Die Colombetta in der Via Diaz bringt Sardinien an den Comer See. Während die Küche der Region am Lario von Süßwasserfisch und lombardischen Schmorgerichten geprägt ist, dreht sich hier alles um das Meer: Fisch und Meeresfrüchte bestimmen die Karte, von rohen Crudi über hausgemachte Pasta bis zu sardischen Klassikern wie Malloreddus, den kleinen Gnocchetti, und Seadas zum Abschluss. Gegründet wurde das Restaurant von drei Schwestern aus Sardinien, und es ist bis heute familiengeführt. Über die Jahrzehnte hat sich die Colombetta den Ruf als die Fisch-Institution der Comer Altstadt erarbeitet – die Adresse, an die man geht, wenn es ums Meer und etwas Besonderes geht. Weiße Tischdecken, aufmerksamer Service und eine ruhige, gehobene Atmosphäre prägen den Abend, ohne steif zu wirken. Die Weinkarte folgt dem kulinarischen Konzept und stellt sardische Weine in den Vordergrund: Vermentino zum Fisch, dazu weitere Inselgewächse, die man in Como sonst selten findet. Diese konsequente Ausrichtung auf die Heimat der Gründerinnen macht den Charakter des Hauses aus. Die Colombetta eignet sich für Abende, an denen es etwas mehr sein darf als Pizza und Risotto: ein klassisches Fischmenü in gepflegtem Rahmen, mitten in der Altstadt und damit gut zu Fuß erreichbar. Wer das Lokal an einem belebten Abend besuchen will, sollte vorab reservieren. Konkrete Preise und Öffnungszeiten ändern sich saisonal und sollten direkt erfragt werden.
Sardische Fisch- und Meeresfrüchteküche steht im Mittelpunkt: rohe Crudi, hausgemachte Pasta und Inselklassiker wie Malloreddus, die kleinen sardischen Gnocchetti, sowie Seadas als Dessert. Die Karte bringt das Meer und die Aromen Sardiniens an den ansonsten süßwasser- und fleischgeprägten Comer See.
Gehobener, aber unsteifer Rahmen mit weißen Tischdecken und aufmerksamem, familiengeführtem Service. Die Atmosphäre ist ruhig und festlich genug für besondere Abende, ohne formell zu wirken.
