Hoch über Brunate, im Ortsteil San Maurizio, steht der Faro Voltiano: ein achteckiger Leuchtturm, der 1927 zum 100. Todestag Alessandro Voltas errichtet wurde. Es ist ein Leuchtturm fürs Binnenland – nicht zur Schifffahrt gedacht, sondern als weithin sichtbares Denkmal für den großen Physiker, dessen Andenken Como an mehreren Orten pflegt. Schon von der Stadt aus ist der Turm an klaren Tagen am Hang zu erkennen. Über eine Wendeltreppe erreicht man die Aussichtskanzel, und der Lohn ist enorm: Der Blick reicht über den gesamten Südwestarm des Comer Sees, zu den Walliser Alpen mit dem Monte Rosa und an klaren Tagen bis zur Skyline von Mailand. Es ist eine der weitesten Aussichten der gesamten Region und der eigentliche Grund für den Aufstieg. Der Weg dorthin gehört zum Erlebnis. Von der Bergstation der Standseilbahn in Brunate führt ein beschilderter Spazierweg in rund 30 Minuten herauf, vorbei an Liberty-Villen und über offene Hänge mit ständigem Seeblick. Der Aufstieg auf den Turm selbst kostet einen kleinen Obolus; aktuelle Öffnungszeiten und Eintritt wechseln und sollten vorab geprüft werden, da der Turm nicht durchgehend geöffnet ist. Der Faro Voltiano verbindet sich gut mit anderen Zielen oberhalb von Como: Wer mit der Funicolare nach Brunate hinauffährt, kann den Turm besuchen und von dort weiter zur Höhenwanderung Richtung Monte Boletto aufbrechen. Festes Schuhwerk ist für den Spazierweg empfehlenswert, der Weg selbst aber gut machbar.
Ein achteckiger Leuchtturm hoch über Brunate, den man über eine Wendeltreppe besteigt. Von der Aussichtskanzel öffnet sich einer der weitesten Blicke der Region: über den Südwestarm des Comer Sees, zu den Walliser Alpen mit dem Monte Rosa und an klaren Tagen bis zur Skyline von Mailand. Der Weg dorthin führt zu Fuß von der Bergstation der Standseilbahn vorbei an Liberty-Villen.
Der Faro Voltiano wurde 1927 zum 100. Todestag von Alessandro Volta errichtet, im Ortsteil San Maurizio über Brunate. Als Leuchtturm fürs Binnenland war er von Beginn an als Denkmal gedacht und reiht sich in die Volta-Ehrungen Comos ein, zu denen auch der Tempio Voltiano und die spätere Skulptur Life Electric gehören.
