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Corso Roma
Die Flaniermeile Gallipolis: Boutiquen, Bars und Pasticcerie – abends Bühne der Passeggiata.
◆ STADTVIERTEL · GALLIPOLI
Auf dem Festland gegenüber der Altstadt-Insel ist die Città Nuova das Gallipoli des Alltags: Entlang des schnurgeraden Corso Roma reihen sich Boutiquen, Bars und Pasticcerie, am Hafen schaukeln Fischerboote neben Ausflugsschiffen. Abends gehört der Corso der Passeggiata – und wer hier wohnt, hat Brücke, Bahnhof und Strand in Gehweite.

Als die Altstadt-Insel im 19. Jahrhundert zu eng wurde, wuchs Gallipoli aufs Festland hinüber – entlang einer einzigen großen Achse: dem Corso Roma. Bis heute ist der Corso die Lebensader der Stadt, eine schnurgerade Flaniermeile von der Brücke bis zum Bahnhofsviertel, gesäumt von Boutiquen, Bars, Gelaterie und Pasticcerie. Wer das echte Gallipoli sehen will, kommt am frühen Abend, wenn die Passeggiata beginnt und halb Gallipoli auf und ab schlendert.
Am westlichen Ende, kurz vor der Brücke, verdichtet sich die Stadt zu ihrem schönsten Ensemble: links der Hafen mit Fischerbooten und den Anlegern der Ausflugsschiffe, rechts die Fontana Greca mit ihren antikisch wirkenden Reliefs, geradeaus das Kastell auf der Insel. Hier starten die Bootstouren um die Altstadt, hier liegt auch der kleine Stadtstrand Seno del Canneto, an dem die Netze zum Trocknen hängen.
Als Basis ist die Città Nuova unschlagbar praktisch: Die Hotels liegen wenige Gehminuten von Altstadt, Bahnhof und Strand entfernt, Parkplätze gibt es – anders als auf der Insel – tatsächlich, und abends muss niemand weit laufen, um zwischen Aperitivo am Corso und Abendessen am Meer zu wählen.
01 · Highlights
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Die Flaniermeile Gallipolis: Boutiquen, Bars und Pasticcerie – abends Bühne der Passeggiata.
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Renaissance-Brunnen mit mythologischen Reliefs am Brückenkopf – lange als ältester Brunnen Italiens gehandelt.
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Vom Hafen starten die Ausflugsboote um die Altstadt-Insel und zur Isola di Sant'Andrea – am begehrtesten zum Sonnenuntergang.
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Von der Uferpromenade der Neustadt liegt das Borgo Antico wie ein Schiff im Meer – das klassische Postkartenmotiv der Stadt.
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06 · Häufige Fragen
Ja, vor allem für Reisende mit Auto oder Bahnanreise: Hotels, Parkplätze und der Bahnhof liegen hier, die Altstadt-Insel ist in wenigen Gehminuten über die Brücke erreicht, und abends hat man Corso Roma und Hafen direkt vor der Tür.
Am Hafen nahe der Brücke, gegenüber der Fontana Greca. Dort legen in der Saison mehrfach täglich Ausflugsboote ab, die die Altstadt-Insel umrunden und teilweise bis zur Isola di Sant'Andrea fahren – die Sonnenuntergangstouren sind am begehrtesten.
Zum Stadtstrand an der Purità sind es über die Brücke rund zehn Gehminuten; zur Baia Verde mit ihren großen Sandstränden etwa vier Kilometer, die man mit dem Auto, dem Rad oder im Sommer mit Shuttlebussen zurücklegt.
Ein reich verzierter Brunnen am Brückenkopf, der lange als ältester Brunnen Italiens galt. Tatsächlich stammt er wohl aus der Renaissance – seine Reliefs zeigen die Verwandlungsmythen von Dirce, Salmacis und Biblis und wirken dabei täuschend antik.
07 · In der Nähe
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