità schmiegt sich an die Westflanke der Altstadt-Insel von Gallipoli, direkt unterhalb der gleichnamigen Barockkirche. Der helle Sandstreifen ist klein, aber einzigartig gelegen: Man badet im klaren Ionischen Meer, während im Rücken die Stadtmauer aufragt und die Wäsche der Altstadthäuser über den Gassen flattert. Kein Lido, kein Strandbetrieb im großen Stil – sondern ein Stück Stadtleben, an dem das Baden und der Alltag des Borgo Antico unmittelbar zusammenfallen. Die Lage macht den Reiz aus. Über dem Strand erhebt sich die Chiesa della Purità mit ihrer reich geschmückten Fassade; nur wenige Schritte entfernt liegen die Gassen der Altstadt, das Ristorante La Puritate und der Mauerring der Riviera. So wird der kleine Strand zum natürlichen Treffpunkt zwischen Sightseeing und Abkühlung: ein kurzer Sprung ins Wasser zwischen zwei Spaziergängen durch das alte Gallipoli. Morgens teilen sich Einheimische den Strand mit ein paar Frühschwimmern – die ruhigste und schönste Zeit, um die Bucht für sich zu haben. Am Abend wird der Sandstreifen zum Logenplatz für den Sonnenuntergang, wenn die Sonne über dem Ionischen Meer hinter der Isola di Sant'Andrea versinkt und die Stadtmauer in warmes Licht taucht. Der Zugang ist frei, der Platz allerdings begrenzt: In der Hochsaison füllt sich der kleine Strand schnell. Wer ihn in seiner schönsten Form erleben will, kommt früh oder zum Sonnenuntergang. Die Spiaggia della Purità ist weniger der Strand für den ganzen Badetag als der Ort, an dem Gallipoli zeigt, wie nah hier Stadt, Geschichte und Meer beieinanderliegen.
Ein kleiner heller Sandstreifen mitten in der Altstadt, an dem das Baden im klaren Ionischen Meer und das Stadtleben des Borgo Antico unmittelbar zusammenfallen. Im Rücken ragt die Stadtmauer auf, darüber thront die Barockkirche della Purità. Kein Lido-Betrieb, sondern ein öffentlicher Stadtstrand für die kurze Abkühlung zwischen zwei Spaziergängen.
Der Strand verdankt seinen Namen der über ihm thronenden Chiesa della Purità, einer der reich geschmückten Barockkirchen der Altstadt. Über Jahrhunderte war dieser Abschnitt unterhalb der Stadtmauer der natürliche Zugang der Inselbewohner zum Meer – ein Ort, an dem sich Alltag, Glaube und Seefahrt der Stadt unmittelbar berührten.
