Como ehrt seinen größten Sohn mit einem Tempel: Der Tempio Voltiano wurde 1927 zum 100. Todestag Alessandro Voltas am Lungolago errichtet – ein neoklassizistischer Rundbau im Stil eines antiken Heiligtums, der schon von außen den feierlichen Anspruch des Museums verrät. Volta, der hier 1745 geborene Physiker, gehört zu den bedeutendsten Forschern der Stadt; sein Name lebt bis heute in der Maßeinheit Volt fort. Im Inneren zeigt die Sammlung Instrumente und Nachbauten aus Voltas Laboratorien. Zu den Höhepunkten zählen Versionen der Voltaschen Säule, der ersten Batterie der Geschichte, mit der Volta um 1800 die kontinuierliche Erzeugung von elektrischem Strom demonstrierte. Die historischen Apparate machen die Anfänge der Elektrizität anschaulich und verbinden Comos Stolz auf den großen Sohn mit Wissenschaftsgeschichte zum Anfassen. Gleich nebenan, am Ende der Mole, ragt seit 2015 Daniel Libeskinds Stahlskulptur Life Electric aus dem Wasser – Comos zweite, zeitgenössische Hommage an den Physiker. Die geschwungene Stahlform spielt mit der elektrischen Spannung als Symbol und setzt einen modernen Kontrapunkt zum klassizistischen Tempel. Der Spaziergang zwischen beiden Denkmälern dauert nur fünf Minuten und verbindet historische und gegenwärtige Volta-Ehrung am Seeufer. Für den Besuch sollte man wissen, dass der Tempio Voltiano ein Ticket erfordert; aktuelle Öffnungszeiten und Preise wechseln und sind vor Ort oder online zu prüfen. Die Lage direkt am Lungolago, wenige Schritte von der Piazza Cavour, macht den Tempel zum bequemen Ziel auf einem Spaziergang am Wasser.
Ein neoklassizistischer Rundbau am Seeufer, dessen Inneres Instrumente und Nachbauten aus den Laboratorien Alessandro Voltas zeigt. Im Mittelpunkt stehen Versionen der Voltaschen Säule, der ersten Batterie der Geschichte. Der Besuch macht die Anfänge der Elektrizität greifbar und lässt sich mit der nahen Skulptur Life Electric verbinden.
Der Tempio Voltiano wurde 1927 zum 100. Todestag von Alessandro Volta errichtet. Der 1745 in Como geborene Physiker demonstrierte um 1800 mit der Voltaschen Säule die erste kontinuierliche Stromquelle; nach ihm ist die Einheit Volt benannt. 2015 kam mit Daniel Libeskinds Life Electric eine zweite, moderne Volta-Hommage am Seeufer hinzu.
