Auf halbem Weg zwischen Piazzetta und Castello Brown steht die Chiesa di San Giorgio über dem Sattel des Felssporns, der Portofino vom offenen Meer trennt. Die Lage ist ungewöhnlich: Die Kirche thront genau dort, wo die Halbinsel am schmalsten ist, sodass sich von ihrer Terrasse beide Gesichter des Ortes überblicken lassen – auf der einen Seite die geschützte Hafenbucht, auf der anderen die offene See. Die Kirche ist dem heiligen Georg geweiht, dem Schutzpatron von Portofino, und soll Reliquien des Heiligen bergen. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde sie wiederaufgebaut, weshalb der heutige Bau jünger wirkt als seine lange Geschichte. Der Zugang ist frei; ein Eintritt wird nicht erhoben. Für viele Besucher ist weniger das Innere als die Terrasse der Anlass des Aufstiegs – sie bietet einen der schönsten und zugleich weniger überlaufenen Ausblicke des Dorfes. Der Weg führt von der Piazzetta über Treppen und einen gepflasterten Pfad hinauf; in wenigen Minuten ist man oben. Von hier lässt sich der Aufstieg gut zum Castello Brown und weiter zum Faro di Portofino fortsetzen – die Kirche ist eine natürliche Etappe auf dem schönsten Spazierweg des Dorfes. Am heiligen Georg, dem Patron, wird in Portofino traditionell im Frühjahr ein Fest gefeiert. Am angenehmsten ist der Besuch am Morgen oder späten Nachmittag, wenn das Licht über beiden Seiten der Halbinsel weicher wird und der Aufstieg in der Hitze leichter fällt.
Eine Kirche über dem Sattel des Felssporns, dem Schutzpatron San Giorgio geweiht und nach Kriegszerstörung wiederaufgebaut. Der Höhepunkt ist die Terrasse, von der man beide Seiten der Halbinsel überblickt – die geschützte Hafenbucht und die offene See. Der Zugang ist frei.
Die Kirche ist dem heiligen Georg geweiht, dem Schutzpatron von Portofino, und soll Reliquien des Heiligen bergen. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde sie wiederaufgebaut, weshalb der heutige Bau jünger wirkt als seine lange Geschichte. Zu Ehren des Patrons wird im Dorf traditionell ein Fest gefeiert.
