Genuas Altstadt erschließt sich am besten mit jemandem, der ihre Schichten lesen kann: Geführte Rundgänge verbinden die Rolli-Paläste der Via Garibaldi mit der Kathedrale San Lorenzo, der Porta Soprana und jenen caruggi, in die man sich allein kaum hineintraut – samt Geschichten über Dogen, Seefahrer und die Sciamadde. Die caruggi, das enge Gassengewirr der Altstadt, gehören zu den größten erhaltenen mittelalterlichen Altstädten Europas. Ohne Führung verliert man hier leicht die Orientierung, und viele der spannendsten Ecken bleiben unentdeckt. Ein kundiger Guide ordnet die Bauten ein, erzählt von der Blütezeit der Seerepublik und macht verständlich, wie aus dem Hafenhandel der Reichtum entstand, der die Rolli-Paläste hervorbrachte. Die Touren dauern meist zwei bis drei Stunden und starten an der Piazza De Ferrari oder am Porto Antico. Feste Schuhe genügen als Ausrüstung, da man viel zu Fuß unterwegs ist und das Pflaster der Gassen uneben sein kann. Der Rundgang eignet sich für Erstbesucher, Geschichtsinteressierte und alle, die Genua nicht nur an der Oberfläche, sondern in seinen Schichten verstehen möchten. Gerade wer wenig Zeit hat, bekommt so einen verdichteten, gut sortierten Überblick über die wichtigsten Orte und ihre Hintergründe – eine sinnvolle Grundlage für die weitere eigene Erkundung der Stadt.
Ein kundiger Guide führt durch die caruggi, das enge Gassengewirr der Altstadt, das zu den größten erhaltenen mittelalterlichen Altstädten Europas gehört. Die Route verbindet die Rolli-Paläste der Via Garibaldi, die Kathedrale San Lorenzo und die Porta Soprana und ordnet die Bauten in die Blütezeit der Seerepublik ein. Dabei wird verständlich, wie aus dem Hafenhandel der Reichtum entstand, der die Paläste hervorbrachte. So bekommt man einen gut sortierten Überblick über die wichtigsten Orte und ihre Hintergründe.
