Der Palazzo Reale an der Via Balbi ist eines der vollständigsten Palastmuseen Genuas und führt durch drei Jahrhunderte genuesischer Palastkultur. Erbaut wurde er für die einflussreiche Familie Balbi, später ausgebaut von den Durazzo und schließlich zur Residenz des Hauses Savoyen, dem späteren Königshaus Italiens – daher der Name „Königspalast“. Der Rundgang verbindet Architektur und Kunst auf hohem Niveau. Höhepunkte sind die prachtvolle Spiegelgalerie, die Thron- und Audienzsäle mit ihrer originalen Ausstattung sowie eine bemerkenswerte Gemäldesammlung, zu der Werke von Anthonis van Dyck gehören, der während seiner Genueser Jahre zahlreiche Porträts des Stadtadels schuf. Stuck, Fresken und vergoldete Decken zeigen den Reichtum, den der Seehandel der Stadt einst hervorbrachte. Besonders schön ist der Hängegarten samt Terrasse, von der der Blick über die Dächer hinunter zur Hafenfront reicht – ein ruhiger Moment inmitten des Rundgangs. Der Palazzo Reale ist meist angenehm wenig besucht und damit eine lohnende Alternative zu den bekannteren Attraktionen. Er liegt an der Via Balbi nahe dem Bahnhof Genova Piazza Principe und lässt sich gut mit einem Spaziergang zur Via Garibaldi und in die Altstadt verbinden. Tickets sind erforderlich. Das Museum eignet sich für Kunstinteressierte, Liebhaber historischer Innenräume und alle, die das aristokratische Genua kennenlernen möchten.
Der Rundgang verbindet Architektur und Kunst auf hohem Niveau. Höhepunkte sind die prachtvolle Spiegelgalerie, die Thron- und Audienzsäle mit originaler Ausstattung sowie eine Gemäldesammlung mit Werken von Anthonis van Dyck. Stuck, Fresken und vergoldete Decken zeigen den Reichtum des Seehandels. Den Abschluss bildet der Hängegarten mit Terrasse und Blick zur Hafenfront.
Erbaut wurde der Palast für die einflussreiche Familie Balbi, später ausgebaut von den Durazzo und schließlich zur Residenz des Hauses Savoyen, dem späteren Königshaus Italiens – daher der Name Königspalast. Anthonis van Dyck schuf während seiner Genueser Jahre zahlreiche Porträts des Stadtadels, von denen Werke hier bewahrt werden.
