Die klassischen Fährboote des Tigullio-Golfs verbinden Portofino in der Saison mit der Bucht von San Fruttuoso – eine der schönsten Möglichkeiten, die Halbinsel zu erkunden. Da keine Straße zur Bucht führt, ist das Boot neben dem Wanderweg der einzige Weg dorthin; die kurze Fahrt entlang der Steilküste des Naturparks zeigt eine Landschaft aus Felsabbrüchen, Pinien und versteckten Villen, die man vom Land aus kaum zu sehen bekommt. Die Boote legen an der Mole von Portofino ab. Die Überfahrt nach San Fruttuoso dauert nur wenige Minuten, führt aber an der gesamten geschützten Küste des Monte di Portofino vorbei. Am Ziel warten die mittelalterliche Abbazia di San Fruttuoso, die kleine Badebucht und – für Taucher und Schnorchler – der Cristo degli Abissi vor der Küste. Viele Besucher kombinieren die Anreise per Boot mit dem Rückweg zu Fuß über die Höhenwege oder umgekehrt, was die Tour zu einem abwechslungsreichen Halbtagesausflug macht. Neben San Fruttuoso bedienen die Boote vom selben Anleger aus auch Verbindungen nach Santa Margherita, Rapallo und in weitere Orte des Tigullio – praktisch für die An- und Abreise oder einen Ausflug entlang der Riviera. Die Fahrten sind saisonabhängig und können bei schlechtem Wetter oder starkem Seegang ausfallen, weshalb sich ein Blick auf die aktuellen Bedingungen lohnt. Am angenehmsten ist die Fahrt bei ruhiger See; wer den Trubel meiden möchte, wählt eine frühe oder späte Abfahrt. Konkrete Fahrpläne und Preise variieren je nach Saison und Anbieter und sollten vor Ort oder vorab geprüft werden.
Eine Bootsfahrt von der Mole von Portofino entlang der Steilküste des Naturparks zur abgeschiedenen Bucht von San Fruttuoso. Da keine Straße dorthin führt, ist das Boot neben dem Wanderweg der einzige Weg. Unterwegs zeigen sich Felsabbrüche, Pinien und versteckte Villen; am Ziel warten die mittelalterliche Abtei, eine Badebucht und der Cristo degli Abissi unter Wasser. Viele kombinieren die Fahrt mit einer Wanderung über die Höhenwege.
