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Via Garibaldi & Musei di Strada Nuova
Die Prachtstraße der Renaissance mit den Rolli-Palästen – Palazzo Rosso, Bianco und Doria-Tursi bilden zusammen Genuas wichtigste Museumsmeile.
◆ STADTVIERTEL · GENUA
Genuas Centro Storico ist eines der größten zusammenhängenden Altstadtquartiere Europas: ein Gewirr aus caruggi, in dem sich Rolli-Paläste, romanische Kirchen, Sciamadde und jahrhundertealte Botteghe auf wenigen hundert Metern drängen. Zwischen Porta Soprana und Via Garibaldi liegt das ganze Spektrum der Stadt – Pracht und Patina, oft im selben Haus.

Vom Hafen steigt das Centro Storico in Terrassen die Hügel hinauf – ein mittelalterliches Straßennetz, das nie für Autos gedacht war. Die caruggi sind oft kaum zwei Meter breit, dazwischen öffnen sich unvermittelt kleine piazzette mit Kirchenfassaden aus schwarz-weißem Streifenmarmor. Wer sich verläuft, macht alles richtig: Orientierung geben die Achsen Via San Lorenzo, Via Luccoli und Via del Campo.
Am oberen Rand des Labyrinths verläuft die Via Garibaldi, die Strada Nuova des 16. Jahrhunderts: Palast an Palast, viele davon in den rolli der Republik verzeichnet, drei heute als Musei di Strada Nuova zu besichtigen. Unten wacht die Cattedrale di San Lorenzo mit ihren Löwen über das Gewühl – im rechten Seitenschiff erinnert eine 1941 eingeschlagene, nie explodierte Schiffsgranate an Genuas Kriegsglück. An der Piazza De Ferrari schließt der Palazzo Ducale an, einst Sitz der Dogen, heute Ausstellungshaus.
Der eigentliche Reichtum des Viertels aber ist sein Alltag: Sciamadde, in denen Farinata im Holzofen brutzelt, Friggitorie mit Fisch aus der Tüte, Tripperie und Botteghe, die seit Generationen Kerzen, Stoffe oder kandierte Früchte verkaufen. Abends füllt sich die Piazza delle Erbe mit Aperitivo-Gläsern – dann gehört das Labyrinth den Genuesen selbst.
01 · Highlights
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Die Prachtstraße der Renaissance mit den Rolli-Palästen – Palazzo Rosso, Bianco und Doria-Tursi bilden zusammen Genuas wichtigste Museumsmeile.
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Die schwarz-weiß gestreifte Kathedrale der Stadt, mit Löwen an der Treppe und einer berühmten Blindgänger-Granate von 1941 im Seitenschiff.
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Genuas zentraler Platz mit der großen Bronzefontäne; im Dogenpalast nebenan laufen die wichtigsten Wechselausstellungen der Stadt.
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Das doppeltürmige Stadttor des 12. Jahrhunderts und gleich daneben das Häuschen, das Genua als Elternhaus von Christoph Kolumbus zeigt.
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Holzofen-Lokale mit Farinata und Gemüsekuchen sowie jahrhundertealte Läden – das essbare Gedächtnis der Altstadt.
02 · Sehenswürdigkeiten
04 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
So nennen die Genuesen die engen Gassen ihrer Altstadt – ein mittelalterliches Netz, in dem sich Handel, Handwerk und Wohnen seit Jahrhunderten übereinanderschichten. Verlaufen gehört zum Programm; die Achsen Via San Lorenzo und Via Luccoli helfen bei der Orientierung.
Ein traditionsreiches Holzofen-Lokal, in dem Farinata – ein Fladen aus Kichererbsenmehl – in großen Kupferpfannen gebacken wird, dazu gefüllte Gemüsekuchen. Der Name kommt vom ligurischen Wort für die Flamme des Ofens.
Auf den belebten Achsen rund um Piazza delle Erbe, Via San Lorenzo und Via Garibaldi ja. In einzelnen Quergassen Richtung Via di Prè gilt nachts dieselbe Aufmerksamkeit wie in jeder Hafenstadt – Wertsachen unauffällig tragen und beleuchtete Wege wählen.
Praktisch nicht – die Gassen sind größtenteils Fußgängerzone und für Fahrzeuge gesperrt. Am besten parkt man in den Parkhäusern am Porto Antico oder an der Piazza della Vittoria und geht zu Fuß weiter.
07 · In der Nähe
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