Punta della Suina liegt im Parco Naturale Regionale Litorale di Punta Pizzo, südlich der Baia Verde: Sandbuchten und flache Felszungen wechseln sich ab, dahinter duftet ein Pinienwald, durch den Trampelpfade ans Wasser führen. Anders als die langen Lido-Strände der Baia Verde ist Punta della Suina kein durchorganisierter Badebetrieb, sondern eine naturnähere Küste, an der Fels, Sand und Pinien dicht beieinanderliegen. Das Meer schimmert hier in einem Türkis, das der Bucht regelmäßig Plätze in den Bestenlisten Apuliens sichert. Die flachen Felszungen eignen sich zum Sonnen und für den Sprung ins klare Wasser, die kleinen Sandbuchten dazwischen für ein entspanntes Strandhandtuch. Bekannt wurde der Ort auch durch das Kino: Regisseur Ferzan Özpetek drehte hier Szenen seines Films „Mine vaganti“, was Punta della Suina zusätzlich auf die Landkarte salentinischer Sehnsuchtsorte setzte. Der Schutzstatus des Naturparks prägt den Charakter der Küste – die Pinien reichen bis ans Wasser, der Bewuchs bleibt erhalten, und der Übergang vom Wald zum Meer ist Teil des Reizes. Einzelne Lidos und Strandbars gibt es, doch der Ort behält seinen naturnahen Ton. Wer herkommt, sollte früh anreisen: Die Parkplätze im Wald sind begrenzt, und in der Hochsaison füllt sich die Bucht rasch. Der Eintritt an den freien Abschnitten ist nicht beschränkt, doch wer den schönsten Fleck und einen Schattenplatz unter den Pinien will, ist morgens klar im Vorteil. Punta della Suina ist die naturnahe Alternative zu den Partystränden Gallipolis – türkises Wasser, Fels und Pinienduft statt durchgehender Lido-Reihen.
Das türkise Wasser über den hellen Felszungen einfangen.






























