Im Gassengewirr hinter dem Hafen von Portofino steht die Chiesa del Divo Martino, die Pfarrkirche des Dorfes. Ihr Ursprung reicht in romanische Zeit zurück, auch wenn der Bau über die Jahrhunderte mehrfach verändert wurde. Von außen fallen die schwarz-weißen Akzente im typisch ligurischen Stil auf, ein Wechsel heller und dunkler Steinlagen, wie er für die Sakralarchitektur der Region kennzeichnend ist. Innen überrascht der vergleichsweise kleine Bau mit einer reichen Ausstattung und Marmorarbeiten – ein Kontrast zur schlichten Wirkung von außen. Anders als die berühmten Aussichtspunkte des Dorfes liegt die Kirche abseits der Hauptströme: Wer durch die Gassen aufsteigt, lässt den Trubel an der Mole rasch hinter sich. Der Zugang ist frei, ein Eintritt wird nicht erhoben; die Kirche ist zugleich Ort des Gemeindelebens und ein ruhiger Halt für Besucher. Vor der Kirche öffnet sich ein stiller Vorplatz mit Blick über die Dächer des Dorfes – ein Kontrapunkt zum geschäftigen Hafen, nur wenige Treppen entfernt. Von hier lassen sich die übereinander gestaffelten ligurischen Häuser und ein Stück der Bucht überblicken. Die Chiesa del Divo Martino eignet sich gut für einen kurzen Abstecher beim Erkunden der Gassen, etwa auf dem Weg zur Chiesa di San Giorgio oder zum Castello Brown. Am angenehmsten ist der Besuch außerhalb der größten Mittagsmenge, wenn die Gassen ruhiger sind und der Vorplatz seine Stille entfaltet.
Die Pfarrkirche Portofinos mit romanischem Ursprung, von außen geprägt von schwarz-weißen Steinlagen im ligurischen Stil. Innen erwartet den Besucher eine reiche Ausstattung mit Marmorarbeiten. Vor der Kirche liegt ein stiller Vorplatz mit Blick über die Dächer. Der Zugang ist frei.
Der Ursprung der Kirche reicht in romanische Zeit zurück, auch wenn der Bau über die Jahrhunderte mehrfach verändert wurde. Die schwarz-weißen Steinlagen der Fassade folgen der ligurischen Sakraltradition. Als Pfarrkirche ist die Chiesa del Divo Martino bis heute Ort des Gemeindelebens von Portofino.
