Mitten in der Città Murata steht die Basilica di San Fedele, eine romanische Basilika des 12. Jahrhunderts, errichtet über einer frühchristlichen Vorgängerkirche. Anders als das abgelegene Sant'Abbondio liegt San Fedele im Herzen der Altstadt und ist damit Teil des täglichen Lebens Comos – eine Kirche, an der man kaum vorbeikommt und die doch gern übersehen wird. Berühmt ist vor allem das rückwärtige Portal mit seinen archaischen Reliefs: Greifen, Drachen und biblische Szenen, in Stein gehauen mit der kraftvollen, rätselhaften Bildsprache der Romanik. Diese Darstellungen gehören zu den eindrucksvollsten Steinmetzarbeiten der Stadt und lohnen einen genauen Blick. Architektonisch fällt der kleeblattförmige Chorabschluss auf, eine Besonderheit, die der Kirche ihren eigenen Charakter gibt. Vor der Basilika öffnet sich die Piazza San Fedele, der alte Getreidemarkt der Stadt, gesäumt von mittelalterlichen Fachwerkhäusern – ein in Norditalien seltenes Ensemble, das das mittelalterliche Como noch erahnen lässt. Der Platz ist heute von Cafés belebt und einer der atmosphärischsten Orte der Altstadt. Besonders am Abend entfaltet sich der Reiz des Ortes: Wenn die Fassade angestrahlt wird und die Cafés ihre Tische herausstellen, wird die Piazza San Fedele zu einem der schönsten Plätze Comos. Der Eintritt in die Kirche ist frei; wie bei jeder aktiven Kirche ist auf angemessene Kleidung zu achten. San Fedele liegt zentral und lässt sich mühelos in einen Altstadtbummel einbauen.
Eine romanische Basilika des 12. Jahrhunderts mitten in der Altstadt, deren rückwärtiges Portal mit archaischen Reliefs aus Greifen, Drachen und biblischen Szenen zu den eindrucksvollsten Steinmetzarbeiten Comos zählt. Architektonisch fällt der kleeblattförmige Chorabschluss auf. Vor der Kirche liegt die Piazza San Fedele, der alte Getreidemarkt mit mittelalterlichen Fachwerkhäusern.
San Fedele wurde im 12. Jahrhundert über einer frühchristlichen Vorgängerkirche errichtet und gehört zur romanischen Bautradition Comos. Das archaische Portal und der kleeblattförmige Chor zeugen von der Bildsprache und Bautechnik der Comer Steinmetze. Die davorliegende Piazza diente über Jahrhunderte als Getreidemarkt der Stadt.
