Vom Dorfrand Portofinos steigt der Weg durch Oliventerrassen und Steineichenwald hinauf zum Pass Pietre Strette und von dort hinunter in die Bucht von San Fruttuoso. Es ist eine der klassischen Wanderungen des Naturparks Monte di Portofino – gut zwei Stunden pro Richtung, festes Schuhwerk vorausgesetzt. Wer den Weg geht, erlebt eine Seite der Halbinsel, die den meisten Tagesgästen verborgen bleibt: stille Wälder, alte Terrassen und immer wieder Blicke über das Meer. Der Aufstieg beginnt sanft und wird auf dem Weg zum Pass spürbar steiler; Pietre Strette ist ein zentraler Knotenpunkt der Wanderwege im Naturpark, von dem mehrere Pfade abzweigen. Der Abstieg nach San Fruttuoso führt durch dichten Wald hinab zur Küste. Am Ziel warten die mittelalterliche Abbazia di San Fruttuoso und ein Bad in der geschützten Bucht – Lohn für die Mühe des Weges. Die Strecke ist nicht durchgehend beschattet und verlangt Trittsicherheit, da einige Abschnitte felsig und uneben sind. Besonders praktisch ist die Kombination mit dem Boot: Wer den Hinweg zu Fuß geht, kann für den Rückweg eines der Fährboote nach Portofino nehmen – oder umgekehrt. So lässt sich die Anstrengung dosieren. Am angenehmsten ist die Wanderung im Frühjahr und Herbst sowie am frühen Morgen, wenn es noch kühl ist; in der Sommerhitze wird der Aufstieg fordernd. Genügend Wasser, Sonnenschutz und feste Schuhe gehören in jedem Fall ins Gepäck. Wer Natur, Ruhe und ein Ziel mit Geschichte sucht, findet auf diesem Weg eine der lohnendsten Touren der Riviera di Levante.
Eine klassische Wanderung des Naturparks Monte di Portofino: Vom Dorfrand steigt der Weg durch Oliventerrassen und Steineichenwald hinauf zum Pass Pietre Strette, einem zentralen Knotenpunkt der Wanderwege, und von dort hinunter in die Bucht von San Fruttuoso. Gut zwei Stunden pro Richtung, mit Blicken über das Meer und stillen Wäldern. Am Ziel warten die mittelalterliche Abtei und ein Bad in der geschützten Bucht; der Rückweg lässt sich per Boot zurücklegen.
