Comos schönster Perspektivwechsel beginnt an der Talstation am Ende des Lungo Lario Trieste: Seit 1894 klettert die Funicolare durch Gärten und einen Tunnel den steilen Hang hinauf nach Brunate. In rund sieben Minuten überwindet die Standseilbahn gut 500 Höhenmeter – eine kurze Fahrt, an deren Ende sich der Blick auf Stadt und See völlig verändert. Die Bahn gehört seit über einem Jahrhundert zum Stadtbild und ist selbst schon eine kleine Sehenswürdigkeit. Oben in Brunate warten Liberty-Villen aus der Belle Époque, Aussichtsterrassen und der beschilderte Spazierweg zum Faro Voltiano. Während unten Como zum Modell aus Dächern, Dom und Hafenbecken schrumpft, öffnet sich vom Bergdorf der Blick über den Südwestarm des Sees bis zu den Alpen. Brunate trägt den Beinamen Balkon der Alpen, und die Funicolare ist der bequeme Weg dorthin. Die Bahn fährt ganzjährig in dichtem Takt, sodass man flexibel hinauf- und herunterfahren kann. An Sommerwochenenden muss man allerdings mit Wartezeiten rechnen, wenn viele Besucher gleichzeitig nach oben wollen. Wer früh am Morgen kommt, hat die Bahn oft fast für sich allein – und die klarste Sicht. Die Talstation liegt zentral am Seeufer, wenige Schritte von der Piazza Cavour, sodass sich die Fahrt gut in einen Stadtbesuch einbauen lässt. Oben kann man Brunate erkunden, zum Faro Voltiano spazieren oder die Höhenwanderung Richtung Monte Boletto antreten. Aktuelle Fahrzeiten und Ticketpreise wechseln und sollten vorab geprüft werden.
Eine kurze, steile Fahrt mit der historischen Standseilbahn von 1894, die durch Gärten und einen Tunnel rund 500 Höhenmeter nach Brunate überwindet. Während Como zum Modell aus Dächern, Dom und Hafenbecken schrumpft, öffnet sich oben der Blick über den Südwestarm des Sees bis zu den Alpen. In Brunate warten Liberty-Villen, Aussichtsterrassen und Spazierwege.
Die Funicolare Como–Brunate ist seit 1894 in Betrieb und verbindet seither die Stadt am See mit dem höher gelegenen Bergdorf Brunate. Sie entstand in einer Zeit, in der Brunate als luftiger Sommerort der Belle Époque mit zahlreichen Liberty-Villen erschlossen wurde, und gehört bis heute zum festen Bestandteil des Stadtbilds.
